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Obskene Sonare - Der letzte weiße Hirsch cover art
Band
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Der letzte weiße Hirsch

(2011)
TypeStudio Full-length
GenresBlack Metal
LabelsTalheim Records
Album rating :  90 / 100
Votes :  1
Lyrics > O > Obskene Sonare Lyrics (7) >

Der letzte weiße Hirsch Lyrics

(7)
Submitted by level 서태지
1. Als der Anblick des Mondes meine Erinnerungen weckte (2:10)
2. Unser Reich komme, unser Wille geschehe (6:10)
Von Blut umschlungene Engelssträhnen
Weint die Sonn' sie wie Tränen
Kein Schatten tanzt mehr, kein Dunkel vergeht
Als sich die Sonn' zu den Dünen schlafen legt

Ein weißer Hirsch blickt zum brennend Himmel hinauf
Dieser zeugt von einer geifenden Feuertauf
Hexentrompeten sind die Zeugen der Nacht
...ein neues Reich erwacht!

Unser Reich komme – unser Wille geschehe
Unser Reich komme – und unser Wille geschehe

Der Vers des Throns wird deutlich
Es bahnt sich an, das jüngste Gericht
3. Befragung im Grab (4:06)
(Das Verlassen des diesseitigen Lebens... der Verzicht auf das diesseitige Leben ist hart. Aber der der Verlust des Paradieses ist noch härter.)

Er wurde nach vielen Tagen
Aus dem Blut getragen
Man hörte ihn klagen
Und manchmal fragen
Man konnte ihn verraten
Und ans Holze schlagen
Doch wie können sie es wagen
Sein Leid am Leib zu tragen
Und dem Gebet entsagen
Und dann Gott zu ihm zu sagen
Schon bald werden sie nur klagen
Man wird sie im Grab befragen...

Reči kao grom
Oči kao grom
Kabor je grozno dojce kalifte
...Za kafire...

(Diese zwei Engel sind blau-schwarz, deren Augen sind wie ein Blitz. Das Licht was aus deren Augen rauskommt ist wie ein Blitz. Und die Stimme von denen ist wie Donner, sagt Rasulullah. Wenn es richtig donnert... - jeder hat Angst!)
4. Der beste Arzt (5:09)
Ich winde mich in grellweißem Laken
Öffne noch einmal die schwer'wordenen Lider
Und erblicke im kalten Raum den Umrissarmen
Es verstummen wie im Traum die trostlosen Lieder
Schatten – ich erwarte dich
Schatten – komm über mich
Beug dich, beug dich und nimm mir die Last
Denn du bist der beste Arzt...

Pokaži mi morane za san, yeah
za ključ za Đehenet
5. Scenocide (3:20)
Wikinger wollt ihr sein, welch Ironie
Der Mjölnir am Hals bloß Allegorie
Weiber haben euch entseelt
Das Weltbild entstellt...

SCENE – O – CIDE
SCENE – O – CIDE
6. Duhom i Telom (6:49)
(Ich nehm euch alle mit in den Tod...)

Der kalte Herbstwind eines Tages
einen Gruß um das Hause schickte
Aus dem plötzlich ein Kind
weinend durch mein Fenster blickte

Ich wollt es nie erblicken
Ich machte stets die Augen zu
Doch auch wenn ich die Augen schloss,
ließ es mich nicht in ruh
So ging ich einmal unbeeindruckt
von all dem Jammern
den scheidenden Herbstgeruch atmen
Doch wichen mit dem Wind die Stimmen
begann ich das Unglück zu wittern

Der Wind wehte noch einmal kühl umher und trug sehr weit
das letzte Laub der toten Linde hinweg
Der Wind gab der Wahrheit Weggeleit
Mir tat es Leid das Kind unter dem Ast liegen zu sehen
Denn das Kind trug meinen Namen
Und ich begann zu verstehen
7. Deszendenz (3:12)
8. Wie ein erloschener Stern (5:02)
Der König sieht die Erlen am Flussufer zittern
Sie winken dem Stern, der hoch droben über den Bergen hängt
Seine Fantasien reiten den Schmerz und lassen ihn wittern
Denn er weiß um den Preis
Den ein König schmerzvoll empfängt
Eine Dynastie geblendet
Verschlossen vor der Wahrheit
Eine Dynastie verendet
Und der Gesteinigte treibt die Unreinheit

Was die Jahre gaben nehmen jetzt die Augenblicke
Die Lichter waren Zeichen die der Lichtstreif schickte

Endlos rast ein Sturm hernieder
Zerstört in Kürze ein ganzes Land
Im brennend' Tempel stirbt ein Kult
Einst geführt von Königshand
9. Der letzte weiße Hirsch (15:56)
(Mein Großvater hat mir mal eine Geschichte erzählt. Von einem Krieger der vor seinem eigenem Schatten Angst hatte...Er ist seinem Schatten davongelaufen. - Hör zu... - Bleib sitzen und rühr dich nicht! Wie dem auch sei. Der Krieger fand bald heraus, dass ein Mann nur ein halber Mensch ist, ohne seinem Schatten. Er musste ihn wiederkriegen. Dazu musste er in ein dunkles Loch steigen, wo nur Schatten leben. Das Problem war: Jeder der bisher da runtergegangen war, ist niemals wiedergekommen.)

Tanzend auf dem Ruhme vergangener Tage
Blicken die Gesichter die ich anzuschauen wage
Aus dem Bachbild auf mich herauf
Wie der Ruf Kassandras fordern sie mich auf

Dunkel erinnert's mich, ich fasse den Entschluss
An den weißen Hirsch, stehend' am reißend' Fluss
Der einst seine Horde im Bachbild bewunderte
Er stets zu glauben wagte, sein Spiegelbild seien hunderte

(Was passiert mit ihm? - Er geht runter in das Loch und findet seinen Schatten. Eine Mondfrau näht ihn wieder an, aber bevor er rausklettern kann muss er jemandem begegnen... - Wer ist das?... - Hör zu Junge, es ist nur eine - Wen muss er treffen, wen?... - Den Tod.)

Schließlich deckt das süße Leid unseren Ruhm mit ein
Wird ein winterweißes Kleid mit einem Hauch gefroren sein
Des Hirsches Antlitz reißen mit, die forttragend' Wellen
Der letzte weiße Hirsch wird nie mehr, nie mehr wiederkehren

(Was machen die da? - Sie sagen auf ihre Weise Lebewohl. Sie spielen die geächteten Melodien auf den geächteten Instrumenten.)
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