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Steingrab - Mystik cover art
Band
Albumpreview 

Mystik

(2017)
TypeStudio Full-length
GenresAtmospheric Black Metal
Album rating :  100 / 100
Votes :  1
Lyrics > S > Steingrab Lyrics (15) >

Mystik Lyrics

(7)
Submitted by level 서태지
1. Licht (6:05)
Tage wie Nächte
Gefühle wie Eis
Alte Gefährten
gebrochen
Zu sehen - nie mehr,
Lang verlor'n verweht
Zusammen - nie mehr
Einst geliebt, zerstreut
Verwirkt

Lass mich nicht allein,
Oh Sonne,
führ mich endlich heim;
hilf dem Herz aus Stein
erneut
ein guter Mensch zu sein
wie früher, frei von Schuld,
ja wie früher : voller Liebe
mach ungeseh'n die Kriege
und bring mir endlich Frieden

Unser Weg ist nicht vorbei
so ich noch bin : noch nicht!
Was wir sind, was wir waren
strahlt' im selben Licht
wenn einst der Tage anbricht
an dem das Licht erlischt
wenn auch wir letzten gehen
unser Atem uns entwischt
lässt es uns nicht allein,
das Licht, es führt uns endlich heim
hilft uns ein allerletztes Mal
im hellen Licht zu scheinen
2. Der Spiegel (8:19)
Lange harr ich, eine Weile
Abendsonne scheint herein
Schönheit trübt die Dunkelheit
mit einer Prise Sonnenschein

In Anbetracht der langen Tage
die ich - erfolglos - hier verharre
schweren Herzens, sinnlos
auf den leeren Bilderrahmen starre
|| wird mir bewusst, wieviel es ist
was ich an mir verloren hab :||

Abendsonne schein mir warm
den Weg zurück aus meinem Leid
Nimm die Maske, brauch sie nicht mehr
tragen nach der langen Zeit
|| War doch niemals mein Gesicht,
nichtmal ein Ebenbild von mir :||

Wer bin ich frage ich selbst mich
im leeren Haus beim Sonnenschein
Wer bist du, frage ich selbst dich nun,
oh Spiegel - wir sind - ganz - allein.

Ich hab gekämpft, hab nicht gewonnen
fast alles, was ich liebt ist tot
Ich werde kämpfen bis ich falle
der Sonnenuntergang blutrot
3. Styx (6:13)
Die Reise sollt ihr Ende finden
und doch bin ich noch immer hier
wohl älter als der Eichen Rinden
die Ruhe bleibt verborgen mir
mein Körper ruht im kalten Grab
seit Ewigkeiten, lang versiegt
die Schönheit, die man mir einst gab
mein Körper schwand, die Seele blieb

Für meine Stärke zahl ich schwer
da ich den schwarzen Fluss beschütze
doch scheint die Welt mir nunmehr lehr
kein schlagend Herz dem ich mehr nütze
Die Zeit sie hinterlässt die Spuren
die kaum einer mehr lesen kann
und trägt die Lebenden in Fuhren
ins Grab und in die Wiege dann

Oh viele gehen, dürfen schlafen
ich bleib hier, ich halte wacht
mein Schiff verlässt nie seinen Hafen
doch hegt es die Hoffnung
kein Wind berührt je diese Segel
am schwarzen Fluss an dem wir sind
bis eines Tages auch wir spüren
frischen Fahrtenwind
4. Zeugen der Macht (5:12)
Ich gab mein Versprechen
einst für dich zu kämpfen
jung wie ich war
Ich gab mein Versprechen
ich werde es halten
so wahr ich hier stehe und falle
vielleicht anders als sonst

Ich spüre, dass ein neuer Morgen graut
ich höre deine Stimme, sie flüstert mir
ich kenne die Sprache, versteh sie nicht
ich spüre die Hand, sie streift und schlägt

Mit eisernen Worten
hast du mich berufen
mit stählernen Versen
in der uralten Sprache
Ich spür die Bedeutung
sie liegt weit zurück
uralt, uralt sind wir
noch älter als unser Volk

Die Uhr dreht sich ewig
die Gesichter sind gleich
die Götter sind nicht tot
und die Ahnen nie gestorben
die Namen, sie sind fort
gesalbt wurden viele
geweiht kehrten wir wieder
als Zeugen jener Macht
5. Scheintot (4:37)
Wie lang ist's her seit ich herkam
ich weiß es nicht, zählt keine Tage
fühlt wie mein Körper wurde lahm
wie lang ich wohl das hier noch ertrage
kein Tod kann mich vom Ort befrei'n
an dem ich hier gefangen bin
gefangen werd ich auch noch sein
vergessen ist der Zweck und Sinn

Die Reise nahm ich auf als Bürde
der Reise Zweck war nie der Ruhm
frag mich ob auch ein Andrer würde
um meinetwill'n das Gleiche tun
ein ewig Wald zu Eis erstarrt
in ewig Dunkel eingehüllt
kein Pferd das mit den Hufen scharrt
kein Leben das mein Herz füllt

Mein Opfer war euch nicht verdient
wie die Gnade die euch gegeben ward
hab ich für euch mit Qual gesühnt
es einzuseh'n war freilich hart
kein Wort über den tapf'ren Krieger
kein Lied zeugt von dem meinen Leben
doch wartet ab, ich komme wieder
und hol zurück was euch gegeben
6. Mystik (4:40)
Spiegel - du starrst ins Nichts
frisst mein eig'nes Spiegelbild
Schatten - deine stumme Narbe
ist vom Schicksal eingetieft
wenn ich dich frage was du siehst
mit deinem Blicke fern im Land
sagst : zieh den Kreis und sing dein Lied
nun, Dolch in jener linken Hand

Wie viele gingen falsche Wege
fernab von Licht, in Dunkelheit
auf Pfaden wo die Knochen leben
wo Tag bedeutet Ewigkeit
Verderbnis lauert, walte Wand'rer
pass auf, den richt'gen Schritt zu tun
halt deine Sinne eng bei'nander
auf Pfaden wo die Toten ruh'n

Endlos führen jene Wege
auf denen sich die Zeit verläuft
Für immer sind wir gleicherlei
im Schatten und im Licht getauft
7. Der letzte Schein des Mondes (6:59)
Nun Körper, halt still, oh Gang, wir sind doch da
es ist ein altbekannt Gefühl, das ich so lange doch vermisst
ja ich weiß nun was es ist, ich spür es klar -
ich kenn den Ort an dem wir sind
Er erinnert mich an die Heimat, die ich vor langer Zeit verlor
Kein Weg führte mich je zurück, keine Seele sprach davon
ist es der Ort den ich doch suche, oder fernes Land?
Bist du's, Heimat, nur ergraut, bist du's, bin ich endlich doch daheim?

Nein
Hier ist nichts, was mich noch halten kann
Hier ist nichts, nichts.

Der Mond scheint auch in dieser Nacht
und hüllt die Welt in schimmernd Eisen
die Toten scheinen in seinem Antlitz
geleiten uns auf den letzten Reisen

Zu meiner Erlösung
führt nur ein schmaler Grat

Nun Heimat, ich werd dich nie mehr finden
gingst du verloren mit den Zeiten - ich bin alt, doch du bist tot
wo ist mein Leben, ist mein Sinn, der Tod allein, er leitet mich
voran im Glanz des Mondes, nun will ich die letzte Reise tun
Und der Schein des Mondes weist den Weg
als letzter ist nur er geblieben
das Ziel ist fern
und der Weg ist schmal.
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