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Traumwanderer Full Album Lyrics

Sagas - Traumwanderer cover art
Band
Album

Traumwanderer

(2014)
TypeEP
GenresBlack Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > S > Sagas Lyrics (5) > Traumwanderer Lyrics (5)
Submitted by level 21 록스타 (2017-09-19)
1. Traumwanderer (5:15)
Als wir durch die Walde streiften
Die Gedanken mit uns schleiften
Fühlten wir die kalte Leere
Als ob niemand bei uns wäre
Verloren blickten wir uns an
und suchten Zeichen jener Mann
die mit uns reisten
uns begleiten
Mit uns zogen
Doch wir flogen
In andre Zeiten, andre Welten
Hielten uns für wahre Helden
Wo die Regeln nicht mehr gelten
Die irdischen Grenzen für uns stellten
Freiheit strömt durch unsere Venen
Setzte sich fest in unsren Tränen
Die wir glücklich von uns ließen
In Strömen über Wangen fließen

Entführt vom Geiste jener Walde
Dessen Stimme in Ohren hallte
Der die Sinne uns betörte
Die so zauberhaft verstörte
Noch nie erfuhr ich von solchen Dingen
Welche direkt vor Augen hingen
Mir die wahre Welt verschwiegen
Die Wirklichkeit zur Lüge biegen
Die die Menschen blendeten
Verfremdeten
Verschwendeten
Verendeten und richteten
Deren Misstrauen vernichteten
Die die Illusion verteilen
In der wir leben und verweilen
Ob wir wissen, dass wir träumen
Wird uns verschwiegen von jenen Bäumen

Vom eigenen Organ betrogen
Was ist wahr und was gelogen
Bin ich mit mir selbst im Reinen
Kann ich Sicht und Verstand vereinen
Oder bin ich noch geblendet
Vom Sirenenkampf der niemals endet
Das Irrlicht brennt in meinen Augen
Diesen kann ich nicht mehr vertrauen
Sie schmerzen mir doch viel zu sehr
so ist es Zeit, dass ich sie entbehr
Und sie aus den Höhlen reiße
Weitestgehend von mir schmeiße
Ein Sinn weniger der mich nun täuscht
Meine Gedanken nicht mehr verseucht
Sah zuerst nichts als Schwärze
Dann das Flackern einer Kerze
Sie brannte ja so lichterloh
Nicht allzu hell doch farbenfroh
Ein Labyrinth aus Illusionen...

Ich wandere durch meine Träume
Seh den Wald nicht vor lauter Bäume
Irre in ihm wild umher
Die Fortbewegung fällt mir so schwer
Die Blindheit plagt mich viel zu sehr
Ich weiß genau ich kann nicht mehr
Doch der Wahn treibt mich voran
Der Wissensdurst ist mein Kumpan
Ich fühle mich einsam und allein
um mich herum scheint nichts zu sein
Nur der Wald mich noch hier hält
Seine Wurzeln um mich stellt...

Doch die Wahrheit sich nun zeigt
Sich vor meinem Geist verneigt
Mich zu ihrem Sklaven machte
Über meine Freiheit wachte
Meine Wenigkeit verlachte
Und mir die Erkenntnis brachte
Wer wir sind und wo wir sind
Sind doch alle des selben Kind
Denn all jene die mich zogen
In meinem Leben Gold mir wogen
Eigentlich die selben seien
Und durch meinen Körper schreien
Ich nun bewusst wer ich denn bin
Die ganze Welt sei in mir drin
Ich bin jeder Mensch auf Erden
Jedes Tier in allen Herden
Jeder Baum in Edens Gärten
Welche zu den Wäldern werden
Welche jene nun festhalten,
die ich einst mit mir betrog
Und durch meine Walde zog.
2. Königsmord (4:44)
Schlächter, Mörder, Dieb und Feind
Er bringt nur Schmerz,
Verfall und Leid
Lüge, Gier, Hass und Verrat
Ich bin sein Richter
Auch wenns ist die letzte Tat.

So schwer die Bürde die ich mir auflud
Zu töten den Vater
von Lüge und Betrug
Doch ich halt mein Wort
Und bringe euch den Königsmord.

Leise, leise nur kein Ton
Das Schwert in meiner Hand
es dürstet schon

Weiter, weiter durch die Mauern
Immerzu bin ich auf der Lauer
Keiner keiner hält mich auf
ich trete ein und das Schicksal
nimmt seinen Lauf

Blanker Stahl und stolzes Blut
Der reine Hass verschafft mir Mut
Wir sind allein und der Tyrann er lacht
Er zieht sein Schwert und es beginnt die Schlacht

Der Kampf er tobt, die Luft sie kreischt!
Stahl trifft auf Stahl!

Das Blut es fließt!
Mann gegen Mann!

Auge um Auge, Zahn um Zahn
Zu lange ertrugen wir diesen Wahn

Wir holen aus zum letzten Streich
Auf dass die Dunkelheit für
immer weicht!

Das Blut es spritzt und ich halte Stand!
Macht trifft auf Macht!

Das Schwert rutscht ihm aus der Hand!

Der Kopf in meiner Hand
Friede zieht nun ein in unser Land

Und der Tod, der war sein Lohn
Der Tyrann gebannt von seinem Thron
Und ich hielt mein Wort
und brachte euch den Königsmord!
3. Einsamkeit (6:10)
Ein Mensch lebt allein
Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
überkommt ihn

Und auf einmal kommt
auf einmal kommt
auf einmal kommt
eine Person kommt
eine Person kommt
auf ihn zu und
Sie versucht die Einsamkeit zu beenden
Mit ihrer Liebe die Einsamkeit zu beenden
Sie versucht die Einsamkeit zu beenden
Mit ihrer Liebe die Einsamkeit zu beenden

Doch sie schafft es nicht
Und die Zweisamkeit zerbricht

Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
überkommt ihn die
Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
erdrückt ihn die
Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
ist zu viel für sein kleines Herz

Zweisamkeit Zweisamkeit Zweisamkeit
ist es nach dem er verlangt

Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
ist so finster
Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
ist das Schlimmste
Einsamkeit Einsamkeit Einsamkeit
ist das, was niemand will
4. Nebeltanz (6:50)
Wander, wander
Durch den Nebel
Hält mich fest
In seinen Klauen
Blindheit, Blindheit
Verloren im Meer
Hilflos, hilflos
Einsam, verzweifelt
Die Kompassnadel dreht sich im Kreis

Nebeltanz

Ein Flackern
Ein Lodern
Ein Leuchten
Eine Hoffnung
Ich folge dem Pfad, der mir leuchtet
Folge dem Licht, welches mir scheint
Ich wander weiter durch den Nebel
Ich wander weiter durch das Meer
Nicht nur ein Licht leitet mich
durch die Wolken
Auch der Gesang führt mich zu ihr...

Sie ruft mich zu ihr
Sie ruft mich zu ihr
Ich höre deinen Gesang
Wer bist du? Bringe mich zu dir!
Ich folge deiner Stimme

Ich komme näher an das Flackern
Welches mich zu dir bestellt
Ich erkenne das wallende Haar
einer hübschen jungen Frau
Sie beginnt zu tanzen
Und ich folge ihrer Bewegung
Sie lächelt mich verführerisch an
Und blickt mir tief in die Augen

Ein Blitzen
Ein Funkeln
Eine Flamme
In ihren Augen
Sie durchbohrt mich mit ihren Blicken
Lässt mein Herz nahezu still stehn
Der Gesang wird immer lauter
und ich fühle,
Dass sich der Weg dem Ende neigt
Ihr nackter Körper tanzt zu der Stimme
Ist das Schönste

Sie ruft mich zu ihr
Sie ruft mich zu ihr
Ich bin am Ziel angelangt
Ich erblicke die Gestalt
Die sich aus der Höhle windet
Und mich gierig anschaut
Ich erstarre und keuche
Als sie ihren Dreizack hebt
Gift läuft aus ihrem Maul
Und das Irrlicht löst sich in Rauch auf
Ich ziehe mein Schwert
aus der Scheide
Und sie schreit ein letztes Mal

Sie holt mit ihrem Dreizack aus,
verfehlt mich doch nur knapp
Der Dreizack tief in Fels gerammt,
mein Augenblick gekommen
Der erste Schlag zerhackt den Arm,
der zweite ihr Gesicht
Ich trenne ihren Kopf vom Hals und
spuck ihr in den Rachen
Mit ihrem Tod verfliegt der Nebel, die
Sicht ist wieder klar
Der Weg nach Hause wohl erkennbar,
es nähert sich der Wald
Nicht mehr lange bis zu den Toren,
welche sind so gut bewacht
Der Weg des Wahngotts ist gefährlich
und so ist seine Macht
5. Heimkehr (6:00)
Schmecken unseres Feindes Blut,
zerbrochene Speere, die wir aus ihren Körpern ziehen
Gleichheit vereint unseren Kult,
gewonnene Ehre, niemand wird zurückgelassen
Kälte schneidet in das Fleisch,
zitternde Böen, die uns außer Atem bringen
Fort von hier durch Schnee und Wald,
ewige Reise, von der wir bald heimkehren

Schlaflos...
sind wir durch die Nacht spaziert

Rastlos...
pausenlos marschieren wir

Trostlos...
ist die karge Ödnis hier

Weglos...
unsren Füßen folgen wir

Die Heimat ist noch weit von uns entfernt
Doch wir schreiten zu ihr voran
Wir sind die Wanderer der Alten Zeiten
Und niemand hält uns von uns'rem Ziel ab

Die Sonne...
brennt sich durch die Wolken
Gibt uns die Aussicht frei
Wir erkennen unsren Pfad
der uns nach Hause führen mag!
Info / Statistics
Artists : 34,220
Reviews : 7,812
Albums : 121,727
Lyrics : 149,276