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Berserker Full Album Lyrics

Belmez - Berserker cover art
Band
Album

Berserker

(1995)
TypeAlbum (Studio full-length)
GenresBlack Metal
Album rating :  –
Votes :  0
Lyrics > B > Belmez Lyrics (16) > Berserker Lyrics (8)
Submitted by level 21 록스타 (2018-05-13)
1. Und leise zieselt der Wind... (9:59)
Düsteres Grau in Grau.
Harmonie des Entsetzens,
Wenn man es schaut:
Ödland, unendlich und karg.
Die Macht des Verderbens ist stark.
Man begeht das trostlose Feld,
Durchschwängert von Bitternis,
Von Leere und Melancholie.
Trostlos, hoffnungslos...
Schwermut und endlose Traurigkeit.
Für jegliches Leben die Endzeit.
Und leise zieselt der Wind...

Majestizität des Schreckens,
Pikanterie des Todes.
Man sieht das Skelett eines Pferdes,
Längst vergessen wie auch jeder Mensch...
Staub weht heran; und Verwesung
Ergreift das letzte Stück Fleisch.
Pestschwang'rer Atem der Schwärze, -
Drohend, beklemmend und bös'.
Von allen Leiden des Lebens
Ist bald jedes Hirn erlöst.
Verkrüppelte Leichen von Bäumen.
Und leise zieselt der Wind...

Melodei voller Wehmut und Klagen.
Unterschwellige Fragen?
Spürbar ist ein seltsames Zagen,
Bevor man sich legt zum Sterben.
Und leise zieselt der Wind...
2. Berserker (3:32)
Stetig mit dem Kopf durch die Wand.
Maschine aus Muskeln, Blut und Knochen.
Oder aus stählerner Technik,
Berserker!

Es stürzen Wände und Dächer,
Es brechen Hölzer und Stein.
Doch kein Vergelter und Rächer, -
Nein!
Berserker!

Chaos und völliges Unglück,
Alles außer Kontrolle
Berserker in vielen Formen:
Beben und Sturm,
Brand, Wasser Gas,
Vielfacher Tod.
Berserker!

Die Hilflosigkeit des Menschen:
Verzweiflung gebiert dem Berserker,
Der krachend mit Stürmen und Bränden
Die Weltharmonie jäh beendet...
Berserker!

Berserker! Berserker!
Berserker! Berserker!
3. Meine Kraft (6:37)
Schau her - Der Du das Weib verfluchst!
Schaue meine stolze Kraft!
Der Tag an dem Du untergehst,
Wird bald schon an die Welt geschafft....

Fluchst Du über jedes Weib,
Da Du selbst nie Wahrheit fandest?
Haßt Du dich selbst - Deinen verbleib,
Da Du selten Freunde kanntest?

Ich schrei's aus allertiefster Seel':
Ein wahrer Mann braucht seine Frau!
Braucht jenen Halt und jenen Quell,
Und and're Rede ist nur Schau.

Meine Kraft schöpf' ich durch SIE
Meine Jana. -Jana, -Jana!
Ihr verdanke ich mein Jetzt,
Welch's einst von Widrigkeit durchsetzt.
Wurmstichig Leben nahm ein Ende,
Als sie mir reichte ihre Hände.
Beide geben wir uns Macht,-
Treten glücklich aus dem Schacht,
In dem die Fratz' des Leidens lacht.

Steh allein in Wolkennähe,
Weiß ich, dass ich nur hier stehe,
Weil sie meinen Schmerz zerstörte
Dem ich einst voll gehörte.

Heb' ich heut' stolz mein Schwert empor,
Entflieht dem Herzen mir ein Schwur:

SO LANG ICH LEBE AUF DER ERDE,
ICH MEINE KRAFT DIR GEBEN WERDE.
SO WILL ICH DICH BIS IN DEN TOD,
JA BIS ZUM NEUEN MORGENROT,
BEGLEITEN!

Oh Freund des Hasses - lache nur!
Verfolge Deinen Eig'nen Schwur!
Wälz' pseudoglücklich Dich in Lügen,
Laß zornentbrannt dein Inn'res Wüten!
Wisse jedoch fürchterlich:
Wahres erreichen kannst Du nicht!
4. Medusa (2:30)
5. Spaziergang mit Pestmaske (4:07)
Und ich band mir die Maske vor's Antlitz,
Jenen hölzernen Schnabel.
Gefüllt mit wohlriechenden Kräutern.

Und ich wandelte durch die Ödnis,
Sah den vergifteten Brunnen
Und hörte das qualvolle Wimmern.

Aus den ärmlichen Katen
Drangen heraus die Gebete.
In Wunden fraßen die Maden,
Der Schnitter die Keime hier säte...
In verlorenen Menschen
Fraßen die dunklen Brände.
Gestreckt zu den finsteren Wolken
Zeigten sich zitterne Hände...
In jenes Dorf des Entsetzens
Fand Eingang der schwarze Tod.
Für jegliches fleischliche Leben
Das letzte Morgenrot.

Und ich verließ die Ortschaft
Und wußte - nur schwach bewegt -
Der Hölle war ich nicht entkommen,
Auch in mir war der Keim längst gelegt...
6. Lautloser Gigant (8:21)
Eine kalte Nacht,
Des Universums Macht
Dringt in mich ein;
Der Mensch ist nicht allein!

Einzelne Büsche am Horizont.
Einsame Gegend, kaum bewohnt.
Gigantische, - scharf kontrastiert,
Ist der Leuchtring, der mich schwebend passiert...
Völlig lautlos und einfach unfassbar.-
Jedoch sichtbar, greifbar und messbar...

(Refrain)
Am Himmel ein UFO, lautloser Gigant!
Seltsame Farben, seltsame Farben...
Ich ruf'. - ich schreie. Nehmt mich doch mit!
Seht doch, hier steh' ich!
Seht Ihr's denn nicht?
Will endlich fort von dieser Erde,
Will nur fort vom Disharmonic-Ort!
Täglich nur Stumpfsinn tötet ab!
So holt mich rauf, so holt mich doch ab!

Es ist so still, tödlich still.
Nur in der Ferne bellt kurz ine Hund.
Ich hab' ein großes, riesiges Gefühl,
Theatralisch und majestätisch!

Blaugraue Scheibe mit vielen Lichtern
Hoch oben am Himmelszelt.
Mein Sinn als Mensch scheint mir so klein,
Es ist das Ding, das für mich noch zählt.
Fliegt doch nicht fort! Fliegt doch nicht fort!
Lasst mich doch nicht alleine an diesem Ort!

Könnt' nur mein Mädchen dies' jetzt auch seh'n.-
Ohne Zögern wollt' sie ach geh'n!
Denn dieser Erdball ist die Hölle!
Es ist der Stumpfsinn ew'ge Quelle!

(Refrain)

Bebend vor Ehrfurcht sitz' ich im Gras.
Längst ist's Objekt von hier verschwunden.
Doch diese Leistung, - jene Technik -
Hab' ich bis heute nicht überwunden...

(Refrain)
7. Wurmland (3:38)
Erwachen im Wurmland.
Schmieriges dunkles Grau.
Auch schwarze Färbung sehr zahlreich...
Schlingernde Bänder und Fäden,
Wimmernde Batzen und Knoten,
Widriger Gestank, Brechreiz...

Erwachen in einer Kuhle,
Ausgefüllt von Würmern.
Nackte Haut an schleimigen Leibern.
Spüren der gierenden, grängenden -
Spüren der gierenden, grängenden -
Spüren der gierenden, grängenden -
Bewegungen...

Der Wurm höhlt das Fleisch aus, -
Der Wurm bringt den Garaus.
Milliarden von Fäden:
Grauschwarz und feuchtwarm...

Es sind Milliarden.
Vollkommen wehrlos!
Aus jener Kuhle
Gibt es kein Entkommen...

Von oben batzen sie herab,
Von toten Zweigen fall'n sie ab.
Ihr Ziel: Nicht nur Körper von Leichen.
Man kann dem Drängen nicht weichen...
8. Villa Hildebrandt (4:16)
Und ich denke zurück,
Verklärt sich stets mein Blick.
Aus rostigem Eisen zwei Säulen
Links und rechts des Portales.

Entsetzlicher Eingang zu Rätseln,
Die undurchschaubar gefährlich.
Staubiges Dunkel so drohend.
Die Wissenschaftsarbeit beschwerlich.

(Refrain)
Villa Hildebrandt -
Schauplatz meines Romans.
Unendlich interessant:
Entwicklung psychischen Wahns....

Ein Kratzen, Schaben und Rascheln;
Ein Knistern, Pochen und Söhnen.
Geruch, - so undefinierbar;
Nie konnt ich mich daran gewöhnen...

Entsetzlicher Spuk in der Villa,
Stürze der Temperatur.
Greulicher Eishauch des Jenseits;
Musik stets in Moll, nie in Dur.

Ahh! Das häßliche Mädchen!
Grauweiße stille Erscheinung...
Und immer lock'rer, - nie sicher -
Die wissenschaftliche Meinung

(Refrain)
9. Lippen auf verwestem Fleisch (2:16)
Nekrophilie - Rätsel menschlichen Geistes,
Abartiger Sex...

Grab aufgeschaufelt, heran an den Sarg,
Lippen auf verwestem Fleisch...

Der Körper zersetzt, es wühlt der Wurm,
Lippen auf verwestem Fleisch...

Ein Grab wirkt seltsam, -
Stößt widerlich ab,
Wabern Gerüche hervor.
So schmutzig und finster,
Düster und grau;
Sie fühlte Kälte und fror...
Am Busen des Toten
Würde es warm, -
So weich das Fleisch,
So lieblich der Arm...

Nekrophilie - Rätsel menschlichen Geistes,
Abartiger Sex...

Der kranke Mensch findet nichts dabei,
Lippen auf verwestem Fleisch...

Bewusstseinserweiternder Sinnesrausch?
Lippen auf verwestem Fleisch

Wahrlich Liebe zur Leiche im Spiel?
Lippen auf verwestem Fleisch...

Sucht und Drang, schmutzige Lust?
ES WEISS NUR DER KRANKE MENSCH!
Info / Statistics
Artists : 34,238
Reviews : 7,825
Albums : 121,885
Lyrics : 149,688