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Die Apokalyptischen Reiter - Tief.Tiefer cover art
Band
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Tief.Tiefer

(2014)
TypeStudio Full-length
GenresHeavy Metal, Hard Rock
LabelsNuclear Blast
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > D > Die Apokalyptischen Reiter Lyrics (105) >

Tief.Tiefer Lyrics

(20)
Submitted by level Besi Karat
Disc 1 - Tief  
1. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (3:28)
Habt ihr Angst vor der Freiheit, weil sie etwas verlangt?
Hat euch die Angst auf ewig zu Sklaverei verdammt?
Ihr verehrt die Kette, die euch täglich verführt...
...und wollt andere noch ketten, damit auch ihr mal führt.

Hier herrscht keine Freiheit, denn Freiheit herrscht nicht.
Es mangelt an Gleichheit doch gleich sein wollt ihr nicht.
Hier herrscht keine Freiheit, denn frei sein wollt ihr nicht.
Es mangelt an Gleichheit doch gleich sein wollt ihr nicht.

Ihr opfert euren Stolz, ihr opfert eure Güte.
Ihr opfert täglich euer Leben, eure Liebe, eure Triebe.
Doch sicher seid ihr nicht, ihr wollt nur das ihr euch so fühlt.
Ihr seid angeglichen, stumpf und verschlissen.

Hier herrscht keine Freiheit, denn Freiheit herrscht nicht.
Es mangelt an Gleichheit doch gleich sein wollt ihr nicht.
Hier herrscht keine Freiheit, denn frei sein wollt ihr nicht.
Es mangelt euch an Brüderlichkeit denn Brüder seid ihr nicht.

Hier herrscht keine Freiheit, denn Freiheit herrscht nicht.
Es mangelt an Gleichheit doch gleich sein wollt ihr nicht.
Hier herrscht keine Freiheit, denn frei sein wollt ihr nicht.
Es mangelt euch an Brüderlichkeit denn Brüder seid ihr nicht.
2. Wir (3:13)
Wir wollen dich, dein herzliches "Ich", dein ungeschütztes selbst.
Wir wollen dich, dein herzliches "Ich" und einen Gedanken der die Welt erhellt.

Wir sind der Wahrheit jüngstes Kind, da wir die einzige Alternative sind.

Uns hat die Kraft gepflanzt die mit jedem Sturme tanzt.

Wir wollen dich, dein herzliches "Ich", dein ungeschütztes selbst.
Wir wollen dich, dein herzliches "Ich", bist du bereit dich zu befreien!

Wir sind der Wahrheit jüngstes Kind, da wir die einzige Alternative sind.

Uns hat die Kraft gepflanzt die mit jedem Sturme tanzt.
Bist du bereit dich zu befreien, dich von der Angst zu heilen?

Wir haben aufgehört Furcht zu lernen und fingen an den Zufall zu umschwärmen.
Wir sind Teil der Kraft die ewig fließt und in allem Dasein liegt.
Wir sind das Morgen, nur schon heute und unser Reichtum ist die Freude.
Wir sind der Wahrheit jüngstes Kind, da wir die Alternative sind.

Uns hat die Kraft gepflanzt die mit jedem Sturme tanzt.
Bist du bereit dich zu befreien, dich von der Angst zu heilen?
3. Wo es dich gibt (4:01)
Wir hatten uns und davon viel.
Die Jahre verflogen ohne Zwang und Ziel.
Es konnte nicht für immer sein.
Wir ahnten dies und belogen die Zeit.
Als der Abschied kam, die Trauer gewann.
Sagtest du: "Ich weiß was bleiben kann"

Da wo es dich gibt findest du auch mich.
Gleich wie fern du von mir bist.
Wo du Verlangen stillst, es mit mir teilen willst.
Da bin auch ich.

Die Sehnsucht kennt eine geheime Tür.
Ich klopfe schonmal an und bin bald bei dir.
Denn wie in Kindertagen fühl ich mich ganz tief in dich hinein.
Denn das Herz kann verstehen was Augen niemals sehen.

Da wo es dich gibt findest du auch mich.
Gleich wie fern du von mir bist.
Wo du Verlangen stillst, es mit mir teilen willst.
Da bin auch ich.

Uns binde keine Stunde, kein Ort, trotzdem spür ich dich ganz nah.
Und Seeligkeit wiegt mich denn ich weiß jetzt bist du da.

Da wo es dich gibt findest du auch mich.
Gleich wie fern du von mir bist.
Wo du Verlangen stillst, es mit mir teilen willst.
Da bin auch ich.
4. Was bleibt bin ich (3:50)
Abermals war zerronnen, was so hoffnungsvoll begonnen.
Was zum träumen mich gebracht, still und leise in der Nacht.
Planlos ziehe ich durch mein Revier, wie der herrenlose Köter neben mir.
Leeren Herzens, hohl im Geist weiß ich kaum noch wie ich heiß.

Was bleibt bin nur ich, ein Tor der zu oft Liebe schwor.
Geholfen hat es nicht, was bleibt bin ich.

Und so fragte ich mich, wo die Muse ist die mich erneut küsst.
Ich brauche nur ein Lächeln, eine Hand und schon bin ich wieder im Zauberland.
Im nächsten Moment sah ich dich und ich wusste wieder das Universum sorgt für mich.

Was bleibt bin nur ich, ein Tor der zu oft Liebe schwor.
Geholfen hat es nicht, was bleibt bin ich.
Was bleibt bin nur ich, vertrocknet sind die wilden Triebe.
Doch es wartet nun auf mich, wilde Herzen voller Liebe.

Alles was mein Herz zerfrass.
Alles was es so vermisst ist gestillt, denn ich hab dich.
Und was war zählt nicht.

Und was war zählt nicht.

Was bleibt bin nur ich, ein Tor der zu oft Liebe schwor.
Geholfen hat es nicht, was bleibt bin ich.
Was bleibt bin nur ich, vertrocknet sind die wilden Triebe.
Doch es wartet nun auf mich, wilde Herzen voller Liebe.
5. Ein leichtes Mädchen (3:59)
Ich hab sie hier schon lang nicht mehr gesehen und wenn schon lässt sie mich doch am Ende meistens stehen.
Ich nehm es wie es kommt und hoffe einfach weiter: "Wann bin ich endlich wieder dran?"

Das Glück ist ein leichtes Mädchen.
Es weilt nicht gern am selben Ort.
Es küsst dich wie es keine kann und dann ist es schon wieder fort.

Einer wie alle sind wir in sie verliebt, denn sie weiß wie die Sonne riecht.
Doch ob mit Taten, Schwüren oder Dingen, nicht einer von uns wird sie ganz erringen.
Und hoffe einfach weiter: "Wann bin ich mal wieder dran?... bin ich mal wieder dran?"

Das Glück ist ein leichtes Mädchen.
Es weilt nicht gern am selben Ort.
Es küsst dich wie es keine kann und dann ist es schon wieder fort.

Nur eines lockt sie an von fern.
Den Duft von Freude hat sie gern.
Und kannst du teilen wird sie vielleicht etwas verweilen.

Das Glück ist ein leichtes Mädchen.
Es weilt nicht gern am selben Ort.
Es küsst dich wie es keine kann und dann ist es schon wieder fort.
6. Ein Vöglein (2:06)
Ein Vöglein kennt die Welt, eins hat sich zu mir gesellt.
Es singt so traurig, das ich nichts kann... gefangen im Bann.

Oh Vöglein, ich wünschte du bliebest mein.
Oh Vöglein wo ist dein Heim?

Und es sang:

"Mein Meister ist der Tod und er ist überall zuhaus.
Und schickt mich flötend immer fort hinaus.
Und schickt mich flötend immer fort hinaus."

Oh VÖglein, ich wünschte du bliebest mein.
Oh Vöglein, all meine Tränen sind dein.

(Frei nach C. Morgenstern)
7. Es wird Nacht (4:02)
Schlaf, es wird Nacht.

Schlaf mein Gold, denn sieh die wilde Pracht, treibt den Suchenden in den finsteren Schacht.
Und der irrt haltlos durch die Schattenwelt bis ihn irgendwann die Versuchung stellt.
Schlaf mein Gold, denn in der Nacht werden Revolten erdacht.
Drum bleibst du hier im stillen Kämmerlein, denn was wertvoll ist schliesst man sicher ein.

Ich muss gehen so weit, so tief hinab.
Gehorche nunmehr meinen Willen.
Lass sanfte Träume dich erfüllen.

Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich erfüllen.

...dich erfüllen.

Schlaf, gönn dir süße Ruh und deck dich mit Tugend zu.
Das Dunkel naht mit Sturm und Glut und sähet Zwietracht.
Schlaf mein Gold, schlaf... denn es wird Nacht!

Ich muss gehen so weit, so tief hinab.
Gehorche nunmehr meinen Willen.
Lass sanfte Träume dich erfüllen.

Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich erfüllen.

...dich erfüllen.

Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich...
Lass sanfte Träume dich erfüllen.

...dich erfüllen.

Schlaf, denn es wird Nacht.
8. Die Wahrheit (3:17)
Einsam wanderte sie durch das ganze Land, doch nicht einer hatte sie erkannt.
Und niemand wollte ihr ein Heim geben, da entschwebte sie dem Leben.

Die Wahrheit ist dort wo sich Himmel und Erde in dir berühren.
Dort wo man sie sucht, wo Licht ist, wo Aufbegehren.

Ihre Heimat ist das Reich der Fantasie.
Ich suchte, doch unberührt traf ich sie nie.
Ich flehte so sehr das sie mich ganz verschlingt.
Doch verträglich ist sie nur bedingt.

Die Wahrheit ist dort wo sich Himmel und Erde in dir berühren.
Dort wo man sie sucht, wo Licht ist, wo Aufbegehren... wird sie sich mehren.

Losgelassen, vollkommen, süß und reif ist sie wenn ein Geist frei reist, frei reist.

Die Wahrheit ist dort wo sich Himmel und Erde in dir berühren.
Dort wo man sie sucht, wo Licht ist, wo Aufbegehren... wird sie sich mehren.
Die Wahrheit ist dort, wo keine Macht ist, sie ist dort wo alles wahr ist.
Und wo man glaubt sie zu kennen wird sie geglaubtes niederbrennen.
9. 2 Teufel (3:46)
Obwohl du mich kennst, hast du dich verschenkt.
Hast dich entschieden mich voll und ganz zu lieben.
Wir wussten beide das wird Schinderei.
Doch irgendwie ist auch Vergnügen dabei.

Im Himmel vermisst man dich ganz sicher nicht.
Ich weiß was du wirklich bist.

Mit offenem Herzen fühle ich mich so benommen.
Du nahmst mir den Verstand, ich habs nicht mitbekommen.
Doch was du denkst und tust hat nur schönere Beine.
Es gibt zwei Teufel, doch ich bleibe der eine.

Im Himmel vermisst man dich ganz sicher nicht.
Ich weiß was du wirklich bist.
Wir hassen, lieben und gewinnen uns doch am Ende beide.
Ich habe dich erkannt, doch ich bleib der eine.

Aus unbekannten Tiefen, aus dem Ozean der du bist.
Erstürmt mich dein Wesen und du glaubst das ist gut für mich.
Du raubst mir die Nerven und baust für dich daraus ein Haus.
Du möchtest mich erziehen, doch da wird nichts draus.

Im Himmel vermisst man dich ganz sicher nicht.
Ich weiß was du wirklich bist.
Wir hassen, lieben und gewinnen uns doch am Ende beide.
Ich habe dich erkannt, doch ich bleib der eine.
10. Die Welt ist tief (3:33)
Wo die Tiefe mich gestaltet, wo das Herz mit unbekannten Kräften waltet.
Dahin wollt ich bis zum Grund, doch vermessen war mein Wunsch.

Die Welt ist tief, tiefer als gedacht und aus der Tiefe bin ich wieder erwacht.
Aus der Tiefe steigt Lust, fließt Kraft.
Ich habe etwas mitgebracht.

Durch Feuer, Wasser und Gestein wühlte ich mich in sie hinein.
Am Abgrund zur Unendlichkeit, löste ich mir die Haut vom Leib.

Die Welt ist tief, tiefer als gedacht und aus der Tiefe bin ich wieder erwacht.
Aus der Tiefe steigt Lust, fließt Kraft.
Ich habe etwas mitgebracht.

In der Tiefe lebt ein Tier und jetzt ist es hier.
Es fraß meine alte Haut, dafür nahm ich es mit hinauf.

Die Welt ist tief, tiefer als gedacht und aus der Tiefe bin ich wieder erwacht.
Aus der Tiefe steigt Lust, fließt Kraft.
Ich habe etwas mitgebracht.

Die Welt ist tief, tiefer als gedacht und aus der Tiefe bin ich wieder erwacht.
Aus der Tiefe steigt Lust, fließt Kraft.
Ich habe etwas mitgebracht.
11. So fern (3:09)
Sie ist besonders, weil sie mich kennt und in Stille herzlich empfängt.
An ihrem Feuer wärme ich mich auf und die Gedanken schwingen sich hinauf.

Hinauf...

Du bist mir so fern, mein tanzender Stern.

Ich fühl mich gern mit ihr allein im Glück, denn sie weiß wie man die Welt verrückt.
Nichts drängt mich wenn sie bei mir ist.
Sie ist alles was ich vermiss und die Gedanken schwingen sich hinauf.

Hinauf...

Du bist mir so fern, mein tanzender Stern.

Sie ist das Meer, der Wind, all die Sonnen.
Sie lässt mich sein und hat mich so gewonnen.
Nichts drängt mich wenn sie bei mir ist.
Sie ist alles was ich vermiss.

Du bist mir so fern, mein tanzender Stern.
 
Disc 2 - Tiefer  
1. Die Zeit (3:54)
Von allem viel zu viel, doch ich sehn mich nur nach dir.
Hol dich nicht ein, kenn nicht das Ziel, egal wie ich's probier.
Du rennst und rennst voran und ich häng hinten dran.
Sag mir doch endlich wann ich dich mal haben kann.

Ich betrüge dich und das mit größt möglichem Geschick.
Dir fehlt es einfach an Zärtlichkeit, an unverzichtbarer Biegsamkeit.

Früher kam ich mit dir klar und durfte mich entfalten.
Doch du tust nichts mehr für mich ausser verwalten.
Was nutzt das Wunden heilen und dich als Lehrerin...

...Wenn du mich am Ende doch ohnehin umbringst.

Ich betrüge dich und das mit größt möglichem Geschick.
Dir fehlt es einfach an Zärtlichkeit, an unverzichtbarer Biegsamkeit.
Ich betrüge dich, denn ich liebe mich und weil ich's so viel besser haben kann...

...gehe ich jetzt geschmeidig mal die andere Richtung an.

Du bist mir zu flüchtig, kaputt und unmenschlich.
Ich weiß ja du bist mein, doch ich will dich einfach nicht.

Ich betrüge dich und das mit größt möglichem Geschick.
Dir fehlt es einfach an Zärtlichkeit, an unverzichtbarer Biegsamkeit.
Ich betrüge dich, denn ich liebe mich und weil ich's so viel besser haben kann...

...gehe ich jetzt geschmeidig mal die andere Richtung an.

Ich betrüge dich...
2. Der Weg (4:21)
Seltsam schreibt das Leben seine wundersamen Lieder.
Unverhofft und wandelbar als des Schicksals Diener.
Selig ist es wohl in heilig frohgemuter Stunde...
...und nächsthin schlägt Bedrängnis in dein Dasein eine Wunde.

Ich reich dir die Hand, um mit dir durch die Nacht zu gehen.
Wünsch dir Hoffnung zu schenken, alle Wirren zu bestehen.
Ich reich dir die Hand um ein Stück Weg mit dir zu gehen.
In der Gewissheit morgen schon das Licht zu sehen.

Als Treibgut im Strome des Seins weilen wir.
Mal strandend, mal ziehts uns aufs Meer.
Doch dem der wagt rettet oft das Glück .
Am Kompromiss ist schon so mancher erstickt.

Ich reich dir die Hand, um mit dir durch die Nacht zu gehen.
Ich wünsch dir Hoffnung zu schenken, alle Wirren zu bestehen.
Ich reich dir die Hand um ein Stück Weg mit dir zu gehen.
In der Gewissheit morgen schon das Licht zu sehen.

Als Treibgut im Strome des Seins weilen wir.
Mal strandend, mal ziehts uns aufs Meer.
Doch dem der wagt rettet oft das Glück .
Am Kompromiss ist schon so mancher erstickt.

Ich reich dir die Hand, um mit dir durch die Nacht zu gehen.
Wünsch dir Hoffnung zu schenken, alle Wirren zu bestehen.
Ich reich dir die Hand um ein Stück Weg mit dir zu gehen.
In der Gewissheit morgen schon das Licht zu sehen.
3. Friede sei mit dir (3:00)
Ich fleh um Linderung für eure Schmerzen und dass ihr euch eint mit dem Herzen.
Auf dass ihr schreitet, Seit an Seit in das Licht durch dunkle Zeit.

Denn ein Joch ist schwer zu tragen.
Bewahret die Hoffnung an Elendstagen.
Freude wird mit jedem sein.
Wenn der Freiheit Wonnestrahl uns alle meint.

Friede sei mit dir, mein Freund in Ewigkeit.
Doch es gilt zu streiten, stehst du bereit?
Ziehe mit uns, du schenkst den Sieg.
Kämpf für eine Welt die das Leben verdient.

Und auf die Brüder an meiner Seite, auf dass ich sicheren Weges schreite.
Sie sind mein Obdach in so manch finster Nacht.

Friede sei mit dir, mein Freund in Ewigkeit.
Doch es gilt zu streiten, stehst du bereit?
Ziehe mit uns, du schenkst den Sieg.
Kämpf für eine Welt die das Leben verdient.

Und ist die Welt im letzten Brande.
Ich geb nicht auf die edlen Bande.
Denn das Diesseits wird vergehn.
Doch wir werden uns wiedersehn.

Friede sei mit dir, mein Freund in Ewigkeit.
Doch es gilt zu streiten, stehst du bereit?
Ziehe mit uns, du schenkst den Sieg.
Kämpf für eine Welt die das Leben verdient.
4. Flieg, mein Herz (3:19)
Mein Herz flüstert: "Du musst gehen, denn ich will nicht stehen".
Mein Herz flüstert: "Ich will sehen, jedes Meer bestehen".

Jede Stadt und jeden Strand, nenne ich Heimatland.
Meine Ware ist Glück, denn mein ist ein kleines Stück.

Flieg nur flieg, mein Herz flieg dahin wo es noch keinen trieb.
Flieg nur flieg, mein Herz flieg, bis ich jedes Meer besiegt.

Ich hebe keine Waffe, denn bewaffnet bin ich mit einen Traum und den pflanz ich in dich.

Flieg nur flieg, mein Herz flieg dahin wo es noch keinen trieb.
Flieg nur flieg, mein Herz flieg, bis du jedes Meer besiegt.
Flieg nur flieg, mein Herz flieg, ich hoff auf Wind und Wellen.
Zeig mir, zeig mir, zeig mir den Weg, weil keiner vor mir geht.

Den Geschmack der Freiheit lass ich dir hier, den Rest davon holst du dir.
Ich warte überall auf dich, bis du soweit bist.

Flieg nur flieg, mein Herz flieg dahin wo es noch keinen trieb.
Flieg nur flieg, mein Herz flieg, bis du jedes Meer besiegt.
Flieg nur flieg, mein Herz flieg, ich hoff auf Wind und Wellen.
Zeig mir, zeig mir, zeig mir den Weg, weil keiner vor mir geht.
5. Das Paradies (4:38)
Sag was du willst, tu was deinen Hunger stillt.
Geh auf das Leben zu und lass es bloß nicht in Ruh.
Greif nicht nach den Sternen, du hast noch viel zu lernen.
Lebe den Augenblick mit etwas Geschick.

Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.

Wache auf, sieh den König der sich nicht mit Gewalt bezwingt.
Der mit vollen Zügen aus der eigenen Quelle trinkt.
Das Seinige und alles Leben in täglicher Vermählung freudig besingt und dem das gelingt.

...und dem das gelingt.

Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.

Nicht im Hass und nicht im Zorne sollst du deinen Thron erklimmen.
Denn Hass schafft Schmach und Leiden und das Glück wird dir entrinnen.
Suche deine Freude, deinen Schatz, dein schönstes Bild.
An dem du deine Augen weidest und findest was dein Herze stillt.

Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
Denn das Paradies findest du nur in dir selbst.
6. Die Leidenschaft (3:48)
Sie ist die Kraft, die auch wenn sie ermattet...
...dich erinnern lässt an was du mal hattest.
Ihr Drang ist gefährlich, denn sie ist maßlos ehrlich.
Sie kennt kein Mitleid und die Mittel sind ihr gleich.

Wie ungeschützt das Herzlein doch ist.
Sobald es einmal von Leidenschaft geküsst...
...und Mauern die man mühsam hoch erbaute...
...nimmt sie mit leicht beschwingtem Laufe.

Sie rät nur nach dem Herzen und das verursacht Schmerzen.
Doch lohnt für sie zu sterben, soll "Es" wahrhaftig werden.
Sie schafft da Raum wo man ihm vermisst.
Da sie Dorn und Stachel ist.

Wie ungeschützt das Herzlein doch ist.
Sobald es einmal von Leidenschaft geküsst...
...und Mauern die man mühsam hoch erbaute...
...nimmt sie mit leicht beschwingtem Laufe.

Immerfort schickt sie nach mir.
Ich folge denn ich will Kinder mit ihr.

Wie ungeschützt das Herzlein doch ist.
Sobald es einmal von Leidenschaft geküsst...
...und Mauern die man mühsam hoch erbaute...
...nimmt sie mit leicht beschwingtem Laufe.

Wie ungeschützt das Herzlein doch ist.
Sobald es einmal von Leidenschaft geküsst.
7. Auf die Liebe (3:14)
Komm lass uns tanzen, uns erheben.
Der Trübsal werden wir heut kein Lehn geben.
Komm lass uns träumen die ganze Nacht.
Den Gedanken nicht versäumen der uns zu Helden macht

Heute wollen wir trinken auf das ein Leben lang...
...die Müh und die Not sich woanders tummeln kann.

Heute wollen wir lieben jede freie Maid...
...und morgen gehen wir streiten fur eine neue Zeit.

Die Liebe, die Freude, das Leben, darauf heben wir an.
Um Hass, Neiden und Zagen für heut aus dem Herzen zu bannen.

Und sind die Zeiten hart und das Glück scheint weit.
Heute trägt nicht einer ein altes Trauerkleid.
Denn bevor wir enden fangen wir mit leben an.
Heut regiert das Jetzt, es gibt kein irgendwann.

Die Liebe, die Freude, das Leben, darauf heben wir an.
Um Hass, Neiden und Zagen für heut aus dem Herzen zu bannen.
Die Liebe, die Freude, das Leben, darauf heben wir an.
Um Hass, Neiden und Zagen für heut aus dem Herzen zu bannen.

Die Liebe, die Freude, das Leben, darauf heben wir an.
Um Hass, Neiden und Zagen für heut aus dem Herzen zu bannen.
Die Liebe, die Freude, das Leben, darauf heben wir an.
Um Hass, Neiden und Zagen für heut aus dem Herzen...

...aus dem Herzen zu bannen.
8. Der Wahnsinn (4:52)
Der Wahnsinn lebt in mir, wie ein freudiges Tier.
Der Abend ist noch jung und es giert die Lust etwas wahnsinniges zu tun.
Energie im Überfluss.
Ein leichter Tag gab mir den Schuss.
Als Schatten reise ich durch die Nacht.
Dein Geruch hat mich angelacht.
Ich folge dir zu deiner Tür.
Poch, Poch... kriech ich durch dein Loch.

Lass uns unseren Wahnsinn leben.
Der Phantasie ein Stelldichein geben.
Lass uns das Himmelreich auf Erden leben.
Der Phantasie ein Stelldichein geben.

Fasziniert greife ich nach deinen Gedanken.
Meine eigenen Schranken geraten ins Wanken.
Dunkler als die Hölle und heller als der Schein...
...lass ich mich auf dich ein.

Lass uns unseren Wahnsinn leben.
Der Phantasie ein Stelldichein geben.
Lass uns das Himmelreich auf Erden leben.
Das Universum aus den Festen heben.

Nun hab ich dich gefunden.
Ein Gnadenstrahl in des Nächtens Stunden.
Nimm meine Welt, was dir gefällt.
Frohlockend hat mein Herz sich zu deinem gesellt.
Vermählt im Geiste auf unserer Reise.
Auf das der Wahnsinn Leben heiße.

Lass uns unseren Wahnsinn leben.
Der Phantasie ein Stelldichein geben.
Lass uns das Himmelreich auf Erden leben.
Das Universum aus den Festen heben.

Der Wahnsinn.
Wahn...

Lass uns unseren Wahnsinn leben...

...leben.
9. Terra Nola (5:49)
Tief stieg ich in das Tal des Schmerzes, fast bis an den Grund.
In die fleischliche Höhle einer sonnenlosen Welt.
Hier tanzen die Verwachsenen mit den Senilen.
Die Kranken und Entehrten sollten ewig sterben.

Ich war in Terra Nola, wo die Tränen versteinern...
...und man aus Blut Tempel baut.
Ich spürte Kälte, die nicht nur Haut gerbte.
In einer farbenlosen Welt.

Tausend Jahre trank ich aus des Unglücks Quelle.
Die den Stein in meiner Brust nährte.
Tausend Jahre ruhelos durch die Ewigkeit.
Bis Sehnsucht ganz verschwand.

Ich war in Terra Nola, wo die Tränen versteinern...
...und man aus Blut Tempel baut.
Ich spürte Kälte, die nicht nur Haut gerbte.
In einer farbenlosen Welt.

Obwohl des flehens lang schon müde.
Erwacht ich doch mit einem Samen in meiner Hand...
...und ein Engel gab mir einen Traum.
Denn aus dem Samen wird ein Baum.

Ich pflanzte ihn in den Herd der Finsternis...
...und der Hoffnung bleicher Schimmer kehrte zu mir zurück.

Tausend Jahre sollte es noch währen.
Bis er mich trug durch die dunklen Sphären.
Hinauf zum Licht in das Leben zurück.
Hinauf zum Licht in das Leben zurück.

Ich war in Terra Nola, wo die Tränen versteinern...
...und man aus Blut Tempel baut.
Ich spürte Kälte, die nicht nur Haut gerbte.
In einer farbenlosen Welt.
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