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Traum und Trauma Full Album Lyrics

Temple of Oblivion - Traum und Trauma cover art
Band
Album

Traum und Trauma

(2014)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresBlack Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > T > Temple of Oblivion Lyrics (21) > Traum und Trauma Lyrics (7)
Submitted by level 21 록스타 (2018-03-01)
1. Glück auf! (1897) (2:28)
2. Zisleithania (1912) (11:44)
Durch seichten Regen greift die Hand
und fasst den treuen Eichenstab
Wirft Schatten in ein fremdes Land
das nur ein Traum zu kennen mag
Verworrene Pfade von Dornen umrungen
den fiebrigen Bildern Gestalten entsprungen
Im Rausche der Sinne - geisterhaft lockend
verlasse Straßen, vom Nebel verschlungen

Durch starre Schlucht führt Demut mich
auf wirren klammen alten Wegen
Das blühend Leben der Kälte wich
der bittren Berge dunkler Segen
Die Sehnsucht nach Heimat und Menschenwärme
treiben mich weiter ins Finster der Ferne
Es prangen die Lichter - ein Leuchten von Trost
die Zeichen der Hoffnung im Glanze der Sterne

Es dämmert der Tag, dem Tor so nah
es ruft der Wald 'Saxonia'
Die Ferne so stolz, gar sonderbar
im sterbenden Lichte...
Zisleithania

Viribus Unitis!

Es grüßt auf tausend Wegen
und dann erträume ich mir der Zukunft schönsten Glanz
Vielleicht irgendwann... in fremder Heimat

Und schaudernd fühle ich Leben
und dann versinkt ein Teil in Anmut tiefster Nacht
Hier irgendwo... in alter Heimat

Erinnerung sei meine Kraft
die Glieder durch das Finster gestählt
Einsamkeit, im Schein des Mondes,
zum Freund erwählt

Zisleithania...

Es schweigt ein Land, die Nacht so klar
von Tirol bis zur Bukowina
im Traume erhellt, gar undenkbar
im wachenden Lichte...
Zisleithania

Es flammt die Sonn, dem Ziel so nah
es flüstert der Wind 'ja du bist da'
Die Landschaft so hold, gar wunderbar
im goldenen Lichte...
Zisleithania
3. Mit vereinten Kräften (1914) (1:50)
4. Am Isonzo (1917) (7:38)
In Kaisers Ruhm zu Sieg und Frieden!
Viribus Unitis!
Tod dem Fein, dem Verräter!
Viribus Unitis!

Zum Morden weniger scheu
Stolz und nibelungentreu
Auf das bald wieder Frieden werde!
Der Kälte trotzend - hoch hinaus
auf unserem höchsten Berge

Und wenns im Felde blitzt und kracht
Und uns das Herz im Leibe lacht
Wir stürmen vor, auf blutger Bahn
Du, Fahne leuchte uns voran

Und wenn die Welt voll Teufel wär,
wir folgen Dir mit Ruhm und Ehr!

Wenn Tod, Verderben uns umringt
Kein Leben unsre Brust durchdringt
Wir dringen vor und weichen nicht
Wir fallen nach erfüllter Pflicht

Viribus Unitis!
Viribus Unitis!

Von Frost umhüllt der Todesturm
Nächtlich wachend auf Eisensturm

Die Berge flammen lichterloh
mit Dir, Freund Hain, am Isonzo...

Von dannen mit Mut und Tapferkeit
- ein letzter glorreicher Sieg
Fast erstickt an Ungewissheit
- in einem verlorenen Krieg
Unvorstellbar des Krieges Kälte
- des Eises Hölle hier auf Erden
Oh Zisleithania...
was soll aus Dir nur werden?
5. Durch Böhmens Wirrsal (1920) (2:23)
6. Blüte der Fügung (1926) (8:08)
Zisleithanien ist gefallen
und es herrscht die Friedenszeit
Wider der Not zu Schinderei und Elend bereit

Die dunklen Türme über Häuser ragen
Verlocken uns mit Blut und Geld
Über das Gebirge die finsteren Schwaden
Der grelle Glanz der neuen Zeit verblasst

Maschinengroll im Puls des Krieges
Und wir erheben die Faust zum Kampfe

Verdorben dank Fortschrittsmühen
Die Stadt verflucht durch Schweiß und Gier
Heimkehr in das Dorf zu altem Leben
Zu Hofeskunst und Tier

Geöffnet das Buch der Ewigkeit
vorbei an den Seiten der Dunkelheit
Ein neues Kapitel, beschützt vom Licht
Erwacht zum Leben in diesem Gedicht
7. Saat der Niedertracht (1938) (2:48)
8. Von der Sutjeska (1943) (8:16)
Dem Heimatland den Rücken kehren
am Kulte zehren, Demagogen ehren
und weit, weit weg in die Welt hinaus
weiter, weiter, weiter und weiter voraus

Auf Kameraden - in die Ferne!
Folget dem Schein der alten Laterne!

Nur wenige Gedanken verliere ich in Wehmut
Starr blind fortan, kapituliere der Demut
Stolz, stark und ehrvoll folg ich umher
Schreite tief ins Nichts, bar jeder Wehr

Das Gewehr in den Armen - siegreich, stolz, allein
- Neretva...
In fremder Heimat wache ich tagaus, tagein
- der Schnitter grüßt zum zweiten Mal
Ich folg... und wach... und töte...
- ein Brief zum letzten Gruße
von der Sutjeska

Erreicht ist die ruhmlose Bastei
des Todes und der Sterblichkeit
In Titos Blicken vom Geist befreit

Die Seelen unserer Brüder fort
Wir grüßen sie mit letztem Wort
Stets bedacht dem Tod zu weichen
wachen wir knietief in Leichen

Todgeweihte, Todentflohene,
todverleihende Todesboten,
Toderleidende, Todgeglaubte,
toderlegene Todvertraute...

Ins Heimatland rasch heimkehren
am Leben zehren, den Tod verehren
noch weit, weit weg vom heimischen Glück
weiter, weiter, weiter und weiter zurück

Den Freund in den Armen - in der Fremde allein
- Er war da...
Gedankenverloren in Leere, tagaus, tagein
- der Falke grau und sonderbar
Ich folg... und wach... und schweige...
- begleitet er mich heim?
von der Sutjeska

vergessen, verlebt, verflucht und zerstört
Mein Dasein schmachtet nach dem Licht
Ins Dunkel gejagt - auf ewig allein

- und Lügen werden wahr
Ich folg... und leb... und sterbe...
- heimatlos irre ich heim
von der Sutjeska
9. Auf Freund Hains Spuren (1945) (2:18)
10. Von Ort zu Ort (1947) (9:04)
Von Ort zu Ort kehre ich heim
Auf der Hatz nach Sinn und Sein
Auf der Flucht zu Frau und Kind
In Ohnmachtsdurst und Schicksalswind

Der Tod... der Hass... der Weg... kein Ziel...

Von Ort zu Ort und weiter fort
Weich ich Hof und Heimatort
Ohne Sorge, ohne Harm
Mit weißem 'N' auf rechtem Arm

Weshalb sollen wir fort von hier?
Wie konnte denn das nur passieren?
Was geschieht mit Frau und Kind?
Wohin sollen wir ziehen?
Von Ort zu Ort...
Wer ist nur an allem Schuld?
Wem kann ich denn nur noch trauen?
Wovon sollen wir künftig leben?
Wohin sollen wir fliehen?
Von Ort zu Ort...

Von Ort zu Ort und Schritt für Schritt
Und Freund Hain, er schreitet mit
Von Ort zu Ort, mit Gottes Wort,
Mit Gottes Hass und Völkermord
Nehmt mein Hab und nehmt mein Gut!
Fresst mein Brot und sauft mein Blut!

Von Ort zu Ort kehr ich heim
in das Vaterland hinein
über den Kamm in das Sachsenland
friedlich-tot in Feindes Hand

Weshalb sollen wir fort von hier?
Wie konnte denn das nur passieren?
Was geschieht mit Frau und Kind?
Wohin sollen wir ziehen?
Von Ort zu Ort...
Wer ist nur an allem Schuld?
Wem kann ich denn nur noch trauen?
Wovon sollen wir künftig leben?
Wohin sollen wir fliehen?
Von Ort zu Ort...

Wofür sollen wir weiter leben?
Warum sollen wir nur weiter leben?
Was wollen wir an einem anderen Ort?
Wohin sollen wir fliehen?
Von Ort zu Ort...
11. Pfad der Vergessenheit (1949) (1:51)
Ein Kleinod gefunden
und die Liebe empfunden
Von allen belogen
und um Dasein betrogen

In Traumes Bildern schon längst verhangen
In Trauma-Bildern so fest gefangen

Kann das Ende ein Anfang sein?
Und wie kannst Du, Freund Hain,
nur mich befreien?

Die Kakophonie löst sich
in Harmonie des Sterbens auf

Das letzte Kapitel hat begonnen
und meine Zeit ist längst verronnen
Die Hoffnung, sie war stets vergebens
Traum und Trauma
Essenz des Lebens
12. Traum und Trauma (1953) (8:38)
Fragen nach dem Sein und Sinn
nach warum, mit wem, wohin
Vergessen sei es - nun sind wir da
Traum und Trauma werden wahr

Das ganze Leben nur ein Fragment
Das ganze Sterben nur ein Moment
Am Firmament ein letzter Schein
Traum und Trauma - wir laden ein

Eure Rechnung wird mit Blut bezahlt
bis aller Erben Glanz verstrahlt
Doch welken eure Seelen rein?
Traum und Trauma - der Sinn vom Sein

Die Kemenaten tauchen auf
stumme Zeugen der Zeiten Lauf
samt Kameraden, Weib und Kind
Ein letztes Bild verweht im Wind

Die Absolution war stets vergebens
Traum und Trauma - Essenz des Lebens
13. Auf bald! (1954) (2:33)
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