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Fjoergyn - Sade Et Masoch cover art
Band
Albumpreview 

Sade Et Masoch

(2007)
TypeStudio Full-length
GenresEpic Folk Metal, Viking Metal
LabelsReartone
Album rating :  86 / 100
Votes :  1
Lyrics > F > Fjoergyn Lyrics (34) >

Sade Et Masoch Lyrics

(9)
Submitted by level DevilDoll
1. Prolog (2:17)
[instrumental]
2. Das Leid Des Einhorn (6:55)
Als Ich die Phantasie verließ
Und Wirklichkeit den Tag entfachte
Hab' Ich sie alle umgebracht
Die Träume und was man beachte

Das Einhorn, das sich sorgsam legt
An meinen Hals nicht überlebt

Du stolzes Wesen alter Tage
Schenktest uns der Hoffnung Licht
Lebtest in den frühen Sagen
Und nährtest uns mit Zuversicht
Deine Anmut sollt uns tragen
Durch die Dunkelheit der Nacht
Deine Schönheit lindert Klagen
Hältst du ewig um uns Wacht
Und doch so schön dein Dasein wirbt
Neid um jedes fremde Leben
Macht sich in den Herzen breit
Die mit Hass das Licht verweben
Du sollst nicht gehen, sollst nur leiden
Uns'ren Kummer wirst du tragen
Wir finden dich in fernen Zeiten
In den Märchen und den Sagen

Und treiben dich in uns’re Welt
Mit Steinen und Verderben
Keiner der dir Treue hält
Du wirst alleine sterben

Und willst du uns auch Bess’res lehren
Sind wir die Erben dieser Zeit
Die Dekadenz soll dich verehren
Auf dass dein Herz zu Boden eilt
Und dort in Moder und Morast
Verwittert und zu Grunde geht
Denn du trägst unser aller Last
Den Hass, der durch die Schreie weht

Die tanzend hoch am Himmelszelt
Erklingen in der weiten Welt

Und bist du auch der Unschuld Kind
Wir suchen nicht nach Leben
Wir spüren wie das Blut gerinnt
In Adern, die nicht streben

Nun bist du hier, du Zuversicht
Ein Wunsch musst uns noch schenken
Niemand soll sich dir erinnern
Ist der Traum an den wir denken

Hilflos liegst du uns zu Füßen
Die Beine brachen wie Kristall
Für unsren Willen wirst du büßen
Wir bringen dich heut Nacht zu Fall

Dein weißes Kleid, ertrinkt im Rot
Die Augen missen Farbe
Du armes Ding bist noch nicht tot
Dein Leben wird zur Narbe

Ein jeder soll sein Namen schreiben
In die Haut, tief in das Fleisch
Danach woll’n wir mit Salz bereiben
Deiner tiefen Wunden Reich

Schnitte soll’n von uns erzählen
Jede Kerbe in der Haut
Wie wir dich aus Tobsucht quälen
Dich, die du die Welt erbaut

Und alles was an dich erinnert
Ist das Horn aus reinem Gold
Es ragt zum Himmel weit empor
Dies Zukunft haben wir gewollt
3. Die Hierarchie Der Engel (5:18)
Die Engel blickten aufgebracht
Gar zornig durch die Wolkenpracht
Sie sahen unser Menschengut
In einem Fluss aus faulem Blut

Wir treiben regungslos im Takt
Der Hass zieht tief, reißt uns ins Tal
Die Leiber mager, splitternackt
Erfreuen sich an fremder Qual

Bevor sie dann am Ende seh’n
Dass alle hier im Moder steh’n
Die Pest macht heut vor niemand halt
Noch ist es warm, bald ist es kalt

Die Engel stürzen durch die Nacht
Sie haben Menschen umgebracht
Sie tragen sie zu einem Fluss
Der ihre Leiber tragen muss

Auf ihrer Reise raus ins Meer
Zieht sie die Heimat nimmer mehr

Kein Stoßgebet erreicht das Tor
Der Himmel verschloss seine Ohr’n
Die Gnade Gottes treibt im Leer’n
Die Engel stürzten ihren Herrn

Die Engel führen heute Krieg
Gegen uns des Herren Kind
Die Schöpfung bricht in deren Sieg
Die Idee Mensch verhallt im Wind

Wir wussten uns’ren freien Willen
Nur mit Hass und Sünd zu stillen
Gott könnte uns niemals hassen
Und dennoch hat er uns verlassen

Sie sind nicht rein, die Hierarchie
Der Engel kennt kein Platz für sie
Der freie Wille knüpft den Strick
Und wirft sie dann ins Meer zurück
4. Ach Sprich Doch... (6:02)
Ach sprich doch Mensch, was tust du nur
Ich kann dich nicht verstehen
Ich folgte deiner langen Spur
Um nun all das zu sehen

Ach sprich doch Mensch, warum das Leid
Man schenkte dir die Tugend
Sie stand zum Aufbruch stets bereit
Und starb in früher Jugend

Ach sprich doch Mensch, wo bist du jetzt
Dein Schatten weint und krümmt sich
Warum hast du dich selbst verletzt
Und hörtest oder fühltest nicht

Ach sprich doch Mensch, was tat Ich dir
Ich kann mich nicht bewegen
Mein Herz ertrinkt in deiner Gier
Und aus den Augen perlt der Regen

Ach sprich doch Mensch, wann endet es
Ich möchte es nicht mehr sehen
Ich gab dir stets nur besseres
Und du ließt es vergehen

Ach sprich doch Mensch, kennst du mich nicht
Ich hörte all dein flehen
Ich wohn im Herz, im Schoß vom Licht
Und bitte dich nicht wegzusehen

Ach sprich doch Mensch, wer bin Ich nur
Nun kenn Ich meinen wirklich Wert
Greif unser Herz, verwisch die Spur
Und laufe weg, mach nie mehr kehrt!
5. Masoch (7:16)
Ein greller Schrei peitscht durch die Nacht
Ich habe mir heut Leid gebracht
Hab Schmerzen mir und Pein geschenkt
Das Haar an Kopf und Leib versengt

Das Lamm, das meine Unschuld krönt
Hat sich heut Nacht mit mir versöhnt
Es tritt zurück und gibt mich frei
Der Tag zieht heut an mir vorbei

Der Sand rinnt durch das Werk aus Glas
Ich hab es selber umgedreht
Ich liege nackt im hohen Gras
Und hör wie meine Zeit vergeht

Korn um Korn fällt sie herab
In ein weites Massengrab
Still nur still, hör wie sie weint
Als uns der neue Morgen scheint

Ich bin dies Weg allein gegangen
Wollte bluten um zu sein
Ich hab' dies Kreuzzug angefangen
Um mich endlich zu befrei’n

Von den Gedanken meines Geistes
Von der Schande meiner Welt
Ich bin ein armer Tor, so heißt es
Der dem Untertan verfält

Ich treibe schwach ins Meer hinaus
Müd und allen Lebens rar
Verbrenn mein Hab und Gut mit Haus
Und mache meine Träume wahr

Blickt mich nur, die Haut ist welk
So jung und doch ein Kind der Zeit
Das Licht mir aus den Augen fällt
Ist dem Schlafe nicht mehr weit

Er greift nach mir, sein Ruf klingt laut
Schon bald kriegst du die Nacht zur Braut.
Ehr sie stetig wie sie dich.
Denn auch das Dunkel fürchtet sich.

Am nächsten Fels ward es geschehen
Das Rückgrat brach und formte sich
Die Wogen tragen mich hinfort
Aus dem Dunkel in das Licht.

Schmerzen sind die Leidenschaft
Der alten Narbe, die noch klafft
Die wahre Schönheit blickt nur der
Wer Hässlichkeit in sich verehrt
6. Katharsis (5:23)
Heute schreiben wir Geschichte
Und die Feder führe Ich
Ein jeder Mensch soll dies Berichten
Die Welt dreht sich heut nur um mich

Ich kehre euch heut meinen Rücken
Keinen Blick seid ihr mehr wert
Und dennoch nehm Ich mit Verzücken
Wahr, was ihr von mir begehrt

Ist’s nur ein Wort, Ich würd’s verwehren
Ihr seid die Narren eurer Zeit
Und sucht' Ich auch euch zu verehren
Ist dieser Weg mir doch zu weit

Und kennt Ich Gnade, sei’s vergeben
Ich würde euch im Danke grüßen
Stattdessen lass Ich euch am Leben
Um in dies Welt für das zu büßen

Warum Ich heute euch verlasse
Der Grund warum Ich euch so hasse

Singend möcht' Ich untergeh’n
Ein Lied, das jeden Mensch erreicht
Ich kann vor mir noch aufrecht steh’n
Ihr machtet es euch viel zu leicht

Und Tränen sollt ihr nicht verschenken
Heuchelei fließt in den Grund
Ihr sollt dies Worte nur gedenken
Die Ich tu' zum Abschied kund

Die Frage warum Ich heut' geh
Beantwortet sich fast allein
Damit Ich euch nie wieder seh
Ich möchte mich schlichtweg befrei’n

Von euren Blicken, eurer Dummheit
Eurer selbstverliebten Schönheit
Doch leider auch von Baum und Weiden
Die Dekadenz ließ mich entscheiden

Auch mir fällt’s schwer gedenk Ich jenen
Dessen Herz nicht euren glich
Es floss noch Blut in ihren Venen
Gleich mir suchten sie sehnsüchtig

Nach neuen Wegen, neuem Denken
Um am Ende festzustehn
Einjeder von euch möcht' uns lenken
Uns mit eurer Dummheit quälen

Es tut mir leid, Ich kann das nicht
Ich schrei es euch ins Angesicht
Wenn Ich nun geh und euch verlasse
Dann nur weil Ich euch so sehr hasse!
7. Ich Sah Den Himmel Weinen (4:46)
Oh weites Licht der Frühjahrssonne
Ruhst im Grün der letzten Jahr
Wir künden dir aus reiner Wonne
Von des Himmels Engelsschar

Wie sie in Wolken träumend ruh’n
Sich verstecken hinterm Licht
Wie sie’s gleich den Knospen tun
Bevor die Blüte sie zerbricht

Welch schöne Wesen sie wohl sind
Mit prächt’gen Flügeln, Federpracht
Sie sind der Tugend schönstes Kind
Das ewig in den Wolken wacht

Oh schöner Tag, an dem wir blicken
Euren Ritt in unsre Welt
Auf Sonnenstrahlen steigt ihr nieder
Auf Schimmeln stolz, bevor sie fällt

Die Welt, die euer Kind einst war
Als Gott sie schuf, ein Gegenstück
Zu eurem Reich,
Das Menschen, Tier und Tod gebar
Zerstörte auch euer Glück

Der Mensch galt nun als die Idee
Er traute ihm und gab ihm Macht
Und eine Welt mit Land und See
Die Engel waren aufgebracht

So waren sie die schönsten Sterne
Und dennoch Gottes Dienerschaft
Die neue Welt in weiter Ferne
Hat alles hier entzwei geklafft

Die Menschen dürfen selbst erfahren
Welchem Gott sie angehören
Die Engel kennen nur den Wahren
An dem sie sich allmählich stören

Sie sind nur Staub in seinen Händen
Gott blickt trauernd in die Welt
Wie wir zerstören, Güte schänden
Bis der Tag auf immer fällt

Ich sah den Himmel weinen
Die Wolken spieen Blut
Aus Trauer um die Schöpfung
Das arme Menschengut
Ich sah den Himmel weinen
Er schluchzte jämmerlich
Als er zu seinen Beinen
Erkannte dein Gesicht
8. Narziss(t) (5:12)
Ich hab dies Nacht ein Baum geseh’n
Von ungekrönter Schönheit
Ich schenkte ihm mein Lebenswerk
Ein Sinnbild jeder Jahreszeit

Wie konnt er nur alleine steh’n
Im Dickicht seines Gleichen
Ein Niemand könnte ihn hier seh’n
Ein Niemand sollt ihm weichen

Fortan bracht Ich ihm jeden Tag
Ein Menschenlicht ins Kronengrab
Sie suchten und sie fanden uns
Und wurden Teil meiner Kunst

Im Frühjahr sollst die Kinder tragen
Im Sommer jene, die nur klagen
Im Herbst die Alten, Die drum bitten
Im Winter trägst mich in der Mitte

Tanz im Winde, tanz mit mir!
Ein ew’ges Leben schenk ich dir
Ein jede Trän wird dir gebühren
Wenn ich sie zu dies Baum nur führe…

Nenn mich wie du magst
Denn ich weiß, wer ich bin
Narziss schimpft sich die Mutter,
Der Vater ist der Wind.
Auserkoren für die Blüte,
Trage Ich mein Haupt bedeckt.
Sonne mich in meinem Schaffen,
wenn ein Licht für mich verreckt.

Ich leb als ein Narzisst,
Die Ewigkeit ist mein.
Die Schönheit ist der Atem,
Ich blühe um zu sein.
Dies Baum ist nur der Zeuge,
Für meiner Ära Tat.
Die Würmer in den Ästen,
Sind der Jahreszeiten Saat.

Wir alle sind unsterblich,
ein jeder lebt im Wort
Denn alle wollten sehen.
Diesen Baum, dies schwarzen Ort.
Geboren als Narzissten
Gingen wir in Herrlichkeit,
Denn uns’re Neugier trug uns
In die Wiege fremden Leids.
9. Sade (9:37)
Wir glaubten nie, wir sein am leben
Und doch der Tod verschonte uns
Kein Gedanke schenkt die Gunst
Benennt dies Welt, die kalten Reben
Die vom Grunde sich erstrecken
Und unser Sein im Schwarz verstecken
Als wären wir niemals geboren
Ein reiner Streich der Phantasie
Als hätte sich die Welt verschworen
Und den Menschen gab es nie

Und sei es so, Ich würd es lieben
Umarmen würd Ich diese Welt
Wir hätten keine Seel vertrieben
Hätten niemanden gequält
Der Himmel künde keine Träne
Das Federkleid nicht blutverklebt
Das Licht würd sich nach Sünde sehnen
Wie’s im reinsten Herzen lebt

Doch ist’s nicht wahr, Ich fühl es noch
Zu tief ist dieses alte Loch
Aus dem sich niemand bergen kann
Ein Zustand zwischen jetzt und dann
Das aller Menschen Kinder liebt
Und uns’rer Tat sodann vergibt
Die sich durch unser Leben streckt
Und spottend das Gewissen neckt
Ach wär dies Welt ein Reich der Träume
Der Tod wär jedem Menschen fern
Es gäbe keine kahlen Bäume
Doch hätten wir dies wirklich gern

Wir leben nicht, wir sterben nicht
Und künden jedem Angesicht
Dass man es ehrt, die Meinung schätzt
Bevor der Neid es dann zerfetzt
Das Streben stirbt, und resigniert
Denn alles steht am Anfang fest
Das Geben wirbt, kapituliert
Und gibt dies Reich final den Rest

Zum Glück wars nur ein kalter Raum
Ein Märchental, ein finstrer Traum
Wir streben wachsam durch die Zeit
Bis zum Ende gibst Geleit
Und küssen jeden neuen Tag
Aus Angst man könnt ihn nicht mehr sehn
Tanzen durch das Sonnenlicht.
Bis wir am Ende dankend gehen.
Geschwächt erhebe Ich mein Herz,
Der Traum hat mir an Kraft genommen
Und trage mich zum Fensterkreuz,
um ihn vor Freude zu begrüßen
Die Sonne schweigt, der Himmel weint
Und liegt dem Menschen nun zu Füßen

Er wird geboren, bis er zerbricht
Sie leben nicht, sie sterben nicht
Ich bin allein in dies Geschicht
Sie leben nicht, sie sterben nicht
Info / Statistics
Bands : 28,300
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