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Kult der Krähe | Full Album Lyrics

Schwarzer Engel - Kult der Krähe cover art
Band
Album

Kult der Krähe

(2018)
TypeAlbum (Studio full-length)
LabelsMassacre Records
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > S > Schwarzer Engel Lyrics (46) > Kult der Krähe Lyrics (11)
Submitted by level 21 Eagles (2018-03-07)
1. Krähen an die Macht (3:50)
Wir flogen durch den Sturm
mit schwarzer Flügelkraft,
die Hoffnung im Gefieder prangt,
das Federkleid pechschwarz.

Von Ost bis West,
steht heute fest
die Krähen steh'n zusammen
bis die Kraft die Flügel verlässt.

In der tiefsten Depression,
gesteinigt von der Pein,
könnt ihr euch sicher sein
dass der Engel für euch scheint.

Einheit ist Stärke
Stärke ist Kraft.
Die Besten der Besten,
Die Krähen an die Macht.

Einheit ist Stärke
Zusammenhalt schafft Kraft.
Die Besten der Besten,
Die Krähen an die Macht.

Wir schlugen uns durchs Eis,
und flogen übers Meer,
stiegen reingewaschen auf,
formierten uns zum Heer.

Von Ost bis West,
steht heute fest
die Krähen steh'n zusammen
bis die Kraft die Flügel verlässt.

In der tiefsten Depression,
gesteinigt von der Pein,
könnt ihr euch sicher sein
dass der Engel für euch scheint.

Wir geben niemals auf,
und ziehen nie zurück - Nein.
Steigen himmelhoch hinauf,
gemeinsam Stück für Stück.
2. Viva la Musica (2:58)
Der Meister uns'rer Zunft,
der uns beim Namen ruft,
uns're Saiten, blanker Stahl,
wir spielen Schwer-Metall.

Viva la Musica

Der Begierde dunkle Lust
treibt dir den Taktstock in die Brust,
raubt dir noch den letzten Schlaf,
hält mit Melodien dich wach.

Mit Pauken und Trompeten
teilen wir den Segen aus,
Dieser Klang soll dann erklingen,
wenn sie in der Kirche singen.

Voll der Trauer schwang'ren Tönen,
treibt sie in uns Tränen auf,
Auf pechschwarzen dunklen Chören,
trägt sie uns mit sich hinauf ins Licht.
3. Gott ist im Regen (4:26)
Ein greller Tag durchdringt
den Schleier der Natur,
mein Weg steinhart, durch Felder karg,
seit Tagen Hitze nur.

Die Blätter welk am Baum,
ohn' Kraft die sie noch speist.
Wann kommt die Erlösung,
wann zahlen wir den Preis.

Ich fühl' den Regen
wie er sanft die Haut benetzt,
spür' die Lebenskraft
die den Körper atmen lässt.

Ich wasch mich rein
von Sünde, von Angst,
von aller Pein,
steig auf wie ein Phönix
aus der Asche,
wieder rein.

Die Tropfen rinnen
über glänzenden Asphalt,
der Schmuck, der Wind des Herbstes
scheint warm und kalt zugleich.

Wenn Wasser tränkt das trock'ne Laub,
folgt auf den Sommer Herbst,
wasch von allen Sünden sie rein
zeig uns, dass du lebst.

Ich fühl' den Regen
wie er sanft die Haut benetzt,
spür' die Lebenskraft
die den Körper atmen lässt.

Ich wasch mich rein
von Sünde, von Angst,
von aller Pein,
steig auf wie ein Phönix
aus der Asche,
wieder reingewaschen auf.
4. Sinnflut (4:08)
Wenn du des Nachts nicht schlafen kannst,
dein Atem weiße Schlieren bildet,
die Glieder zittern dir voll Angst,
schwebt über'm Bette ein Gebilde.

Sinnflut - segne uns
Sinnflut - erlöse uns
Sinnflut - komm sie holen,
sollst die Herzen heute fluten.

Komm sie holen - Sinnflut
Lass sie leiden - Sinnflut
Sollst sie finden - Sinnflut
Sünd' austreiben.

Wenn du im Schlaf nicht atmen kannst,
die Lungen gleichen trocknen Feldern,
sprudelt vom Quell der nackten Angst,
hinunter in die Seel'ngefilde.

Sinnflut - segne uns
Sinnflut - erlöse uns
Sinnflut - komm sie holen,
sollst die Herzen heute fluten.

Komm sie holen - Sinnflut
Lass sie leiden - Sinnflut
Sollst sie finden - Sinnflut
Sünd' austreiben.

Denn Ruhm und Geld
Regier'n die Welt
Es war jeher alles was zählt.
Drum brich herab
Am jüngsten Tag,
Die Sünder spül' hinfort,
Hinab.
5. Futter für die See (3:19)
Über dem Grund
zieht seine Kreise,
ein Menschenkind,
ganz sachte und ganz leise.

Will keinen stör'n.
Bleibt unbemerkt.
Genießt die Stille
des weiten Meers.

Plötzlich ein Stoß,
her von der Seite,
ein dunkler Schatten
umstreift die dürren Beine.

Die weite See
hat ihn entdeckt
ihn ausgemacht
sein Blut geleckt.

Still - liegt der Ozean, die See.
Bald - wird das Menschenkind versteh'n:
Nun - es ist vorbei,
Futter - Futter für den Hai.

Die Ohnmacht kommt,
zieht ihn in die Tiefe,
die Sinne schwinden,
die Eingeweide triefen.

Legt sich die Stille
rund um ihn her,
die Augen offen,
den Blick doch leer.

Adrenalin reißt ihn
aus dem Schlaf,
das Herz pumpt wieder Blut,
die Glieder werden wach.

Er schaut nach oben,
und sieht das Licht,
das durch die Wellen
hinab zu ihm sich bricht.
6. Mein glühend Herz (3:42)
Als sie kam,
ward es laut,
im glühend Herz,
unter der Haut.

Als sie ging,
ward es still,
kein einz'ges Wort
das weiter fiel.

Wenn die Stille sie vereint,
auf kargen Feldern Hoffnung keimt
ist ein Wiedersehen nah,
der Tag der Wiederkehr bald da.

Der Gedanken wirre Wege,
treiben Sehnsucht in den Kopf,
bitter klagen ihre Seelen,
schmecken doch der Freiheit Duft.

Als er kam,
ward es laut,
im glühend Herz,
in ihrer Haut.

Als er ging,
ward es still,
kein einz'ges Wort
das weiter fiel.

Wenn das Schicksal sie vereint,
aus dunklen Kerkern Hoffnung steigt
ist ein Wiedersehen nah,
der Tag der Wiederkehr bald da.

Führ'n des Schicksals wirre Wege,
an den Ort, wo Zeit nie steht,
und kein Mensch auf Gottes Erde,
Leben's Sinn je ganz versteht.
7. Ein kurzer Augenblick (3:59)
Die Zeit sie rast, kennt keinen Halt,
im Handumdrehen sind wir alt,
dann werfen wir den Blick zurück,
und fragen stets, wann's anders wird.

Uns're Lebenszeit,
ein kurzer Augenblick
Sobald die Augen schließen,
seh'n wir auf ihn zurück.

Wofür schlug das Herz,
was haben wir bewirkt,
wen haben wir bewegt,
war es das Leben wert?

Das Leben zieht an uns vorbei
aus einem Tag werden schnell zwei.
Doch heut' und morgen tickt die Uhr,
und doch wagst du zu träumen nur.

Nutze den Tag, nutze die Zeit,
damit am Ende dir mehr bleibt
als Trauer, Furcht und all das Leid.

Ein neuer Weg bringt neues Glück,
beschreit' ihn mutig Stück für Stück.
Hör auf des eignen Herzens Kern,
entfach' das Feuer deines Sterns.
8. Meerflucht (4:13)
Entflohen unserem Leid,
der Tage Unendlichkeit,
den Kurs auf Glück,
die Heimat schwindend aus dem Blick.

Stachen in See voll Übermut,
die Hand gestreckt zum letzten Gruß,
war es der Freiheitsdrang,
der unsere Segel trieb voran.

Ein neues Leben begann
an Bord der Schiffe sodann,
die Hoffnung stieg, und wir mit ihr,
der Tod er blieb, und wir für ihn.

So manchen Körper, manchen Geist,
die Fron an Bord riss mit ins Leid,
und als die Sonnenwend' begann
war's Klagen laut zu hören dann...

Meerflucht

Nun zog die Kälte einher,
der Hunger quälte sie schwer.
Kein Land in Sicht,
ringsumher nur tosend' Gischt.

Doch niemand hörte, keiner sah,
was auf dem Ozean dort geschah:
Ein rot getränktes blut'ges Meer
schrie ihnen tosend hinterher.

Wer bist du?
Was willst du?
Wie heißt du?
Wohin reist du?

Ferner Länder glanz im Sinn,
den Neuanfang, den Neubeginn,
dort, wo statt Krieg der Frieden lebt,
hat man gleich Vieh sie eingepfercht.

Gefangen dort auf engstem Raum
winkt Freiheit nun nur noch im Traum,
der einst noch schien zum Greifen nah,
doch ferner wohl zuvor nie war.
9. Requiem (4:42)
Das Feuer ausgebrannt,
und kein Ziel ist mehr in Sicht,
hatte doch noch so viel vor,
nun fehlt mir der Drang zum Licht.

Man sagt die Zeit heilt alle Wunden,
diese Wunde bleibt besteh'n,
hat meinen Lebenswunsch gebunden,
der Wille, er bleibt steh'n.

Requiem

Das Erreichte nicht genug,
stets noch höher soll't es geh'n,
ist die Erde nicht genug,
so muss es zum Mond hin geh'n.

Man sagt die Zeit heilt alle Wunden,
diese Wunde bleibt besteh'n,
hat mir den Atem abgebunden,
mein Herz bleibt heute steh'n.

Eines Tages wird sodann,
hoch vom Himmel wird er flieh'n
leuchtend' Stern von fernem Land,
ins Herzen meiner Tränen seh'n.

Und ich wünsche mir heut, dass
der Menschenheit Kern sodann versteht,
mit "höher, schneller, weiter"
wird sie nicht weiter fortbesteh'n.

Doch ich zweifle dass ein Mensch,
der keinen denn sich selbst erkennt,
die Größe hat zu widersteh'n,
so mag die Welt zu Grund geh'n.

Und ich ringe mit mir selbst,
werfe mich gegen die Zeit,
fleh' den Morgen an,
dass er uns sicher heimgeleit'.
10. Unheil (3:57)
Der Herrgott wirft ein Kleid herab,
das die Welt ins Chaos taucht,
es wirbelt wie ein Sturmorkan,
durch beißend schwarzen Rauch.

Menschen flehend überall,
das Leid kennt kein Erbarmen
sie flehen laut, Gott steh uns bei,
in der Kirche fällt das Amen.

Kein Schritt zurück.

Unheil

Es kriecht und schlängelt unter dir,
frisst sich durch den Asphalt,
gräbt tiefe Furchen hinter dir,
deiner Seele wird eiskalt.

Es nimmt dich ins Visier,
sein schwarzer Finger zeigt
auf dich, du stehst im Fadenkreuz,
und kein Lichtlein dir mehr scheint.

Kein Schritt zurück.

Unheil

Der Schmerz sitzt tief in deiner Brust,
deine Lippen stumm,
dein Mund scheint dir wie zugenäht,
alle Schreie sind verstummt.

Lautlos quälst und wälzt du dich,
dort im kalten, trocknen Staub,
dann wartest du vergeblich,
dass ein neuer Morgen graut.
11. Wenn mein Herz zerbricht (5:27)
Ein neuer Tag beginnt,
die Welt, sie bleibt mir fremd.
Du warst für mich der Mensch,
der mir Lebensfreud' geschenkt.

Nun ist die Zeit vorbei,
ich seh' in dein Gesicht.
Und spür' in meinem Innersten,
wie Teil für Teil zerbricht.

Ich schließ' dich in die Arme,
weil' ein letztes Mal bei dir.
Seh' in deine Augen,
wünsch den Schmerz weit fort von hier.

Folg' der Stimme, die dich führt,
führt sie dich doch ins Licht.
Am Ende deiner [...]
wenn mein Herz zerbricht.

Ein Teil von mir stirbt heut und hier,
mein Herz, hör' wie es bricht. [?]
Doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Heute stirbt ein Teil von mir,
mein Herz, hör' wie es bricht. [?]
Doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Sieh, wie grün die Blätter,
Mutter Erde treibt die Frucht,
wenn der Keim der Zeit
ist verdorrt in deiner Brust.

Sieh, wie blau die Wolken,
ich schenk' dir ihre Pracht,
die über uns'ren Köpfen
das Leben neu entfacht.

Ein Teil von mir stirbt heut und hier,
mein Herz, hör' wie es bricht. [?]
Doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Heute stirbt ein Teil von mir,
mein Herz, hör' wie es bricht. [?]
Doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Felder rings um uns erblüh'n,
die Sonne schenkt uns Kraft,
die tief aus uns'rer Herzen Schutz
bald neues Leben schafft.

Ein Teil von mir stirbt heut und hier,
mein Herz, hör' wie es bricht. [?]
Doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Heute stirbt ein Teil von mir,
wenn mein Herz zerbricht,
doch lehrt das Leben ewig,
auf Schatten folgt stets Licht.

Wenn mein Herz zerbricht,
so folg' dem Schatten nicht.
Wenn mein Herz zerbricht,
folg' doch dem Schatten nicht.
Info / Statistics
Artists : 34,243
Reviews : 7,828
Albums : 121,891
Lyrics : 150,020