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Todesstoss - Abwegnis 121 cover art
Band
Albumpreview 

Abwegnis 121

(2010)
TypeStudio Full-length
GenresBlack Metal
LabelsWroth Emitter
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > T > Todesstoss Lyrics (15) >

Abwegnis 121 Lyrics

(8)
Submitted by level
1. Pantherwelle (5:59)
(instrumental)
2. Auf Abwegen (6:37)
Pfeile zerschneiden scharf die Luft.
Spitze Boten leisen Schicksals bringen
Kunde gebeugter Kraft!

Horst du ihn, den flinken Pfeil?
Siehst du meinen schmalen Boten?
Gejagte, sich send ihn rasch und leis.

Lahmende Ahnung wird nackt.
Entblosste Angst wird still. --

Wohl empfing dein Herz meine
elegante Gabe nicht.
3. Die Ritzerin am Froschteich (1:55)
(instrumental)
4. Zu sehen - oder nicht (7:45)
- Flanieren mit Besonnenheit.
- Schaulauf mit Beklommenheit.
- Müßiggang mit Bitterkeit.
Sausende Verschwommenheit!
Bilderflut verwäscht!

Spießruten-Blicke markieren.
Augen stechen.
-- gewahren wenig --
Lider unterbrechen
illusorische Abzeichnung.
Befinde mich am blinden Fleck ...

Ich bin nicht da.

Nicht für EUCH ...
5. Unverweslich unsre Minne ist (7:44)
Nicht unbehelligt zu sterben, ist begehrenswert
Peristaltisch zuckender Schattenkampf!

In Herzens Nest flüstert die grüne Eierschlange ohne Ton:
Lerne auch von mir!
Und sei's unbequem vom Tod zu lernen:
Sei eigner Lehrmeister Dir!
In astgeflochtner Ruhstätt' Todesweh'n klingt's an:
Unverweslich unsre Minne ist
Verzehret wird das Ei des Ich
Herzflutender Dotter nähret und stärket mich
Zum Nestkampfe, unverweslich, ewiglich
Das Herz muß
Flügge werden
Grundentsagend
Luftumspielt
6. Vielgestaltges Lebensding (6:08)
Ich bin der Stein in Deinem Schuh
Der tosend' Lärm in Deiner Ruh

Dein Herz, es ist mein Nadelkissen
Dein' Schmerz mach ich zum Leckerbissen

Ich bin der schwarze Pfeil, der Dich erschießt
Das tote Blut, das aus Dir fließt

Nach der Ruh bin ich der Sturm
In Deinem Sarg kriech ich als Wurm

Dein Rachen ist die Nierenschale
Dein Hirn koch ich zum Henkersmahle

Facettenreich,
ein toller Streich
Denn namenlos bin ich geblieben!
Gestatten,
man ruft mich manchmal fälschlich --
Leben
7. Denkgefäß (12:06)
Einstmals lachte ich in Stufen
Farben spreizend zu Spiralen und
Weiße Scheren schneiden in die Haut der Nacht
Auch Gott muß scheißen, so dacht
Ich's mir, muß man in Menschengassen rufen

Als Denkgefäß sitz ich hier
Nichts und niemand über mir
Samt diffizilen Seelenphasen
Und schlürfe Blut aus Blumenvasen

Meine Angst, die geht auf Reisen
Soll sie doch ein Bett verspeisen
Gedanken im Gehirn, der Landebahn,
Umkreisend, schleift sie fliegend Fang
Und Zahn

Einstmals lachten Stufen, zum Ich berufen
Schwärze spreizend zu dunklen Strudeln und
Löchernd Scheren schneiden in die Haut des Tags
Auch als Mensch muß man nicht sterben, so dacht
Ich mir, muß man in Göttergassen rufen
8. Rotkehlchen (15:54)
Ein schwindendes Licht verliert sich im Kullerschwarz der
Augenpaare

In der Deckung knickst der anmutige Individualist
Und stelzt allein im tiefen Dickicht

Vertrautheit ist Überbleibsel des Überlebenskampfs
Ausgetretene Pfade bieten mir den Wurm

Feierlich flötende Pfeiftöne schwängern die Luft
Der Dämmerung

Schwermütig perlen Tonreihen herab
Ein Trillern wird zum Glucksen

Das beharrliche Schnickern wird zum Todesjapsen
Meine Kehle pfeift
Aus meiner Kehle singt das Blut

Sollte ich "erithacus rubecula" sein?
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