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Tidian Full Album Lyrics

Daemonheim - Tidian cover art
Band
Album

Tidian

(2014)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresBlack Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > D > Daemonheim Lyrics (14) > Tidian Lyrics (7)
Submitted by level 21 록스타 (2017-10-08)
1. Nachtflame
Einst, zwischen Fell und Fleisch
Elend zu bringen uber's Land
Drei vereite Seelen waren nur noch zwei
Ruft eine Stimme den Dritten zurluck

Sorge fuhrt ihn idie Dunkelheit
Zum Waldespfad n tiefster Nacht
Wo Spukmar und Mahre gedeihen

Erwacht Furcht im Galgenvogel...

Gefeit aber sind jene reinen Herzens
Jene, frei des Sundentums

Als kein Stern den Nachthimmel erhellt
Erscheint ein Licht am Ende des Weges
Aber keine Laterne wirft den Schein

Eine Kreatur mit flammendem Haupte
Unwirklich und doch manifest
Als schwarze Seele dieser Welt bestimmt

"Ich warne jene, die am Abgrund stehen
gehore nicht zum Himmel, nicht zur Holle.
Bis auf den jungsten Tag,
Ohne Licht, wie mein Leben war."

Der Wanderer jedoch bleibt verschont
Da edelmutig seine Ziele sind
Frei von Gedanken alten Raubertums

Das Mahnmal tief ins Herz gebrannt
Folgt her Recke dem neuen Pfad
Hutet ihn vor den einst'gen Freunden
Auf diese nun der Galgen wartet...
2. Lindwurmjagd
So sind wir versammelt im kalten Tale
Um zu jagen das Wesen aus alter Zeit
Hinterließ einzig Leid schier endlos...

Ein letzter Blick hoch zu den Sternen...

Nun hasten wir uber Wiesen und Felder
Das Wolfstrudel nach seinem Opfer geifert
Der Boden unter unseren Füßen erbebt
Rastlos hetzen wir der Fährte hinterher

Stark und mächtig sind seine Flügel
Das Antlitz geformt aus edler Gestalt
Eine Festung aus Fleisch und Blut
Doch sein Wesen ist verdoben
Einzig vom Unheilt getrieben

Der Marsch erscheint endlos
Unsere Schritte werden schwer
Doch noch immer sind wir rastlos
Der Zorn sitzt zu tief
Besiegt alle Schmerzen

"Oh Hass, der du uns innewohnst,
Stammst nicht von dieser Welt,
Führe uns zum Ziel unseres Wahns,
Und gib uns die Kraft
Zu beenden die Hatz..."

Das Gift in sienen Adern lauert
Hinzurichten manch tapferen Mannen
Die Lanze das böse Herz zerbricht

Unserer Jagd wird er nicht entkommen
Seine Zuflucht werden wir bald gefunden haben!

So werden wir ihn büßen lassen für unser Leid
Sein Blut für das der unseren!
3. Harzblut
Steiget auf, ihr alten Träume!
Öffne dich, du Herzenstor!
Liederwonne, Wehmutsränen
Strömen wunderbar hervor

Durch die Tannen will ich schweifen
Wo die munt're Quelle springt
Wo die stolzen Hirsche wandeln
Von alten Geistern umringt

Auf die Berge will ich steigen
Auf die schroffen Felsenhöhn
Wo die grauen Schlossruinen
Im fahlen Lichte stehn

Ach! Der Zeitenlauf so schnell verinnt
Beseigt von des Todes kalter Klinge
Jener dürre Sensenritter
Reicht uns immerdar die Hand.
4. Tidian
Tief im Wald
Ein Herz aus Stein
Mit dem reinsten gefüllt
Maßlos die Begeirde stillt

Tidian, mein Herz aus Stein
So Wahr, dein unverüllter Schein
Verborgen seiest du in Ewigkeit
Majestätik in Volkommenheit

Jedoch unauffindbar verweilt
Eisern verhüllt durch eine zarte Blüte
... nur sie den Weg erhellen vermag

Oh mein Tidian,
am Falkenstein
Dein sei mein
So weise mir die Fährte
Tief ins Dunkel

Ins Schwarze immerdar...

Aber das Dunkel bleibt gewahr
Weil kein Herz mehr bulten soll

Wenn die zeit uns weist,
blind, lahm und stumm
Öffnen sich die Tore
Und Tidians Grün wird Gold!
5. Totenkuss
Erhöre tief in den Mauern das Gejammer
Wo die Unschuld falsche Strafe sühnt
Opfer jener feigen Hinterlist

Vom Kuttenträger verführt
Einzig geleitet vom Verlangen
Nur einen Kuss zu erbeten

Das Geschenk der Freiheit lockte
Wenn auch Nebel das Auge bedeckte
Und wache Sinne tief im Dunkel schlafen ließ

Tücke und Bosheit im Mantel der Askese...

Das Unbesessene nie besitzen darf
Bestürzt über die Werte zweier Welten
Klar, doch ungreifbar in der Ferne

Und das Göttliche verblasst!

Lässt nun büßen was ihn verschmähte
Ruft den Schnitter ihm zu dienen
Zu holen was er nicht haben darf
Den Kuss der Toten!

In letzter Stund’ führt er den Gesang
Niemand ihn mehr hören kann...
6. 12 Ritter
Oh garst’ges Biest
So nimm was dir nicht gebührt
Unsere Töchter stiehlst du uns
Verbleiben wir unter Tränen
Zahlen mit Ingrimm den verhassten Tribut

Dunkel ist das Zeitenrad schon so lang'
Jeden Mond wird unsere Welt leerer
Der Hölle Auswurf verschlingt uns
Straft uns für die Ohnmacht, in der wir verweilen

Den Schrei der Kälte vernehmen wir
Und rufen ängstlich ihn zurück
Jedoch kein Widerhall in uns’re Heime dringt

Monde kommen und gehen
Und die Welt wiegt schwer
Gierig ward das Biest
Einst einer der unseren

Einen Jahreszoll es fordert
Zwölf Jungfern als Tribut...

Aber ein Licht erscheint am Horizont!

Zwölf Ritter mit edlem Schwerte
Stehen in rauer Zeit zur Wehr bereit
Zorn ihrer Herzen entflammt
Entzündet die Fackel zur Jagd

Und der Sturm bricht los!

Zwölf Ritter die Quelle des Bösen finden
Tränken der Leiden Blut auf ehrlosem Boden
Nähren das Unmaß mit ihren Schwertern

Leben das verblich wird Neues schenken
Unschuld ward nach langer Zeit gesühnt
7. Nastrand
Nastrands Ufer rufen im Traum
Wieder und wieder
Bieder die Stimmen, Totenklang...

Von Gedanken und Wirklichkeit
Nur ein Grat, kaum zu vernehmen

Ein Träumer zwischen den Welten
Wider und hier...

Unlängst im Totenschiff zur Überfahrt
Ein kurzer Blick zurück...

Zu den Wäldern
Zum Blute der Vergangenheit
Dem, was verblieb,
verborgen...

Auf den Wellen, das Geheul der Wölfe
Erwarten meine Ankunft
Ihr Thron ist leer...

Doch ich bin das Schiff selbst
Das Wasser, das es trägt
Der Wind, der es lenkt
Die Mannen, die es bringt
Mit vollen Segeln hinein

...ins Totenreich
Info / Statistics
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Reviews : 7,812
Albums : 121,712
Lyrics : 149,272