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Weder Licht noch Schatten Full Album Lyrics

Verdunkeln - Weder Licht noch Schatten cover art
Band
Album

Weder Licht noch Schatten

(2012)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresAtmospheric Black Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > V > Verdunkeln Lyrics (11) > Weder Licht noch Schatten Lyrics (5)
Submitted by level 21 록스타 (2017-11-11)
1. Das Antlitz des Himmels (6:57)
Unter Grauen Schatten verborgen
Wandelnd auf schmutzigen Wegen
In graue Blöcke gepfercht
In Beton eingeschlossene Seelen
Ausgesetzt in frostigen Wind

Peitschender Regen in triste Gesichter
Fahl erscheinen der Städte Lichter

Fahl so ist dein ewig Leben
Verborgen unter grauen Schatten
Und Firmamenten fern von mir
Da schwebt im Reich des Himmels weit von mir

Das gleißende Antlitz der Sonne!

Die wie deine eigne Sonne
Über deinen Wolken schwebt
Und so wartet deine Seele
Auf daß du es auch verstehst
Daß ein Funke Glut der Schöpfung
Wohl in deiner Seele lebt

Und nicht hoch über den Wolken

Niemand hört dein Flehn!
Niemand hört dein Bitten!
Herr erhöre uns!
2. Am Ende des Abgrunds (12:18)
Ein schwarzer Vogel trug mich fort
In seinem Griff zu keinem Ort
Auf Ewigkeiten durch die Nacht
Mein ganzes Leben vor mir lag

Kein Schritt den ich zu tun vermag
Bin ich denn auch nun groß und stark
Wird jede Gegenwehr bestraft
Rasend durch die Ewigkeit
Von enger schließenden Klauen
Die alle Kräfte rauben
Zerstörend jeden Glauben
Umschlossen von Klauen

Das Jetzt und Hier liegt fern von mir
So fern wie Gestern fern vom Hier
Aller Schmerz ist so vertraut
Und niemals mehr ein Morgen graut

Kein Jetzt und Hier, kein Fern von mir
Kein Fern wie Gestern fern vom Hier
Kein Schmerz ist meiner so vertraut
So wurd' ich meiner Seel' beraubt
Von enger schließenden Klauen
Die alle Kräfte rauben
Zerstörend jeden Glauben
Umschlossen von Klauen
3. Die letzte Legion (10:53)
All feinster Haare sickert leis'
In zarter Zweige den Adern gleich
Von dort zu Ästen vereinend bald
In starke Arme von Kraft erstrahlt

In tiefe Weiten gehen wir ein
Einst nur ein Rinnsal
Unscheinbar und klein
Doch bald wohl ein Strom
Mächtig und breit
Das All wird zerschellen
Und enden die Zeit

Weder dem Licht noch dem Schatten
Entspringt unser Heer
Aus den Wunden von Ur
Da kommen wir her

Enden wird klägliches Ringen
Wertloses erbärmliches Streben
Wertloses erbärmliches Leben

Wir erlösen unsre heilige Mutter
Die wahrlich ewig geschunden
Wir triefen wie Blut aus ihren Wunden
Eure Zeit ist vertan
Und auch seid ihr blind
4. Unsre Richter (6:09)
Tragt unser Kreuz in Schweiß gebadet
Geht unsren Weg über steinige Straßen
Tragt unsre Bürde, tragt unsre Last
Unser Glück in euren Händen
Erbarmt, erbarmet euch unser

Seht die Wurzel unsrer Träume
In euren hohen Geisteswegen
Unsre Richter, unsre Henker
Unsre wahren Schicksalslenker
Erbarmt, erbarmet euch unser

In euren Händen liegt der Frieden
Ignoriert ihr unsre Schreie nur
Seht uns in der Ferne leiden
Flehende Massen zu euren Füßen
Erbarmt, erbarmet euch unser
5. Weder Licht noch Schatten (12:41)
Ein Krieger des Herzens für Land und für Ehr
Mit singender Klinge begegnend dem Heer
Des Feindes Rotten durchtrieben und feist
Vom Weg abgekommen, vom Guten entgleist

Des Feindes Säulen in Ruinen vergehn
Wo unsere Fahnen an ihrer Statt wehn
Verbrennen sollen sie, gereinigt für wahr
Entzweit ihre Sünden der ketzrigen Schar

Mit Übermacht in des Tosen der Schlacht
Zerschlagenes Gesicht das gräßlich lacht
In blutige Reihen von freudigem Tanz
Durstig mein Schwert, unaufhaltsam die Lanz

Was für ein Hohn der argen Schlächter
Gehen freudig unter ihrem Gelächter
Wehrlos empfangend unsrer Urteils Schlag
Ein Lachen, das sich nicht zu vergessen vermag

Lichtloses Gleißen, der Finsternis Strahlen
Vergessene Wurzeln zu Staube zermahlen
Unsre Welt und uns selbst werden wir vernichten
Es ist ein frommes Werk, was wir verrichten

Nun bricht es auch aus meiner Seel'
Mit jedem Blutschwall
Kein Streich der geht fehl
Doch alle Feinde schon zerschlagen
Nur das Blut meiner Brüder das nun noch fließt

Die Schwachen erschlagend meine Freunde zerteilt
Doch alle euphorisch den Sinnen enteilt
Alle im Reigen lichtloser Lichter
Angeklagte, Henker, Opfer und Richter

Lichtloses Gleißen, der Finsternis Strahlen
Vergessene Wurzeln zu Staube zermahlen
Unsre Welt und uns selbst werden wir vernichten
Es ist ein frommes Werk, was wir verrichten
Info / Statistics
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