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Aus fremder Heimat Full Album Lyrics

Temple of Oblivion - Aus fremder Heimat cover art
Band
Album

Aus fremder Heimat

(2013)
TypeEP
GenresBlack Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > T > Temple of Oblivion Lyrics (21) > Aus fremder Heimat Lyrics (6)
Submitted by level 21 록스타 (2018-03-01)
1. Krakonoš (7:48)
Es heult herbei ein rauher Wind
Im Chore gar die Bäume rauschen
Der Jammer nagt, das ich ihn find
als ich begann dem Schrat zu lauschen

Was ist dein Begehren?
...Sprach er zu mir

Keinen Taler und kaum Brot
Zu Hilfe bat ich meinen Retter
Voll Hohn und Spott und Not
ersuche ich den letzten Retter

Welche eine Freude, welche ein Segen
Die Saat des Glückes erweckt zum Leben

Schrat der Erde
Fürst der Zwerge
Herr der Berge
Glück Auf, Krakonoš!

Spukgeist der Prasser,
König der Narrheit,
Rächer der Armen,
Richter der Wahrheit
Verkleidet als Köhler
als Mönch oder Bergmann
Helfend und foppend
dem ratlosen Wanderern

Zu Danke bezahlt...
verblüfft er mich aufs Neue

Keinen Taler und kaum Brot
darben nun die alten Vetter
Verflucht in tiefster Not
dank unserem edlen Retter

Es weht herbei ein sanfter Wind
Im Chore gar die Vöglein singen
Herzensfroh mit Frau und Kind
und reich an allen Herrgottsdingen

Schrat der Erde
Fürst der Zwerge
Herr der Berge
Glück Auf, Krakonoš!
2. Sudetenland (6:38)
Durch den Tag, der Sonne entgegen
Verbunden dank der Treue Band
Böhmen und Mähren in all ihrem Glanze
Wir kommen zu dir, Sudetenland

Eine Hymne klingt empor
einer anderen Zeit entsprang
aus fremder Heimat uns hervor
Sudetenland

Solch eine Schönheit noch nie gekannt
Auf, zu Dir, Sudetenland!

Durch die Nacht, dem Sturm entgegen
quälend und leblos, zum Schweigen verdammt
wartet ein Kleinod samt seinem Stolze
Wir kommen zu dir, Sudetenland

Durch den Tag und durch die Wälder
Über die Berge ein Ruf entsannt
Erleuchtet ein Kleinod in all seinem Glanze
Wir kommen zu dir, Sudetenland

Eine Hymne klingt empor
einer anderen Zeit entsprang
aus fremder Heimat uns hervor
Sudetenland

Reicht zum Gruße eure Hand
den Brüdern im Herzen
Sudetenland

Eine Hymne klingt empor
einer neuer Zeit entsprang
aus alter Heimat uns hervor
Sudetenland

Solch ein Liebreiz noch nie gekannt
Wir kommen zu dir, Sudetenlandzu dir, Sudetenland
3. Zisleithania (11:46)
Durch seichten Regen greift die Hand
und fasst den treuen Eichenstab
Wirft Schatten in ein fremdes Land
das nur ein Traum zu kennen mag
Verworrene Pfade von Dornen umrungen
den fiebrigen Bildern Gestalten entsprungen
Im Rausche der Sinne - geisterhaft lockend
verlasse Straßen, vom Nebel verschlungen

Durch starre Schlucht führt Demut mich
auf wirren klammen alten Wegen
Das blühend Leben der Kälte wich
der bittren Berge dunkler Segen
Die Sehnsucht nach Heimat und Menschenwärme
treiben mich weiter ins Finster der Ferne
Es prangen die Lichter - ein Leuchten von Trost
die Zeichen der Hoffnung im Glanze der Sterne

Es dämmert der Tag, dem Tor so nah
es ruft der Wald 'Saxonia'
Die Ferne so stolz, gar sonderbar
im sterbenden Lichte...
Zisleithania

Viribus Unitis!

Es grüßt auf tausend Wegen
und dann erträume ich mir der Zukunft schönsten Glanz
Vielleicht irgendwann... in fremder Heimat

Und schaudernd fühle ich Leben
und dann versinkt ein Teil in Anmut tiefster Nacht
Hier irgendwo... in alter Heimat

Erinnerung sei meine Kraft
die Glieder durch das Finster gestählt
Einsamkeit, im Schein des Mondes,
zum Freund erwählt

Zisleithania...

Es schweigt ein Land, die Nacht so klar
von Tirol bis zur Bukowina
im Traume erhellt, gar undenkbar
im wachenden Lichte...
Zisleithania

Es flammt die Sonn, dem Ziel so nah
es flüstert der Wind 'ja du bist da'
Die Landschaft so hold, gar wunderbar
im goldenen Lichte...
Zisleithania
4. Noctivagus (2009) (6:17)
In die Sterne, weiter Ferne
Durch die Dunkelheit
Noctivagus
Nächtlich irrend, frostig klirrend
In die Kälte hinein
Noctivagus

Manis Erbe einerlei,
der Tod sehnt mich schon längst herbei

Verdächtige Kristalle schimmern so grell
Ein letzter Funke vom sterbenden Hell
Monolithen des Todes ebnen den Weg
Die Blätter des Lebens vom Sturme verweht

In die Sterne, weiter Ferne
Durch die Dunkelheit
Noctivagus
Nächtlich irrend, frostig klirrend
In die Kälte hinein
Noctivagus

Und irgendwo verharrt ein Duft
keimender Existenz in dieser Gruft
Erwacht im Traume dieser Segen
So strömt in uns das neue Leben

Empor klingende Triumphe
der endlosen, bitteren Agonie
Freund Hain reicht mir die Hand
doch was geschieht?

Noctivagus...

Über die Erde und all sieben Meeren
entgleisende Ströme und wütende Sphären
Erhebt sich nun des Mondes Zeichen
und welkende Welten werden weichen
Künftiges Dasein erblüht nun im Glanze
Die Schattentänze umhüllen das Ganze
In mitten der Wälder die Worte von Magus
die nächtliche Aura... Noctivagus

vom Licht verfolgt
Noctivagus...

Freund Hain in den Elementen
der endlosen, bitteren Agonie
Das Chaos beherrscht unsere Ordnung,
die klaren Sinne und die Symmetrie

In die Sterne, weiter Ferne
Durch die Dunkelheit
Noctivagus
Nächtlich irrend, frostig klirrend
In die Kälte hinein
Noctivagus

vom Licht verfolgt
Noctivagus...

Flüchtende Wesen auf all meinen Wegen,
magievolle Ebenen... Noctivagus
Krachende Stürme, steil-starre Steine,
nostalgische Türme... Noctivagus

vom Licht verfolgt
Noctivagus...
5. Sacrilegium (2008) (5:54)
Jünger des vergessenen Schicksals!

Sacrilegium -
des Tempels Blut

Co dolů teče?
Krev chrámu...
Teplý potůček
z (mého) mrazivého srdce

Sacrilegium...

Ewig kreisen Zeit und Erde
doch, ich Mensch, ich sterbe und werde

Die Hoffnung kehrt heim

Nordmänner zum Töten ziehen
auf zur Burg Tetín!
Erdrosselt mit dem weißen Schal
des Vaters Witwe tief in Qual

Sacrilegium - Kde jste?
Sacrilegium - Čekám na vás
Sacrilegium - Zrádcové!
Sacrilegium - Pojd’te sem a umřete!

Die Fürstin stets ihr Kind bewacht
samt der Heidenkraft
Der Christengott die Opfer zahlt
und Böhmens Geiste neu erstrahlt

Mein Traum erblüht
Die Heimat sanft getaucht in Licht
Doch Manie verglüht
und keinen Morgen mehr in Sicht

Sacrilegium -
des Tempels Blut

Das Sonnenrad verliert an Kraft
Der Tod zwischen den Welten klafft
und die Erde weiter mit Leben ziert
... was auch passiert
Die Fürstin lud Verdammnis ein
Sakrileg im Mondenschein

Sacrilegium - Kde jsi?
Sacrilegium - Jsi ten vyvolený?
Sacrilegium - Človíčku!
Sacrilegium - Pojd’ sem a pomoz mi!

Die Fürstin Richtung Norden fährt
und den Vater ehrt
Der Kutscher bald vom Wagen springt
Der Erdenzorn die Frau verschlingt

Sacrilegium -
des Tempels Blut

Ich lausche still dem Jenseitschor
Der Totenklang der Teufelsbrut
Schwefelwolken steigen weit empor
Sakrileg - des Tempels Blut
6. Oblivio (2007) (5:26)
Wagst du einen Blick in ungesehene Zeit?
Komm’ - finde den Pfad zur Vergesslichkeit!

Schluchten tief wie Träume schwarz
und Träume fallen weit ins Dunkel
Das Sein erregt, so blick mich um
Was ragt im See - dies leuchtend Funkeln?

Ich geh zum schlafend Wässerchen
Tränen der Unbarmherzigkeit,
uferlose Unendlichkeit,
Abgründe der Menschlichkeit

Ertrunkene Illusionen -
versunken in Millionen

Was ich bin, das warst einst du
und was du bist, das werde ich

Co jsi ty, byl jsem já
a co jsem já, budeš i ty!

Ich lausche dem Wort, so weise und alt
und unheilvoll stimmt das Schicksal ein
Ich erblicke diesen Ort, so nass und kalt
und spüre rasch in neuer Ära zu sein

Ich geh zum wachend Kämmerchen
Stätte der Lebendigkeit,
die Zäsur auf zur Ewigkeit,
Momente der Unabwendbarkeit

Was ich werde, das weißt nur du
doch was du bist, das war längst tot

Da fährt er fort, jene mächtige Gestalt
und bittet mich in neue Welten hinein
Da sehe ich dort den tiefen Dunkelwald
und spüre rasch wieder daheim zu sein

Hier ist das Ziel - ein Trümmerhaufen
Stein um Stein verlassenes Leid
Meine Seele nun fortan bereit
für den Tempel der Vergessenheit

Oblivio...
Info / Statistics
Artists : 34,236
Reviews : 7,823
Albums : 121,868
Lyrics : 149,338