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Rimruna - Frostbann cover art
Band
Albumpreview 

Frostbann

(2014)
TypeStudio Full-length
GenresBlack Metal
LabelsIndependent
Album rating :  80 / 100
Votes :  1
Lyrics > R > Rimruna Lyrics (8) >

Frostbann Lyrics

(8)
Submitted by level 모흐
1. Aus den Wolken herab (3:11)
Instrumental
2. Erkaltet (7:04)
Gier und Lust allein’ges Agens
Nie gestillt durch graus’ge Taten

Seelenlose Körper wandeln
Unbeirrt durch stille Sphären
Wüten wild bar jeder Vernunft
Nicht gewillt den Grund zu ehren

Kalt, entmenscht und unersättlich
Erneute Hoffnung wird begraben

Blut’ge Spuren furchteinflößend
Künden von dem schändend’ Treiben
Ungeahnt entfesselt Kräfte
Schließen unerträglich’ Leiden

Eiseskälte läßt erfrieren
Letzte Aussicht auf Entkommen
Schauerliche Formen zieren
Gespenstisch knorrig kahles Holz

Stund um Stund nach Opfern gierend
Angsterfüllt die Sünder fliehen
Weiße Schwaden grimmig ziehen
Unbarmherzig, ohne Gnade

Das Unheil blind heraufbeschwor’n
Ausweglos im Schnee gefangen
Stürme wüten unentwegt
Ausgelaugt die Lehr’ empfangen
3. Frostbann (11:49)
Aus Norden weht ein frost’ger Wind
Der Sonnenglanz vergeht sogleich
Schneebedeckt ist’s Land geschwind
Begonnen hat die kalte Zeit

Am Firmamente gleißen Sterne
Der Odem weiß, dem Nebel gleich
Entschwinden in nun weite Ferne
Ihre Tat ist nun vollbracht

Es schimmert nur der Schnee im Dunkeln
Und wunderliche Schatten schreiten
Des Rauhfrosts Glanze läßt es Funkeln
Tief hat sich die Nacht gesenkt

Über diese endlos Weiten,
Die aus Eise sind versteinert
Scheinbar schon für alle Zeiten
Alleinig herrscht der Winter nun

Aus Norden weht ein frost’ger Wind
Der Sonnenglanz vergeht sogleich
Schneebedeckt ist’s Land geschwind
Begonnen hat die kalte Zeit

Kein Licht durchdringt den dunklen Wald
Verschneit liegt rings der ganze Grund
Doch öffnet sich der Himmel bald
So wird das Eis zum reißend’ Bach

Und neue Tatkraft ist entfacht
Doch lange währt der Wandel nicht
Erlischt in einer weit’ren Nacht
Vergänglichkeit als steter Lauf

So thront im weißen Festgewand
Ein Winter, der hier waltet hart
Doch ist gelöst der Sonne Band
Es tut sich auf ein neuer Pfad
4. Winters Macht (11:09)
Hinfort getragen vom kühlen Wind
Welkes Blattwerk rasch vergeht
Die Zeit verronnen gar geschwind
Und’s Land vom kalten Geist beseelt

Herab vom Firmament das Weiß
bedeckt die Weiten, frostig’ Zeit
All’ das, was fließt, wird nun zu Eis
Von der jährlichen Qual befreit

Lang ersehnt des Frostes Stund’
Still und schaurig blinket drein
Der tief verschneite Tannengrund
Erstarrt, verstummt, so weiß und rein

Der Schnee hat’s Leben sacht erstickt
Begraben tief von mächt’gem Eis
Trotz Sonn’ von droben niederblickt
Entgeht kein Wesen dem Geheiß

Hinfort getragen vom kühlen Wind
Welkes Blattwerk rasch vergeht
Die Zeit verronnen gar geschwind
Und’s Land vom kalten Geist beseelt

Spurlos zieht das Grauen Kreise
Ungebannt für Tag um Tag
Trotz der grausam wilden Weise
Niemand es beenden vermag
5. Eisiger Sturmwind (12:08)
Karges Land in Dunkelheit
Unerbittliche Kälte
Peitschende Winde heulen
Klänge voller Einsamkeit
Durchdringen Schnee und Eis
Und enden in den Weiten der
Blanken Hoffnungslosigkeit

Unter dem Glanz der ewig leuchtend’ Sterne
Schweift der Blick ins bare Antlitz der Nacht
Forsch zieht der Wind durch des Winterlands Tann
Eiskristalle tanzen wild in voller Pracht

Bäume zeigen letzte Regung’n
Verdorrtes Laub bedeckt den Boden
Reif umhüllt das kahle Astwerk
Allseits eis’ge Stürme toben

Frost erstarrt den Lauf des Baches
Bringt den Lebensquell zum Schweigen
Im ew’gen Eis versinkt die Welt
Umgeben von des Winters Reigen

Ergötzend’ Anblick so vollkommen
Ringsum endlos’, schimmernd’ Schnee
Winterland in ganzer Schönheit
Die kalte Zeit nie mehr vergeht

Der Kälte Begier ist’s, die Wärme zu rauben
Ihr Frosthauch Dich läßt augenblicklich erstarren
Sobald der Odem sich im Leibe verteilt
Ist besiegelt das Los, im Frost zu verharren

Schneegestöber stetig toben
Gnadenlos am Körper zehren
Drum erschöpft am Boden windend
Keine Kraft, um sich zu wehren
6. Aus dunklen Tiefen (6:53)
Umringt von Wirren ohne Rast
Gedanken finden keine Ruh’
Erduldend diese marternd’ Last
Ins regungslose Schweigen führt

Um zu entfliehen diesem Treiben
Als Ausweg bleibt die Stille nur
Die Einsamkeit besiegt das Leiden
Und Stimmen enden in der Leere

Kein Wind mehr weht, die Zeit erstarrt
Ein Bildnis winterlicher Ruh’
Dem Schlummer einer Nacht entsagt
Um rauhe Pfade zu erhell’n

Aus dunklen Tiefen aufwärts ringt
Getrieben von des Urlichts Klarheit
Der Geist sich zu den Sternen schwingt
Und der Erkenntnis nun so nah

Wenn endet diese nächtlich’ Stille
Am Firmament steigt auf die Sonn’
Ohne Furcht, ein starker Wille
Im Morgengrau’n beginnt den Tag

Nach der langen Zeiten Pein
Der alte Geist nun neu erwacht
Die Sinne wieder klar und rein
Um Gipfel zu erklimmen
7. Die Sage vom ewigen Eis (8:48)
In alter, längst vergang’ner Zeit
Gar ferner Weite ohne Gram
Lag dies’ sagenumwob’ne Ort
Wo Fremde nie gewesen war’n
Wie von den Ahnen einst gelehrt
Bestellten stets des Heimats Grund
Einher ging dies mit Müh’ und Ruh’
Das Land geehrt - ein ewig’ Bund

Doch Habsucht überfiel die Schar
Geblendet von der Ernte Pracht
Dürsteten nach höchster Mahd
Wenngleich kein Opfer dargebracht

Nimmer endend fallender Schnee
Ringsum weiß war’n Wald und Berge
Weder Licht noch kleinster Schimmer
Durchdrang’n die kristallnen Särge

Die Brut, sie darbte bang dahin
Gestalten karg, entkräftet, fahl
Vorüber führte Lenzes Pfad
An einer Landschaft vollends kahl
Endlos Eis und Todesstille
Durchbrach’n dann die Ruh’ als Bote
Gellend krächzend’ Eulenrufe
Kunde von dem bald’gen Tode

Die Zeichen drohenden Untergangs
Und Eiseskälte ward der Grund,
Daß Sonn’ sich seither nimmer hob
Verschlungen von des Frostes Schlund

Der Ort liegt nun im ew’gen Eis
Gezielt die Opfer auserwählt
Da sie’s Brauchtum arg veracht’ten
Wovon dies’ alte Sag’ erzählt
8. Weiße Weiten (4:24)
Instrumental
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