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Steingrab - Äon cover art
Band
Albumpreview 

Äon

(2013)
TypeStudio Full-length
GenresAtmospheric Black Metal
LabelsDeviant Records
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > S > Steingrab Lyrics (15) >

Äon Lyrics

(8)
Submitted by level 시니화자
1. Gesichter im Schatten (5:25)
,,Hier bin ich
schreitend siechend
ein Pfad, ein Weg, fernab ins Nichts,
voran mit Asche und Staub
und Blatt und Wind;
oh der Wind trägt Blatt und Glut fernhin

Ein Geist in Ketten
lauschend, still, suchend, wünschend, hassend;
,,das Leben ist verwirkt - doch die Zeit steht niemals still
es ist dunkel" - er ist nicht wirklich tot

Mein Schatten, der die Grenze zwischen Welten ist
ist abgelöst, zerrissen, wie die Pforten in die andere Welt.
,,Der Ort er ist bedeutungslos, denn jeder Ort ist einerlei -
Gib mir die Hand, ich reich sie dir, und mein Gesicht soll deines sein!"

In meinem Ohr, da hallt er wider,
der Klang der Stimme fern aus dem Wald!
Ich höre die Rufe, seh was sie einst sahn
zeig auch du mir was du einst warst,
Schatten! Ich seh dein Wesen nun so klar
und spür den Sinn meiner eigenen Reise :
Fortan soll die Nacht meine Kraftquell werden!

Der Schrein der Toten
liegt vor meinen Augen, er ist das Ziel -
Ich fühl, ich muss voran nun gehen
(und) es gibt keinen Weg zurück.
Ich seh den Weg ins Totenreich -
der Sieg ist mein, vernichten werd' ich
dich du schwaches was ich war!
2. (Voran) In die Tiefe (4:45)
Im Traum hört ich den ruf der Toten:
längst gefallen, dennoch wach!
Beraubt dem Frieden, beraubt der Ruhe,
in Ketten in alle Ewigkeit?

Das Ziel ist klar, es ist mein Schicksal :
das Schicksal ist mein größter Feind!
Bleib ich hier holt mich der Wahnsinn,
sterb ich dort, bin ich verdammt!
Es ist klar, wohin es führt.
Nun, Schicksal, sieh dich vor -
vor mir!

Der letzte Kampf, er steht noch aus,
den ich wohl nie gewinnen kann.
Herab nun, hinab den Weg,
hinab, es gibt auch kein zurück...

Nur Feuer und Flammen,
nichts als Fleisch und Geist -
meine Welt ist fern!
Mein Geist zerrt nach Freiheit,
oh, ich lass ihn nicht gehn,
noch nicht. Jetzt seh ich euch,
ihr Ketten der Toten.

Voran, mein treues Schwert!
Den letzten Atem widme ich dir mein stählern Freund!
Die Schlacht ist geschlagen, doch der Preis ist hoch :
sind wir gegangen, dann gefallen,
hier, am Ende aller Zeiten!
3. Verloren (6:37)
Voran nun, vor, hin auf den Weg,
der ewig mich im Kreise führt.
Woher ich kam?
Wohin ich ging?
Es ist lang her.
Ich weiß es nicht.

Ich folge dem Weg,
und folge dem, was ich einst war.
(Und) seh das Alte
doch spür ich seinen Sinn nicht mehr.
Die alten Orte hol ich ein,
sie sind wie früher, doch nicht gleich;
Es fühlt sich durchaus anders an :
der Ort ist gleich, doch ich bin Alt.

Ich such sie,
Liebe, Schmerz und Hass -
alle sind schon lang vergangen in dem Lauf der Zeiten.
Verloren, wie sie bin ich es wohl auch.
Ob sie mich wohl, wenn ich einst geh, auch suchne,
missen, wie ich es tu?

Das Leben : es ist ein toter Ort, wenn ein Stück fehlt!
(Und) wir sehen müssen : dass wir wohl nichts als einsam sind!
Kein Schritt führt uns ans Ziel, wenn das Ziel nicht existiert.
Und am Ende steh'n wir dort, und sehen, dass wir immer
einsam war'n!
4. Im Licht (2:26)
Instrumental
5. Die Klinge (4:13)
Ich höre den Ruf
in jener klaren kalten Nacht :
,,Es ist Zeit,
die Tage sind gezählt!"

Führ mich fort, du zornige Welt,
führ mich fort, lös meinen Körper!
,,Folge mir, es ist dein Weg,
Folge mir : das Ende ist noch nicht gekommen!"

Im Feuer brannten unsere Seelen
der Schmerz bleibt das verbindend Band
,,durch jenes Feuer sollen sie vergehen
bevölkern wird der Tod das Land!"

,,Rache wird die Klinge führen
die nie und nimmer stumpf sein wird
und keine Träne wird uns rühren,
nie wieder wird die Trän' gerührt!

Feuer berstet in der Kälte
nur die Stimm der Toten ruft
(beide/both) tilgt vom Antlitz dieser Welte
die Schmach, die einst die Menschheit schuf!"
6. Verflucht (5:33)
Es ist Tag, mein Name ist : ,,Licht"!
Ich bin das, was im dunkeln lag,
Ich ging durch Feuer und Gestein
und ernte die Saat, die ich einst gesät.
Und seht sie : dort lacht die Sonne,
durch Wolken scheint sie blutig rot,
getränkt vom Blut gefallner Körper!

Nent mich : Mensch!
Nennt mich : Hass!

Nennt mir den Menschen ohne Schuld,
ich kenn sie alle, weiß zu finden -
war ich bei jedem doch dabei.
Eifrig wartet meine Hand : zu rächen
und zu richten.
Das Recht dazu ward mir gegeben,
wie jeder Tote bestärkt mein Leben.

,,Hört! Sie fordern doch Gerechtigkeit!
Hört! Jeder fordert seinen eigenen Lohn?"

Ich merk's! Ich bin verflucht!
Ich merk's! Ich bin verflucht!
Hab ich dem Falschen doch geholfen :
es gibt keine Gerechtigkeit!
7. Die Totenglocke (4:18)
Hört - die Totenglocken läuten
ich bin zurück, und ich bin nicht allein!
Mein Leben fand kein Ende,
doch der Tod lässt mich nicht los!
Ich hör sie weithin flüstern,
ihre Stimmen klingen weit ans Ohr -

Die Stimmen jener, die einst lebten,
verhallen in der Dunkelheit!
Nächtlich suchen sie mich auf,
an Plätzen, die einst lebendig war'n.
Hört den Gesang vom Untergang,
und erblickt das Antlitz des Schweigens -
berührt den Geist der Schmerzen
und schmeckt den Geschmack
des Verlustes.

Verraten (sind) die Gesichter der Demut und der Qual,
geschunden von Menschen die geliebte war'n.
Ermordet seid ihr durch euresgleichen und
erschlagen von Neid und Hass und heuchelei!

,,Nun kommt mit mir :
Rache, vereint, in einem Körper!

Gebt mir die Kraft
und eure Rache wird die meine sein!

Hört den Ruf der Nacht erklingen,
die Stimme die niemals verrinnt:
wie Schreie klingt es in den Ohren
wenn der Ruf dem Menschen denn erklingt!"
8. Zum Ende (6:07)
Lang schon geh' ich durch die Welt
und einsam führt mein Weg hinfort,
Urväter' Kraft, die mich noch hält,
an jenem trostlos, öden Ort.

Und fahl zieht sich der Himmel hin,
in Düsternis erfüllt das Land,
das lang schon aus meinm' Herzen ging,
mich stieß hinfort, hin an die Wand!

Und trostlos führt das Schicksal mich
im immergleichen Schritte weit(er)
das einst mir rasch, wohl schnell entwich,
in jener herbstlos' Lebenszeit.

Und nahm mir Gott auch meine Liebe
wird er mich nie und nimm(er) bezwing(en)!
Schlug auf mich ein so mancher Hiebe
(bei dem) wo mich nie ein Gott auffing!

Und werd ich leiden unter Schmerzen
wird euer Blute dennoch fließen,
trag ich die Rache in meinm' Herzen
das Blut der Feinde zu vergießen

An dem Sarge meiner Väter
der Ahnen, die hier nicht mehr sind.
Ich seh sie wieder, wenn auch später,
wenn mein Sein verfliegt im Wind.
Doch bis zum Tag, da ich muss sterben
leb' ich mein Dasein in den Wogen,
(um) zu leben dieses elend Leben,
aufdass die Ahnen stolz sein mögen!
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