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Gift Full Album Lyrics

Blackdeath - Gift cover art
Band
Album

Gift

(2015)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresBlack Metal
Album rating :  90 / 100
Votes :  1
Lyrics > B > Blackdeath Lyrics (73) > Gift Lyrics (8)
Submitted by level 21 록스타 (2017-10-16)
1. Der Hammer des steinernen Molochs (6:17)
Das Steingesicht erscheint aus dem Jenseits
Die gnadenlosen Lippen wispern mir ein Lied
Im Wahn... Ganz allein...
Durch Wahn... So rein...

“Teil mit mir deine Ängste
Es wird mir nicht langweilig”

Der Atem des Steins beflügelt mich
Das Opferfeuer blendet mich
Im Wahn... Ganz allein...
Durch Wahn... Ohne Heiligenschein...

“Schau mir in die Augen
Schmeck das Gift meiner Tränen
Streife mich, Erdenhülle
Still den Durst meines Hasses”

Oh du singender Stein, höre mir zu!
Dein Wort ist wie ein Hammer
Dein Gewisper dämpft meinen Herzschlag
Aber ich habe genug von meinem Wahnsinn

Der Stein, den der Große Architekt verworfen hat
Ist zum Eckstein geworden
Der zum Zerfall schon bereit ist
Die Macht des knallharten Chaos
Hebt den Hammer auf
Zeit, Steine zu sammeln
Und Zeit, Steine zu werfen - o ja!

“Ich habe das Weinen der Engel gehört
Ich habe das Lachen des Teufels gehört
Ich habe die Klagen des Menschen gehört
Ich habe das Schweigen des Gottes gehört”

“Du sollst wissen: ich bin ein ungehorsamer Splitter
Des steinernen Molochs''
2. Nordwind, Geschenke bringender (5:31)
Hungrige Dämonen vergessen den Weg nie
Den Weg zum Abgrund der Hoffnungslosigkeit
Nordwind brachte sie auf die richtige Spur
Die Spur durch den strafenden Wirbel

Nordwind stellt die Lebenden und die Toten gleich

Der Wächter des Abgrunds weiß nicht was das Wohltun ist
Der kalte Einsiedler kennt das Wort “Gunstbeweis” nicht
Seiner Geist ist das Eis der Hölle
Empfang das unheilige Abendmahl:

Das Salz der verdampften Tränen
Der Staub des getrockneten Blutes
Der Sand der gemahlenen Knochen
Die Asche der toten Völker

Nordwind ist ein Fehlschlag des Großen Architekten
Die letzte Reise ans Ende der Nacht

Hüte dich vor dem Geleiter des Schmerzes
Siehe dich nicht in der Eiswüste um
Fürchte dich vor dem Reisebegleiter des Todes
Schau nicht dem Himmel zu

Der Wutanfall aus der Tiefe des Weltraums
Mag an dir vorübergehen
Nordwind erreicht aber dich unfehlbar
Er erntet, wo er nicht gesät hat

Auf dem Dache der Welt
Im Vulkanschlot
Überall, soweit das Auge des Schöpfers reicht,
Kümmert sich der Nordwind stolz

Hüte dich - auch wenn du ein Engel bist
Siehe dich nicht um - auch wenn du ein Engel bist
Fürchte dich - auch wenn du ein Engel bist
Schau nicht zu - auch wenn du ein Engel bist

Nordwind erreicht dich unfehlbar
Er erntet, wo er nicht gesät hat
Zeitlos - giftlos
3. Erinnerungen der Apokalypse (5:51)
Existenz weiß nicht auf was beruht
Des Herrgotts Geschenk: blinde Treue spricht sie los
In Vergessenheit hab' ich beigesetzt
Noch bin ich nicht tot - sondern lebe Stück für Stück

Zerstörer des Großen Architekten
Das ist mein Beruf
Und da ist mein Urteil ja:
Ich bin überall

Keiner hat mich gefragt ob ich existieren will
Niemand hat mir doch gesagt wie scheußlich weh das tut

Ich bin der Erstling der wurde kurzerhand
Ohne zu zaudern als Opfer dargebracht
Mein erster Schrei ist durch den Blitz
Der letzte Atemzug im Vakuum geworden

“Es werde!” - wiederholt er
“Genug jetzt!” - schreie ich

Für die Welt kommt alles noch nach
Aber ich bin darüber hinaus
Ich bin der Urknall: die erste Schöpfung
Der Urbeginn selbst: er schafft - ich leide

“Jawohl! Es ist gut!” - wiederholt er
“Nein! Es ist schrecklich!” - schreie ich

Einer gegen alle
Verdamme ich den Schöpfer
Allgegenwärtig
Erinnere ich mich an die Zukunft
Ich bin das Schleichgift

Siehe, ich komme bald
Und mit mir bringe ich den Lohn
Und ich werde jedem geben
Was seinem Werk entspricht

Ich bin
Das Alpha und das Omega
Der Erste und der Letzte
Der Anfang und das Ende

Keiner hat mich gefragt ob ich existieren will
Niemand hat mir doch gesagt wie scheußlich weh das tut

Zerstörung aus Hass
Schöpfung voller Hass
4. Abaddons Berührung (6:25)
Ich weiß, wo das Chaos wohnt
An der Spitze des stählernen Stachels - suche!
Ich weiß wie lange die Ewigkeit dauert
Nur noch fünf Monate - warte!

Die Schrecken mit Menschgesichtern
Bevölkern die sterbende Welt
Die Menschen mit Insektenseelen
Liegen dem Letzten König zu Füßen

Du wirst sich nie wieder aufrappeln
Panzerheuschrecken zertreten deinen Körper
Werde taub - es ist ein Ausweg
Die Tonkunst der Hölle brummt im Rasseln ihrer Flügel

Ich fühle das Gift
Ich sehe das Ende
Ich fühle das Gift im Überfluss
Ich sehe das Ende überall

Niederlegung der Krone der Schöpfung
Die endliche Verklärung des Menschen

Der Schauder der Zukunft
Ist ekelhafter als die Tränen der Vergangenheit

Primitive Instinkte regieren die Menschen
Das ist das strenge Urteil
Die Horden von Insekten
Sind wahnsinnig wie die Todesfurcht selbst

Fühl Abaddons Berührung

Ich weiß wie lange die Ewigkeit dauert
Der Aufschlag der seelenlosen Augen
Erzeugt die neue Welt in deinem Kopf

Ich weiß, wo das Chaos wohnt
König Abaddon hat die Stelle
Des Großen Architekten eingenommen

Geheiligt werde die Zerschlagung
5. Enigma (5:37)
Ein Enigma
Kein Enigma

Das Dasein der Schöpfung lehnt
Das Geheimzeichen ab
Ein spitzes Skalpell hackt
Die Grundursache ab
Der falsche Naturtrieb kämpft
Die Einbildung ab
Der Schleier des Großen Nichts kühlt
Die Millionen der Sonnen ab

Disharmonie diktiert ihre vernunftlosen Hauptsätze:
Keine Weisheit, keine Wahrheit

Das weiße Rauschen ist
Die Massenangst ist
Ein endloser Wachtraum ist
Die gottgewollte Ordnung

Tropfen für Tropfen, Schluck für Schluck
Das Gift des Missklangs nässt dein Glück
Tropfen für Tropfen, Schluck für Schluck
Das Lied des Himmels dreht zurück

Für die Sehnsucht ist aber keine Straftat bestehend!

Die hilflosen Suche nach der Grundursache sind verschüttet -
Ich will aus weiß schwarz machen

Die Endlosigkeit versteckt sich
Hinter der Großen Mauer
Das weiße Rauschen begeistert sich
Für seine unendlich viel Leistung

Im Labyrinth der Vernunft Gotts
Gehe ich mit meiner Stimme fehl
Sehnsucht nach der Nacht

Ich versinke in dem Geräusch
Sein sinnloses Sterbegewand legt
Meine Flügel lahm

Aber meine Eingebungen
Können eine Detonation auslösen

Es ist unverbindlich
[Den] Großen Architekten gleichzustehen
Um Seine Schöpfung zu zerstören

...zu zerstören
6. Mein Inferno (5:27)
Kein Weissager bin ich: Sünder sind nur Menschen
In der Hölle wohnen die Geschöpfe Gottes
Das Klärbecken von dem Großen Architekten
Das ist diese Hölle, die ehrlose Schöpfung

Der Menschenhass kennt keine Grenzen
Sünder sind keine Dämonen
Die Bewohner der Hölle sind menschlich, allzu menschlich
Das ist eine unheilbare Krankheit

Inferno

Ich will die Hölle zerschlagen
Denn gibt es dort zu viele Leute
Mir ist schon alles egal
Es ist für mich kein Platz in der Hölle

Ebenso wie die Sonne ist die Hölle die Götterschöpfung
Wie oben, so unten - das ist das höhnische Gerichtsurteil

Was ist die Höllenpein, wenn sie nicht ewig dauert?
Ob das endlose Lustgefühl nur auf die Auserkorenen entfällt?
Ich aber biete die gleichen Chancen -
Das Gift fur Ewigkeit und Endlosigkeit

Hungrige Dämonen tanzen in meinem Kopf
Brennende Lava pulsiert durch meine Adern
Deshalb ist das umgekehrte Paradies
Die unsichere Verlockung fur mich

Inferno

Ich will die Hölle zerschlagen
Denn gibt es dort zu viele Leute
Mein Inferno
Mir ist schon alles egal
Es ist für mich kein Platz in der Hölle
Mein Inferno
7. Das gottlose Lied (4:11)
Der Architekt, der zu Groß war
Hat
Den Engelsstaub
Eingeatmet

Ho!

Jetzt begreift Er rein und deutlich
Dass die Eiswüste
Alles ist
Was Er hat

Es ist das Aus!

Der Fehler des Weltgebäudes
Ist
Nicht erfindlich
Ja, unmöglich!
Die innere Stimme flüstert
Giftig:
Bevor es noch nicht zu spät ist
Mach Du Selbstmord

Die Überdosis
Erspart
Dir
Schnell
Deine Einsamkeit

Los!

Ich spucke auf die Welt
Ich spucke auf die Ewigkeit
Ich spucke auf meine Seele
Ich spucke Blut
8. Die schwarzen Cherubinen (6:20)
Er fällt...
Weiter...
Noch ein...
Wie Irrstern...
Engel

In Schwarz...
Weißlos...
Ganz schwarz...
Im Wahnsinn...
Frevler

Willkommen!

Die Himmel trauern über einen Verlust
Mit Feuertränen

Luzifer
Beelzebub
Leviathan
Asmodäus

Sie haben eine Auswahl für sich bereits vorgenommen
Im Feuerregen überkommt sie die kalte Verzweiflung nicht

Der Abglanz ist das Vorhaben von dem Großen Architekten
Der Spiegel lügt mit jedem Bild - der soll jetzt zerbrochen werden

Seine vergifteten Splitter kommen wie Mosaik zurück
Das Mosaik mit den Namen von den Gefallenen Engel

Über kurz oder lang legen sie ruhig die Trauer ab
Um das Begräbnis am Himmel in voller Schönheit zu sehen

Die treuergebenen Cherubinen
Die schwarze Sonne

Die errichtenden Cherubinen
Die schwarze Dimension

Diese Himmel waren Deiner Hände Werk
Diese Engel waren Deiner Hände Werk

Was ist
Wahrheit
Kein kennt
Die Antwort
Niemand

Das Gift
Wird süß
Wenn Dein
Tod es will
Herr Gott
Info / Statistics
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Reviews : 7,809
Albums : 121,693
Lyrics : 149,264