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Schwarzer Engel - Imperium I - Im Reich der Götter cover art
Band
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Imperium I - Im Reich der Götter

(2015)
TypeStudio Full-length
GenresDark Metal
LabelsMassacre Records
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > S > Schwarzer Engel Lyrics (35) >

Imperium I - Im Reich der Götter Lyrics

(11)
Submitted by level LightListener
1. Götterdämmerung (1:43)
Totes Land liegt kahl und brach
und der Geist, seiner selbst, schwebt über dem Wasser:
Götterdämmerung.
Und der Odem des Herrn weht
gleich dichtem Nebel über die Lande.
Es werde Licht. Und es ward Licht.
Durch Asche auf den Flammen
fährt der dunkle Meister empor.
Der ew'ge Kampf dunkler Mächte:
Götterdämmerung.
2. Gott vs. Satan (3:42)
Lauft — solange ihr noch könnt.
Flieht — flüchtet, betet, rennt.
Die Angst verlieh mir meine Macht.
Den Krieg hab ich euch mitgebracht.
Die Götter kämpfen einen Krieg, das Schlachtfeld lautet Erde.
Das alles was bislang verblieb, voll ausgerottet werde.

Der Kampf um Macht.
Der Kampf um Ruhm.
Verlangen, Ehre, Heiligtum.
Wie Götter sind wir bald vereint
in Asche, Staub und Ewigkeit.
Gott vs. Satan.

Kniet, wenn der Schlächter kommt.
Fleht, dass er euch verschont.
Werft euch vor ihm in den Staub,
wenn er auf euch herniederschaut,
wenn er an euch vorüberzieht
und euch voll Gnad` mit Hieben liebt.
Wie Götter werdet ihr beweint und lasst ihr euch verehren.
In Ein, Zweisam, Dreifaltigkeit vom Blut der and'ren zehren.

Faltet eure Hände, betet für das Ende.
Auf dass sich diese Schlacht
für euch wieder zum Guten wende.
Auf Kriegsschiffen, Galeeren
kommen sie mit großen Heeren.
Kommen sie in mächt'gen Scharen, das Imperium zu wahren.
Der Krieg der stärksten Mächte tobt über Tage, Nächte.
Titanen auf Meeren, Giganten auf Galeeren.
3. Herrscher der Nacht (3:46)
Der weiße Hügel inmitten der Täler dort
liegt voller Schädel karg und schlicht.
Warte ich dort oben auf der Krähen Ruf,
verharre bis die Nacht anbricht.
Golgotha, der Ort alles Leidens.
An dem ein Gott die Welt verließ.
Golgotha, der Ort alles Scheidens.
Mit dem off`nen Tor zum Paradies.

Herrscher der Nacht,
lass die Nacht beginnen.
Herrscher der Nacht,
die Engel für mich singen.

Dunkle Schatten über dem weiten Feld.
Die dunkle Macht hat den Tag bis aufs Mark entstellt.
Sie hat das Licht in Finsternis getaucht,
Die rabenschwarze Seele meiner auch.

Herrscher der Nacht,
lass die Nacht beginnen.
Herrscher der Nacht,
die Engel für mich singen.

Taufrischer Nebel hüllt mich in sich ein.
Mit Feuer, Pech und Schwefel, werde ich bald bei dir sein.
4. Schwarzkunst (3:41)
Ich sah der Welt Gezeiten Lauf,
der Teufel sah stets zu mir auf.
Sah seine Hölle untergeh'n,
ihn zitternd, kniend vor mir fleh'n.
Ich schuf aus Asche selbst ein Reich,
das zur Unendlichkeit gereicht.
Erbaute mein Imperium
auf festen Felsen, wahrem Ruhm.

Schwarzkunst

Und nennt auch keiner mich beim Namen,
kennt man mich doch seit vielen Jahren.
Streife ich nun tagein, tagaus
durch der Gezeiten Leichenhaus.
Sah eure letzten Tage schon,
in der Zukunft, der Vision.
Sah Soldaten zu Staub zerfallen
während Fanfaren erschallten.

Schwarzkunst

Schicke ich Krähen euch zu hol'n,
wurdet ihr zum Opfer auserkor'n.
Bevor ich eure Seel'n verfluch',
genießt den letzten Atemzug.
Ich schau direkt ins Herze euch
bis in den Abgrund eurer Seelen.
Empfanget mich in Herrlichkeit.
Werdet Teil der Krähenzeit.
5. Ave Maria (Die Mutter Gottes) (3:47)
Vergoss`ne Tränen zier`n das blasse Angesicht.
Verlor`ne Sünder auf dem Weg vom Schatten ins Licht.
Es ist der Keim der Hoffnung, der sich in ihrem Innern rührt.
Ein winzig kleiner Funke alsbald zur Flamme überschlägt.
Erhör die Klagen, vergib uns unsere Schuld.
Unser Verzagen, den Neid, die Ungeduld.
Es fordert Leiden, deinen Segen,
der den Schuld'gern kann vergeben.
Es kommt der Tag da sich die Mutter Gottes wird erheben.

Ave Maria

Erhör das Flehen, nimm Ihnen diese Last.
Hör wie sie wimmern vor der Könige Palast.
Es ist der Keim der Hoffnung, der sich in ihrem Innern rührt.
Ein winzig kleiner Funke alsbald zur Flamme überschlägt.
Vernarbte Leiber, wohin das Aug' auch schweift.
Die Strafe tragen sie in sich seit Anbeginn der Zeit.
Es fordert Leiden, deinen Segen,
der die Sünden kann vergeben.
Es kommt der Tag da sich die Mutter Gottes wird erheben.
6. Du (4:01)
Wünsch't ich mir, ich könnt' dich halten.
Tränen stählen sich hinzu.
Wünsch't ich mir, ich könnt' dir beisteh'n —
doch das Leid kennt keine Ruh'.
Wünsch't ich mir, wir wär'n für immer
auf dem Schiff des Lebens hier.
Segle ich nun über Meere,
lass Dekaden hinter mir.

Wer bläst Wind in meine Segel,
wer trägt die Schmerzen fort,
pumpt das Blut durch meine Venen — Du.

Wünsch't ich mir, ich könnt' dich anseh'n,
schaute aus vom höchsten Mast.
Wünsch't ich mir, ich könnt' dich fühlen,
die Erinn'rung sie verblasst.
Wünsch't ich mir, ich könnt' dir helfen,
lindern deine Seelenpein.
Könntest du doch jetzt nur hier sein,
doch ich bleibe stets allein.

Wer bläst Wind in meine Segel,
wer trägt die Schmerzen fort,
pumpt das Blut durch meine Venen — Du.
Wer ist diese zweite Seele
in diesem Herzen mein,
opfert noch die letzte Träne — Du.

Deine schützende Hand,
zu Meer oder Land,
im Krieg und im Frieden,
ich werde dich lieben.
In Freude und Not,
im Leben und Tod —
Wir werden siegen!

Dein schützender Sinn,
so fern ich auch bin.
Nord, Ost, West und Süden,
ich werde dich lieben.
Unter Qualen und Hieben, durchs Feuer getrieben —
Wir werden siegen!

Dein schützender Blick,
der stets auf mir liegt,
er scheut nicht zurück,
da Lieb' er erblickt.
Wer schenkt mir Kraft, wer schenkt mir Mut.

Wer bläst Wind in meine Segel,
wer trägt die Schmerzen fort,
pumpt das Blut durch meine Venen — Du.
Wer erfüllt den Wunsch mit Leben,
schenkt unsern Kindern Kraft.
Wird den Schmerz zuletzt besiegen — Du.
7. Ritt der Toten (4:35)
Die Brust geht auf und ab,
mein Herz es schlägt stets mit dem Takt.
Streut Blumen um den Galgenthron -
erwartet mich, ich komme schon.
Asche legt sich auf mein Fleisch,
mein Leib ein einz`ges Madenreich.
Sternenstaub auf mein Haupt,
keine Tränen mehr erlaubt.
Und mir wird kalt.

Es reiten die Toten durch die Gräben dahin.
Es schwindet den Lebenden im Sterben der Sinn.
Es rotten die Leichen in den Särgen dahin,
es ist der Tod und du bist sein Kind.

Alles ist vergänglich, denn alles hier ist endlich.
Nur eines ist gewiss, der Tod, dem kein Entrinnen ist.
Die Liebe war ein Paradies, das nichts in mir am Leben ließ.
Sternenstaub auf mein Grab, Federn auf den Eichensarg.
Und mir wird kalt.

Tot. Der Tod.
Trachtet nach Leben, gib dich ihm hin.
Der Tod. Der Tod.
Trachtet nach Leben, gib dich ihm hin —
oder widersteh!
8. Tiefer (muss ich graben) (3:56)
Du liegst vor mir im reinen Hochzeitskleid.
Gleich einem jungen Lamm sieht mich die Unschuld an.
Die Augen sind so schön, der Gang so elegant.
Weiß ich nicht mehr wie lange ich noch an mich halten kann.
Doch in meiner schwarzen Seele spüre ich du lügst.
Wenn ich in deine Augen seh’ weiß ich, du betrügst.

Tiefer muss ich fall'n, tiefer muss ich geh'n.
Tiefer, tiefer, so kann ich bis ins Herz dir seh'n.
Tiefer muss ich graben, um in Wahrheit's Aug’ zu seh’n.
Auch die letzten meiner Qualen werden mit dir untergeh’n.

Die trügerische Braut, hab ich längst durchschaut.
Der Menschensöhne Meister wohnt unter ihrer Haut.
Was aus der Seele tränt, stammt aus seiner Hand.
Gefertigt und geschmiedet in weit, so fernem Land.
Und ich spüre, da ist etwas, was du mir verschweigst.
Dein Kopfnicken, dein Lächeln,
wenn du dich vor mir verneigst.

Fester muss ich binden
um Angst in dir zu spür'n.
Tiefer muss ich stoßen
um dich wirklich zu berühr'n.

Tiefer, tiefer.
Auch die letzten meiner Qualen
werden mit dir untergeh'n.
Tiefer, tiefer.
Auch die letzten Seelenstrahlen
werden mit dir untergeh'n.
9. Schmerz bleibt mein (4:01)
Das Leiden hat begonnen,
mein Herzensblut verronnen.
Der Schmerz, er ist so stark.
Der Kampf in mir tobt hart.

Jegliche Hoffnung, die mir bleibt,
rafft mit sich fort der Strom der Zeit.
Reiß' mir das Mitleid nun heraus,
das meine Seele noch behaust.

Schmerz bleibt mein in Ewigkeit.
Schmerz treibt Pein.

Es hat mich längst befallen
und treibt mir seine Krallen
tiefer in die Haut hinein.
Hörst du meine Seele schrei'n?

Hatte Jahre Blut geleckt,
sich in mir ganz tief versteckt.
Mit Gottesfurcht und Angst gebrochen,
schneidet sich nun bis zum Knochen.

Ich lass die Welt hinter mir steh'n,
lass alles hinter mir vergeh'n,
auch Ihr sollt endlich nun versteh'n,
dass manche Schmerzen nie vergeh'n.

Die Stille hat begonnen,
jeglicher Schmerz verronnen
und wenn ich nun am Boden lieg',
wurde doch der Schmerz vom Tod besiegt.
10. Meine Liebe (4:02)
Kein Durst. Kein Mut.
Nur Schmerz. Nur Blut.
Folge mir bis in den Schlaf,
die Schatten meiner Ungemach.

Wo dunkle Fantasien entsteh'n,
die Sklaven in Reih und Glied steh'n.
Ein Licht. Ein Strang.
Kein Wort. Kein Klang.

Blasse Haut in Blut getaucht,
es rinnt der Schweiß von meiner Stirn.
Hängt doch das Fleisch mir von den Lenden,
so kann, so muss es heute enden.
Alleluja.

Willst du meine Liebe, so musst du leiden.
Musst du dich in Schmerzen baden und in Schmerzen kleiden.
Willst du meine Liebe, ich gebe sie dir gern.
Mit schweren Peitschenhieben wird sie ins Fleisch getrieben.

Ein Mensch. Ein Tier.
Kein Jetzt. Kein Hier.
Vertreib' das Licht vor meinem Kopf.
Ich wisch' es fort mit einer Hand.
Hattest dich vor mir so lang versteckt,
hab ich dich nun im Traum erkannt.
Alleluja.
11. Im Herzen wohnt die Trauer (5:25)
Das Grün der Hoffnung wirkt nicht mehr.
Es scheint uns wie ein blasses Grau
und auch des Himmels Farbe,
zu keiner Erdenzeit, war blau.

Der Sonne Strahlen nicht mehr warm.
Sie lassen mir das Blut gefrier'n
und wenn das Eis nicht tauen kann,
den Kampf wir dann verlier'n.

Die Stille, der Schmerz,
Trauer im Herz.

Die Wolke dort am Horizont
reißt Wunden in die Zeit.
Die Seele, die im Himmel wohnt
überschüttet uns mit Leid.
Ein letztes Mal, ein letzter Kuss
wie ein Hauch über die Lippen streicht.
Da im Herzen fortan die Trauer wohnt,
fällt mir der Abschied nicht mehr leicht.

Ich sah die Silhouetten kreisen.
Im Rücken dein Gesicht.
Wollt deine Hand noch einmal greifen,
es gelang mir nicht.

Die Veränderung beginnt dort,
wo ein Ende sich ergibt.
Ist es ein Zeichen unsrer Zeit,
dass uns die Gottheit nicht mehr liebt.

Die Stille, der Schmerz,
Trauer im Herz...

Es ist Zeit, an der Zeit,
dass eine neue Welt entsteht.
Sich aus den Scherben, aus dem Leid
ein Imperium erhebt.

In dem alle Menschen
frei füreinander existier'n.
Sich gegen Götter jeder Art
zum Widerstand formier'n.

Wenn die alte Ordnung fällt,
liegt die Zukunft ganz allein
nur in deiner starken Hand —
wirst du selber ein Gott sein.
Info / Statistics
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