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Ingrimm - Böses Blut cover art
Band
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Böses Blut

(2010)
TypeStudio Full-length
GenresFolk Metal, Medieval Metal
LabelsBlack Bards
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > I > Ingrimm Lyrics (11) >

Böses Blut Lyrics

(11)
Submitted by level Tinfeer
1. Die Pest (3:20)
Dein Siechtum ist nicht zu sehen
wirst dennoch daran vergehen
Kein Heil ist Dir noch bestimmt
die Habsucht Dich verschlingt

Als Meister der Ränkeschmiede
der Zwietracht und der Lüge
hast Deine Fallen gestellt
Doch wer hoch steigt, der auch tief fällt

Bin Zeuge Deines Falls
aus aus meiner Kehle schallt's

Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest - Die Pest wünsch' ich dir!

Es ist Dein Licht , das dich blendet
wer auf Dich Mitleid verwendet
wird bald des Bess'ren belehrt
Beißt die Hand, die Dich nährt

Dein einzig treuer Gefährte
der Spiegel, der Dich nichts lehrte
Missgunst steht Dir im Gesicht
doch dich selbst erkennst du nicht

Bin Zeuge Deines Falls
aus aus meiner Kehle schallt's

Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest - Die Pest wünsch' ich dir!
Die Pest wünsch' ich dir!

Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest - Die Pest wünsch' ich dir!

Die Pest wünsch' ich dir an den Hals! (Die Pest!)
Die Pest - Die Pest wünsch' ich dir!
2. Tempus Fugit (3:19)
Ein tiefes Tal durchwandere ich
trag' verhüllt mein Angesicht
seit mein Wunsch Erfüllung fand

Gewandern einst im Seid' und Samt
trag' verhüllt nun ein Lumpengewand
zieh als Schatten durch das Land

wie unbedacht war meine Wahl
was ewig währt wird ewig Qual
Lang vergessen sind die Namen
die ich einst geliebt

Ich seh' die Zeit wie sie verrinnt
erkenn' den Greisen schon im Kind
und im Mail fällt welkes Laub
Tempus Fugit
Nicht das kleinste Körnchen Sand
bleibt zurück in meiner Hand
Stolze Mauern werden Staub

Sonnenglanz auf Morgentau
der Wälder Grün, der Meere Blau
hab ich tausendmal gesehn

Jede Freude liegt mir fern
wie des Nachthimmels Gestirn
das mit mir einst wird vergehn... wird vegehn

Ich seh' die Zeit wie sie verrinnt
erkenn' den Greisen schon im Kind
und im Mail fällt welkes Laub
Tempus Fugit
Nicht das kleinste Körnchen Sand
bleibt zurück in meiner Hand
Stolze Mauern werden Staub

Sand rinnt im Stundenglas
und ich erkenne jedes Korn
Wie oft ich es auch dreh
es beginnt wieder von vorn


Ich seh' die Zeit wie sie verrinnt
erkenn' den Greisen schon im Kind
und im Mail fällt welkes Laub
Tempus Fugit
Nicht das kleinste Körnchen Sand
bleibt zurück in meiner Hand
Stolze Mauern werden Staub

Tempus fugit
3. Böses Blut (3:58)
Rot fließt es in den Venen
ein schwarzes Herz es treibt
Versorgt mit finstren Plänen

Mit ungestümer Kraft
entflammt es Kopf und Leib
und sucht was Leiden schafft
voller Boshaftigkeit

Verdunkelt sind die Sinne
Vergebung ist verbannt
Zürnend erhebt die Stimme
zur Faust ballt sich die Hand

Ein Wort das andre' gibt
spitzzüngig Wunden reißt
Pein bringt wie Schwertes Hieb
hüllst dich in hartes Eis

Rachegeister die Dich leis' umfangen
aus den Reigen springt die Wut
Böses Blut
Die Vergeltung ist nun Dein Verlangen
einst warst Du edel und gut
Böses Blut

Fortuna hat dichvergessen
Missgunst dich zerfressen
Du nur auf Arges sinnst
Deine Intrigen spinnst
Fristest Deine Tage
als fleischgeword'ne Plage
Mit List und Pein und Wut
nährst Du Dein Böses Blut

Rachegeister die Dich leis' umfangen
aus den Reigen springt die Wut
Böses Blut
Die Vergeltung ist nun Dein Verlangen
einst warst Du edel und gut

Krankheit in Deinen Adern
Wahnsinn bestimmt Dein Tun
Dein Glück erwächst aus Hader
Dein Hass wird niemals ruhn

Bist dem Dämon erlegen
der Dir das Sein vergällt
So soll's jedem ergehen
liegst im Krieg mit der Welt

Rachegeister die Dich leis' umfangen
aus den Reigen springt die Wut
Böses Blut
Die Vergeltung ist nun Dein Verlangen
einst warst Du edel und gut
Böses Blut
Rachegeister die Dich leis' umfangen
aus den Reigen springt die Wut
Böses Blut
Die Vergebung wirst Du nie erlangen
einst warst Du edel und gut
Böses Blut
4. Eisenwind (5:30)
Zorn, unstillbarer Zorn
hält sich kaum im Zaum
bis ertönt das Horn
Die Schlacht beginnt

Tod von der Sehne schnellt
fährt in Fleisch und Schild
blutig Erde hält
Des Schnitters Sense mäht

Was übrig bleibt
ist Bitterkeit
des Sinn entschwand
Namenlos bleibt
zerschlagener Leib
auf verbranntem Land

Im Eisenwind (Eisenwind)
laut erklingt Schwertgesang
Wenn Eisen singt (Eisen singt)
und Stahl erzwingt
was grimmem Sinn entsprang

Hart schlägt der Klinge Stahl
prallt Leib gegen Leib
und der Krähen Mahl
wird, wer liegen bleibt

Der den Eisenwind erweckt
keine Gnade kennt
und zur Walstatt wird
was sich Feld der Ehre nennt

Was übrig bleibt
ist Bitterkeit
der Sinn entschwand
Namenlos bleibt
zerschlagener Leib
auf verbranntem Land

Im Eisenwind (Eisenwind)
laut erklingt Schwertgesang
Wenn Eisen singt (Eisen singt)
und Stahl erzwingt
was grimmem Sinn entsprang

"Zehntausend Seelen stehen
vom grimmen Wort entflammt
Manche, die dort vergehen
werden Helden genannt

Auf einem lauten Ruf
ersteht die Barbarei
so wie das Sein begann
es stirbt mit einem Schrei!"

[Schrei]

Im Eisenwind (Eisenwind)
laut erklingt Schwertgesang
Wenn Eisen singt (Eisen singt)
die Schlacht beginnt
Der Eisenwind
kündet vom Untergang
wenn Eisen singt
das Schwert bestimmt
des Weltenliedes Klang
5. Stella Maris (3:01)
Ich fuhr zur See, solang ich denken kann
die sieben Meere mehr als sieben man durchquert
(Wo-oh-ho)

Nur an Land wurden mir die Tage lang
Ging von Bord, doch bin bald zurückgekehrt

Den Wellen Klang, Sirenengesang lockt mich an Bord
Stella Maris
Salzwasser im Blut, die bittre' Flut uns bald umarmt
Stella Maris

Schwarz liegt das Schiff das mein Herz noch immer hält
den mancher Sturm schlug so tiefe Wunden
(Wo-oh-ho)
Auf diesen Planken hab ich die Welt befahr'n
die altersgrau und von derbem Tritt zerschunden

Den Wellen Klang, Sirenengesang lockt mich an Bord
Stella Maris
Salzwasser im Blut, die bittre' Flut uns bald umarmt
Stella Maris

WO-OH-HO!

Logbuch und Kompass verschlingen bald die Wellen den letzten Kurs werd ich allein bestimmen
und wenn mich schon der Teufel holen kommt
dann soll er gefälligst dafür schwimmen

Den Wellen Klang, Sirenengesang lockt mich an Bord
Stella Maris
Salzwasser im Blut, die bittre' Flut uns bald umarmt
Stella Maris
Den Wellen Klang, Sirenengesang lockt mich an Bord
Stella Maris
Salzwasser im Blut, die bittre' Flut uns bald umarmt
Stella Maris
6. Stein auf Stein (3:27)
Hochragend' Mauern gar mächtig die Wehr
Stein auf Stein
Dem Feind zum Trutze, dem Fürsten zur Ehr
Stein auf Stein
Großes schuf der Knechte Heer

Blutend' Hände, für die nie ein Denkmal steht
Stein auf Stein
Auf dass sein Ruhm niemals vergeht
Stein auf Stein

Wer brach den Felsen zu bauen den Thron
Stein auf Stein
Wer trug die Lasten, erfüllte die Fron
Stein auf Stein
Undank ist der Welten Lohn

Blutend' Hände, für die nie ein Denkmal steht
Stein auf Stein
Auf dass sein Ruhm niemals vergeht
Stein auf Stein
Im Gedenken an längst versunkne Macht
Stein auf Stein
sind die vergessen, die das Werk vollbracht
Stein auf Stein

Stein auf Stein
Stein... auf... Stein

Blutend' Hände, für die nie ein Denkmal steht
Stein auf Stein
Auf dass sein Ruhm niemals vergeht
Stein auf Stein
Im Gedenken an längst versunkne Macht
Stein auf Stein
sind die vergessen, die das Werk vollbracht
Stein auf Stein
7. Ad Bestias (4:14)
Komm, tritt ein ins Reich der Dunkelheit
Sei gegrüßt in der Verdorbenheit
Hier verbüßt Du Deine Lebenszeit

Kranker Geist
regiert den Weltenkreis
Die Gier im Schilde führt
verbotne' Frucht-berührt

Erst erschrickt
wer in den Abgrund blickt
doch wird er nicht belangt
wäscht rein die blutig Hand

Ledig das Tier
der Ketten Last
Es wittert Fraß
Damnatio Ad Bestias

Voller List
der eigne' Nächste ist
Wer noch Vertrauen schenkt
des Judas Kuss empfängt

Lügenmacht
gedeiht zu voller Pracht
Neid zeigt sein Angesicht
Das siebte Siegel bricht
Das siebte Siegel bricht!

Ledig das Tier
der Ketten Last
Es wittert Fraß
Damnatio Ad Bestias
Damnatio Ad Bestias
Damnatio Ad Bestias

Wer dem Tier gleicht
das Tier zerfleischt

Es entlief
dem Seelenverlies
Grausamkeit
die Bestien befreit

Ledig das Tier
der Ketten Last
Es wittert Fraß
Damnatio Ad Bestias
Damnatio Ad Bestias
8. Der Rabe (3:09)
Der Tod sie griff
Ließ mich allein
Durch schwarze Kunst
Hol ich sie heim

Doch da weckte sanftes Pochen
Mich aus meinem Fiebertraum
Nicht am Tor, am Zimmerfenster
Macht‘ es auf um nachzuschau‘n
Herein trat ein schwarzer Rabe
Und nahm Platz über der Tür
Sprach kein Wort auf meine Frage
Nur dies eine sagt er mir

Wird ein Zeichen je beenden meine Pein
Nimmermehr
Wird in mir jemals Frieden sein
Nimmermehr

Sag mir Dämon, Höllentier
Kamst du nur, um mich zu quälen
Und den letzten kläglich Rest
Meiner Hoffnung fortzustehlen
Er, mein Schatten, wird nie weichen
Setz‘ ich mich noch so zur Wehr
Nur dies Wort soll mich erreichen
Dieses Nimmer, Nimmermehr
9. Mörder (4:28)
Schenk‘ ein reinen Wein
Wenn du es vermagst
Schürst du Seelenpein
Mit jedem Wort, das du sagst
Witterst Rebellion
Hinter jedem Blick
Golden lockt der Lohn
Gemischt das Gift, der Dolch gezückt

Gewiss ist nur dein Ende
Jedoch nicht die Stunde
Jeder Becher Wein
Kann dein letzter sein

Wach liegst du jede Nacht
Von Schloss und Stahl bewacht
Furcht jagt dich wie ein Tier
Er kommt zu dir

Mörder

Friede bleibt dir verwehrt
Unter Damokles Schwert
Wenn du dein Sein beschließt
Keine Träne für dich fließt

Schwert und Angst die Macht begründet
Bis der Dolch sie nun beendet
Viele Leben mussten weichen
Diese Schuld ist zu begleichen

Was mit fremdem Blut geschrieben
Wird durch Stahl eingetrieben
Der Mörder, der dich fällt
Ist ein erkaufter Held

Kein aufrichtig‘ Wort
Diesen Stein noch rührt
Der einst war dein Herz
Bevor Gier es hat verführt

Bald rinnt rot wie Wein
Blut aus deiner Brust
Gleich dem Aderlass
Wüster Sinn vergehen muss
10. Wasser zu Wein (3:54)
Ich bin ein Spielmann und ein Zecher
Der keinem wohl gefüllten Becher
Voll Wein lang widerstehen kann
Wieder verspür‘ ich diesen Drang

Doch der Wirt, stets voller Gier
Nahm den letzten Heller mir
Konnt‘ nicht mehr am Wein mich laben
Nur noch Wasser sollt ich haben

Doch tat er kund mir einen Rat
Der Pfaffe einst gepredigt hat
Dass einer Wasser macht zu Wein
Ein Wunder soll’s gewesen sein

Wasser zu Wein
Lass den Pfaffen beten
Wasser im Krug
Soll sein Herr veredeln
Heilig und rein
Sei des Propheten Blut
Mach es zu Wein und mach genug

So eilte ich zum Kirchentor
Und trug dort mein Anliegen vor
Entsetzt begann der Pfaff zu schnauben
Mir fehle es am rechten Glauben

Mein Wunsch sei pure Blasphemie
Und zu erfüllen sei er nie
Darauf ich die Laute zückte
Und ihn damit zu Boden schickte

Er begann lieblich zu träumen
Und ich die Sakristei zu räumen
Bis mein Blick den Messkelch fand
Der gefüllt war bis zum Rand

Probiert‘ den Wein im vollen Becher
Gar nicht schlecht, kann der das öfter?
Und wenn nicht, was schert es mich
Viel Wert besitzt er sicherlich

Bald hat des Kelches güldne Pracht
Mir das Säckel prall gemacht
In Strömen fließen Bier und Wein

He, Wirt, schenk ein!
11. Flammenfest (5:34)
Ich bin nur ein kleines Licht
ein Funke glüht in kalter Asche
der vor Hunger fast erlischt
bis ich leis' das Stroh erhasche

Ich hacke gierig an den Halmen
haue mir ein kleines Nest
erst binnt es sacht qualmen
dann ersteht das Flammenfest

Heftig lodernd Feuerzungen
ragen auf zum Firmament

Eingefasst von groben Steinen
hab so lang ich Dienst getan
in armen und in reichen Heimen
macht ich es behaglich warm
war ich lang ein guter Diener
werd'ich nun zum schlimmen Herrn
halte Hof im Flammenwirbel
heißer Glanz scheint noch fern

Auf dem Dach thront stolz der rote Hahn

Seid willkommen, Glut und Lohe
tretet ein zum Flammenfest
feurig wild geht das Gelange
das nur Asche übrig lässt
Schreitet durch die Feuersäulen
brennende Erhabenheit
heiß umspielen kleine Funken
des Feuerkönigs Flammenkleid

Flammenlilien zieren die Tafel
Flammengarben leuchten grell
flammend rufen Glutfanfaren
zu dem Feste, klar und hell

über frohen Feuerzungen
schwarzer Rauch liegt, mantelgleich
feurig funkelt lutumschlungen
des Feuerkönigs Herrlichkeit

Flammenfest

Nun sind fast verstummt die Stimmen
Es vertlischt der Feuerschein
Bleivt nur trüner sanftes, Glimmen
und ein Flackern, schwach und fein
Schwarz verkohlte Balkenreste
einsam steht noch der Kamin
zeugen von dem Flammenfeste
Ich, der Funke, geh dahin
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Reviews : 6,577
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