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Vinterriket - Kaelte, Schnee Und Eis - Rekapitulation Der Winterszeit cover art
Band
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Kaelte, Schnee Und Eis - Rekapitulation Der Winterszeit

(2007)
TypeStudio Full-length
GenresDark Ambient, Black Metal
LabelsSolitude Productions, BadMoodMan Music
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > V > Vinterriket Lyrics (38) >

Kaelte, Schnee Und Eis - Rekapitulation Der Winterszeit Lyrics

(8)
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1. Winterschatten
Winterschatten

Letztes Laub stürzte fahl braun zu Boden, während Wasser und Erde

erstarrten. Verfall, Vergänglichkeit. Eben noch Symbol der Erneuerung

liegt ihr jetzt leblos, das ausgetrocknete Antlitz auf den Boden gepresst.
Warten. Warten auf Eis. Schnee. Kälte. Dunkel. Endloses, ewiges Eis.
Silberner Schnee, kraftvolle Kälte, dauerndes Dunkel. Die Zweige der

dunklen Tannen warteten darauf, vom Schnee bedeckt zu werden.
Knirschende Kälte. Tosende Böen wollten den Wald zerreißen.

Wütender Wind. Graue Schlieren lasten auf der Lichtung. Nichtiger

Nebel. In der frühen Dämmerung und dem ewig drückenden Dunkel
liegt Deine Vollkommenheit, Winter.



Lyrics by Haewwel, December 2002
2. Verloren In Den Tiefen des Waldes
Verloren in den Tiefen des Waldes



Ein kalter Wind streift einsam durch das Dunkel des Unterholzes,

mit ihm ein grauenhafter, trüber Nebel, der die Bäume sanft unter sich begräbt.

Das dämmrige Licht des tief stehenden Herbstmondes verliert sich im unendlichen

Meer aus Nebel und berührt die Wipfel der Tannen nur zaghaft.

Geheimnisvolle Geräusche hallen beängstigend durch diese mystische Welt und

begleiten meinen mühsamen Weg durch die Weiten dieses Labyrinths.

Meine weit geöffneten Augen kämpfen verzweifelt gegen die grauschwarze Wand

aus Ästen und diesiger Luft, doch verzagen jäh.

Schritt um Schritt, Atemzug um Atemzug begebe ich mich weiter über den

moosbedeckten Waldboden, immer tiefer in die Dunkelheit, immer weiter,...

In einer schmalen Lichtung plätschert ein verträumter Bach durch den Grund und spendet

neue Hoffnung, doch dessen Geräusche verschwinden jäh in den Tiefen des Waldes.

Mit jedem Moment verschlingt die Dunkelheit mehr des spärlichen, letzten Lichtes

und triumphiert letztendlich übermächtig.

Ich begebe mich immer weiter durch das dichte Gestrüpp, immer tiefer, immer weiter...

Angst und pure Verzweiflung regieren das Reich meiner Seele und treiben meine

Gedanken an den Abgrund des Wahnsinns.

Ich streife zeitlos durch diese niemals zu enden scheinende Finsternis,

die kein Ende zu nehmen scheint.



„Doch plötzlich lichten sich die Nebel, die Morgendämmerung verdrängt die Nacht.

Der Mond versinkt über den Wipfeln der dunklen Tannen.

Glasklare, frische Luft erfüllt das Dickicht für kurze Zeit mit neuer Kraft,

doch schon bald kehrt die allumfassende Dunkelheit, die Kälte und das Grauen

mit aller Macht zurück...“





Lyrics by Vinterriket, November 2003
3. Aura II
Aura II



Aus den Schatten der ewigen Dunkelheit, den Sphären der tiefsten

Abgründe, tragen kosmische Explosionen die Flammen, die Flammen

der Unendlichkeit herbei. Gewaltige Feuer brennen in dieser Nacht

der Offenbarung. Die glühende Atmosphäre umschlingt die Kälte

und erglänzt im Orbit. Ich spüre eine tiefe Leere. Dem Sinn

genommen und dem Verstand geraubt. Das Chaos von unheimlichen

Geräuschen spiegelt sich im Fenster der Zeit. Trügerische,

verschwommene, ja künstlich anmutende Bilder ziehen vorüber und

hinterlassen eine tiefe Angst. Wolken zerreißen, der Himmel bebt, die

Luft erstarrt. Ein fahles Leuchten umgibt die Bäume bevor die

flammende Finsternis alles umfasst. Vollkommene, tiefe Leere gräbt

sich ihren Weg über die Ränder des Bewusstseins. Das hypnotische

Flackern verliert sich in der Nacht und Rauch steigt aus der Stille in die

Ewigkeit empor...



Lyrics by Vinterriket, March / April 2003
4. Der Schrei Der Leere
Der Schrei der Leere



Spektrale Illusionen diffuser Mystik verzaubern die Nacht und begleiten

das fallende Laub- Leise und sanft in des Mondes fahlem Schein.

Wilde Flammen schreien nächtliche Hymnen an die kalte Dunkelheit...

Sie ist stumm und mächtig. Das helle Leuchten zog sich längst aus den

sagenumwobenen Tälern zurück. Horcht der Ruhe des Kosmos! Bald

bricht die weiße, schonungslose Unendlichkeit ein letztes Mal herein-

Sterne verlöschen und der zutiefst gefrorene Schleier rüttelt an der

Festung der Zeit. Als das Feuer just verstummt schleichen Winde

fremden Dunkels durch das Angesicht der verdorrten Tränen. Endlose

Spuren des Verlorenen führen in die Tiefe der Ewigkeit. Relikte

verwelkter Träume erblassen und in der Schwärze schlafen die stillen

Bäume. Die Wogen der bodenlosen Erinnerung neigen sich dem Tode

hin. Horizonte zerreißen und das Antlitz des Feuers erbebt- Die Ruhe

erzittert, die Nacht streckt ihre Flügel empor!



Lyrics by Vinterriket, February 2002
5. Schneesturm / Einbruch Der Weissen Dunkelheit
Schneesturm/ Einbruch der weißen Dunkelheit

Tosende Gewalten bäumen sich gegen die kristallklare Nacht. Die

weißgraue, dunkle Wand schiebt sich unaufhaltsam durch den

verbrannten Himmel und hinterlässt Verwüstung, Chaos und

Zerstörung. Landschaften versinken im ewigen, weißen Inferno.
Mein Blick erstarrt, meine Sinne vereisen. Wälder, Täler und Berge-

Verschlungen durch die Pest des Winters. Rauhe, apokalyptische

Manifeste des Fluches wüten erbarmungslos in dieser Nacht des

Zorns. Kein Atem, kein Herzschlag und kein Funken Wärme erhellt

das grauenvolle Szenario. Ich ziehe sehnsüchtig durch die

verschneiten Täler- In Erwartung der Verzweiflung. Kahle,

erbärmliche Bäume stoßen das letzte Leben aus. Glasklar gefrorene

Gewässer schimmern fahl im Mondlicht, bevor die weiße Decke den

Glanz für immer bedeckt. Die Lichter der Sterne versinken in den

schneegetränkten Winden und beugen sich dem tödlichen Eis. Purer

Frost durchflutet langsam den Kreislauf des Lebens und stoppt

allmählich die Zirkulation...

Lyrics by Vinterriket, December 2002
6. Aura I
Aura I



Diffuse Schlieren umschlängeln die kalte Luft als die Dämmerung

allmählich über die Berge kriecht. Die nebelgetränkte Atmosphäre

leuchtet unsichtbar durch die letzten, schwachen Strahlen des

Tageslichtes. Sporadische Irrlichter entfliehen dem feuchtkalten

Morast - Ihr kurzer Glanz verstummt jäh im wachsenden Nebel

der Lichtung. Eine geheimnisvolle, mystische Stimmung,

eingeklemmt zwischen den Bäumen des Waldes, berührt harsch

die Sinne. Unsichtbare Augen starren auf die Angst, so scheint es.

Geräusche sanft bewegter Blätter erklingen wie aus dem Nichts.

Ein grausames Wimmern schallt weit von der Ferne her und verliert

sich in den Tiefen der Zeit. Vollkommenheit beherrscht das Reich

der Seele als sich die Lider schließen. Das grelle Licht weist den

Weg durch den dichten Nebel. Die Sehnsucht ward gestillt...

Tautropfen formieren sich an der Oberfläche der leblosen, toten

Wiese und verschwinden im kargen Grund. Schemenhafte Illusionen

überlisten den Geist und bilden den Pfad in die Abgründe des

Wahnsinns. Trügerisches, sanftes Licht durchdringt die Luft, doch

verschwindet plötzlich - Mit ihm der letzte Funken Hoffnung.

Die Aura der Dunkelheit brach herein...



Lyrics by Vinterriket, March / April 2003
7. Monumentale Schwaerze
Monumentale Schwärze



Bedrohliche, tiefschwarze Weiten überfluten Zeit und Raum.

Totale Leere, unendliche Kälte.

Ein letzter Funken fahlen Lichtes erlischt kläglich

und verschwindet in der Bedeutungslosigkeit.

Allumfassende, dunkle Schwärze erfüllt das Land.

Wälder, Seen und Berge, begraben unter diesem Meer der Dunkelheit.

Trostlose Abgründe im Antlitz der Unendlichkeit öffnen ihre Pforten...





Lyrics by Vinterriket, November 2003
8. Zuengelnde Winterflammen
Züngelnde Winterflammen



Als der winterweiße Schleier die Berge in andere Sphären hebt und

mächtige Schwaden das Dickicht umarmen, erfüllt keifender Dunst

die Luft mit seiner grauen Trübe... Felsen zerbersten und die schroffe

Angst breitet ihr Kleid über die Monumente des Todes aus. Plötzlich

erwacht die Kälte in einem anderen Licht...



Lyrics by Vinterriket, March 2002
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