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Mythen, Mären, Pestilenz | Full Album Lyrics

Ungfell - Mythen, Mären, Pestilenz cover art
Band
Album

Mythen, Mären, Pestilenz

(2018)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresBlack Metal
LabelsEisenwald
Album rating :  85 / 100
Votes :  1
Lyrics > U > Ungfell Lyrics (10) > Mythen, Mären, Pestilenz Lyrics (10)
Submitted by level 21 Eagles (2018-04-07)
1. Raubnest ufm Uetliberg (1:53)
Instrumental
2. De Türst und s Wüetisheer (6:16)
Einisch, vor alte Ziite het im Land es het im Land es Meitli glebt
E Tüüflin in Engelsgstalt wo hützutags dur d Wulche schwebt
In ihrem Lebe het sie sichs mit allem Volk verdorbe
und darum isch sie sit dem scho tuusig Mal verstorbe

De Türst und s Wüetisheer
Es tunnre dröhnt durs Land
De Türst und s Wüetisheer
Uf ewig nimmt de Tod sis Pfand

Das Wiib isch mit uf wildi Jagd mit Mordlust und Iifer
Verdorbe vom Tüüfelspakt bringts Schrecke id Dörfer

S Horn sell lüüte bis zum Tag
wod Menschlichkeit in Flamme staht
D Geisterhorde kennt kei Pardon
bis jedi Seel ihre Körpfer verlaht

S Wüetisheer, s Wüetisheer
Es hüülends, tobends Liichemeer
3. Oberlandmystik (1:49)
Instrumental
4. Bluetmatt (5:52)
En goldne Strahl dur d Muure sticht
En Schlachtruef usem Nebel bricht
Und plötzlich sind sie uf de Muure
De Widerstand wird nöd lang duure

Angriff uf Griifesee
Hüt znacht waltet kei Gnade meh
Kei Zürcher wird de Morge gseh

Bluetmatt, en Liicheberg
D Tuube ehreised still und d Schwerter füetered d Höll
Bluetmatt, e Mordnacht voll Hass
Und wenn d Klinge rueht, denn schreit s Feld nach Bluet

Schand wird uf eusi Fiinde niederfahre
und frässe wird sie ihri Chind
Und nüt cha sie no vo ihrem Schicksal bewahre
Drum wartets i ihrem Liid, bis de Tod sie mit sich nimmt

Rot isch d Erde
Im Dräck müend sie sterbe
5. Die Heidenburg (6:08)
In Sturmesnacht, mit wilder Macht,
der Wahnsinn durch das Dickicht lacht

In trübem Schein, der alte Hain,
samt Heidenvolk zu Kraft erwacht

Weh' dem Christenpack, das sich hierhin begibt
Die Heidenburg wacht über uns
Ein Gott liegt hier besiegt
Weh' dem heilig' Wort, dem Pfaffen und dem Kreuz
Die Heidenburg wacht über uns
Wer Herden folgt bereut's

Wurzelwerk, Runenstein,
des Waldes Ruf soll unser sein
Die fahle Maid das Gold verspricht,
doch Pech und Schwefel lügen nicht

Nachtvolk, Erdgetier,
von nah und fern versammelt hier
Ein Leben lang nach Sinn gegraben,
verlässt der Mensch die Welt mit Klagen

Türme ragen kalt und tödlich auf
Und in der Ferne, der erste Sonnenstrahl
6. De Fluech vom Toggeli (2:37)
Instrumental
7. Die Hexenbrut zu Nirgendheim (5:57)
Ein zerlebtes Antlitz grimmig durch
die Schwaden starrt
ein greller Blitz die Luft vernarbt

Sieben Köpfe blicken bleckend
in das gleißend Himmelszelt
Ein stummer Schrei vom Felsen gellt

Es zieh'n heran die Bergengeister
Es zieht heran ein Sturm der Glut
Ein rasend Heer; die Höllenbrut

Das Opfer sieht den Schatten nahen,
erstickend und in Pein gehüllt
Der Druden Mund mit Blut gefüllt

Von Teufels Wut und Fackelschein
Die Hexenbrut zu Nirgendheim

Die Schlachtbank ist der Opferstein
Die Hexenbrut zu Nirgendheim

Das Opferlamm in Menschenform
die Heilung vor dem Tod verspricht
Was er entsann in seinem Zorn:
Befreiung von dem Gotteslicht

Ein zuckend Leib vor trüben Augen
flehend sich zum Himmel krümmt
Doch flammernd Klauen ihn zerdrücken;
Teufelskraft die Leben nimmt

Teufels Boten
Sieben Seuchen, sieben Seuchen kennt die Welt
Verbrennt die Toten
Sieben Leichen, sieben Leichen kennt die Welt
8. Guggisberglied (2:20)
’s isch äben e Mönsch uf Ärde – Simelibärg
’s isch äben e Mönsch uf Ärde – Simelibärg
Und ds Vreneli ab em Guggisbärg
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg
’s isch äben e Mönsch uf Ärde,
Dass i möcht bi-n-ihm si.

Das Mülirad isch broche – Simelibärg
Das Mülirad isch broche – Simelibärg
Und ds Vreneli ab em Guggisbärg
Und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg –
Das Mülirad isch broche,
Mys Lyd das het en Änd.
9. Der Ritter von Lasarraz (7:55)
Ei Rittersmann von edler Art
war einst in ein Weib vernarrt
Dies' Weib so zeigt uns die Geshcicht'
war von gutem Herzen nicht

Der Ritter von Lasarraz
Gezeichnet von dem Mal der Schande
Fürchtet er der Toten hass

Der Ritter von Lasarraz
Zwei Kröten zieren seine Wangen
Frevel hat der Mensch begangen

Der Eltern Burg der Braut geschenkt
Das Unglück sich auf diese senkt
Vertrieben aus dem eignen Heim
Wandeln beide nun allein

Asche auf des Rittersmanns Haupt
Die Strafe weicht auch vor dem Blute nicht
Das Weib von Schlangen totgebissen
Sein Kind von wildem Tier zerissen
Der Ritter selbst in seiner Scham
Durch seinen Sohn zu Tode kam

Und so endet diese Mär
Von des Ritters Leid
10. Raserei des Unholds (7:29)
Von weit her dröhnt der Hufenschlag
der die Menschen jagt
Er ist Grauens Bote

Hinter Bäumen das Schnauben naht
über steinig Grat
Tausend Äste bersten still

Das Unheil stürzt heut durch den Wald
Und Kopflos macht der Reiter halt

Aaah, s'ist der Schimmelreiter
und grässlich auf zum Himmel schreit er
Aaah, sie geißelt das Volk, die Raserei des Unholds

Niemand wagt sich durchs Astgewirr
Denn der Tod haust hier
In diesen kalten Bäumen

Lautlos stürmt er und ohne Rast
Ihm ist die Welt verhasst
Die ihm Leib und Leben nahm
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