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Karg - Apathie cover art
Band
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Karg

Albumpreview 

Apathie

(2012)
TypeStudio Full-length
GenresAmbient Black Metal
LabelsObscure Abhorrence Productions
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > K > Karg Lyrics (12) >

Apathie Lyrics

(7)
Submitted by level Rousseau
1. Von gelebter Ekstase & wüster Raserei (10:18)
APATHIE!!!

...oder im Zweifel für den Wahnsinn, scheinen mir doch die gewählt'ren Worte,
um den Lauf der Welt zu zeichnen, brennt nieder diese Orte!
So lasst und doch ersticken, seht es als jähes Begräbnis des Lichts, denn alles was ihr lebtet, sind bestenfalls Spuren ins Nichts!

Stürzt endlich diese Brücken, die sollen niemanden mehr tragen, schlagt sie zu Trümmern, brennt sie endlich nieder!
Doch auch wenn sie fort sind, so bleiben doch die Fragen, die mich nicht mehr schlafen lassen, vielleicht nie wieder...
...doch wartet nicht zu lang auf mich...

Manchmal kommt mir vor, als hätte ich schon alles gesagt, in den Liedern von damals, wie in dem was ich schreibe.
Doch auch die Wut blieb bis heut' dieselbe und drum hab ich mich nie gefragt,
ob alles was ich sage noch stimmt und ob ich dabei bleibe.
Viel davon scheint trivial, und ich weiß auch ich bin kein Poet,
ich fühl mich eher wie Bukowski, als einer der Phrasen über Phrasen legt.
Denn all diese Worte sind Geschichten die das Leben schrieb, die Geschichten meines Lebens, oder das was davon blieb...

Das meiste aus den letzten Jahren hab' ich bereits wieder vergessen, die Fotos in meinen Alben sind für mich wie ein Gedankenhieb,
denn auch dieser Sommer ist nun schon bald wieder zu Ende, ist doch eines Morgens fort, sowie alles das mir lieb.
Bringt mir seine Trümmer!

Und ich spüre sie doch bis heut', die Wut in diesen Zeilen, will doch auch diese Zeit nicht missen, kein noch so kleines Stück.
Der Sommer ist wieder vorüber, ich muss weg und mich beeilen, ich weiß du wartest hier, doch will ich nicht so schnell wieder zurück...

AUFBRUCH!!!
2. (Im)Puls (8:52)
Wohin geht diese Reise? Ich hab' doch längst mein Ziel verloren. Ich bin tausend Meilen gelaufen und doch nirgends angekommen.
"Lass die Trümmer hinter dir!", hab' ich mir schon sooft geschworen und darum sind auch all diese Stunden wie Graupel zwischen meinen Fingern zerronnen.

Irgendwie geht es immer weiter, hab' ich einst gehört, bin doch nichts bereit zu ändern und wenn mich noch so vieles stört.
Komm schon, lass uns gehen! Hier gibt's nichts mehr, dass es sich lohnt zu sehen...
Deine Gegenwart erdrückt mich, deine Worte sind wie Gift,
ich hab' durch dich so viel verloren, auch wenn's das nicht ganz trifft.
Ich wurde duch dich ein anderer, über kurz oder lang, doch irgendwie brauche ich dich doch, dann oder wann!

Was morgen vielleicht passiert, kann ich dir nicht sagen, vielleicht könnte es so weiter gehen, dann möchte ich's nicht wagen.
Denn hinter mir die Fluten, vor mir hohe klamme Wände, wenn ich dich nicht halten soll, so brich mir doch die Hände!

Ich hab' mir die Zeit in Bildern unter die Haut gekratzt, alles was ich nicht vergessen sollte oder vielleicht doch wollte...
Ich bin viel zu schnell gelaufen, hab' mich zu lang nicht nach euch umgedreht,
und als ich es dann tat war plötzlich niemand mehr da der mir folgte.

Damals im Herbst schien mir dieser Weg noch zu weit ihn zu gehen, viel zu weit, aber ich weiß,
wenn ich ihn einmal begehe, dann wird das bis zum Ende heißen.
Auch dieser Fluss muss eines Tages versiegen, wenn auch am Ende meiner Zeit, und tut er's nicht, werde ich dich mit mir in die Fluten reißen!
3. K-E-T-A-M-I-N (3:37)
Am Ende sind's doch nur Worte, die wie sooft nicht viel bedeuten,
und wie etwa Schönheit im Auge des Betrachters liegen.
Ihr nennt es Wahrheit, ich die Eindrücke von anderen Leuten,
bei so vielem was ihr sagtet wär doch besser ihr hättet geschwiegen!
Man sagt doch wer fällt wird lernen wieder aufzustehen.
Ich singe von Apathie und behaupte mich würde nichts mehr erschüttern.
Doch wieder sind's nur leere Worte und bis heut' ist nichts geschehen. Denn es passiert fast jeden Tag, drum bin ich so selten nüchtern...

Vor ein paar Jahren noch schien mir mehr vollkommen & trunken oft vor Glück,
heute sehe ich vieles anders und blicke oft mit Wut zurück!
Schlaf finde ich nicht viel, vor allem jetzt in diesen Tagen,
jede Stunde zieht sich ewig und führt doch nur zu jenen Fragen...
K-E-T-A-M-I-N ???
4. Wie nur ein einziger Tag (4:57)
Bis heute weiß ich nicht, wie du so schnell mit allem dem Leben lerntest,
und wie du dich in dieser kurzen Zeit so weit von mir entferntest.
Diese Nächte schienen einst endlos und wurden dann doch zu kakophonen Träumen,
und ich fand mich erneut wieder in allzu hohen schluchtengleichen Räumen...

Bis heute hast du mich nie gefragt wie ich mit allem dem Leben lernte,
denn was du damals gesät war zu guter Letzt doch meine Ernte.
Und leider hab' ich's nie gelernt, alles was du sagst kann mich nicht mehr ermuntern,
denn alles was mir von diesen Tagen blieb ist die Last auf meinen Schultern...
5. 21.August (6:47)
Was sind schon diese Worte, viel zu spät jetzt noch nach all den Tagen,
glaubst du das lässt mich die Ohnmacht vergessen, ein paar leere halbwahre Phrasen ?
Was sind schon diese Zeilen, was ein "Tut mir leid",
wenn alles an das ich je geglaubt nun verhallt im Malstrom belebter Straßen ?

Leere Flaschen, braunes Laub, ein Moment geritzt in Rinde, unter Schichten von Staub,
allmählich bröckelt die Fassade und ich erkenne den Sinn hinter so manchen Gedichten.
Die Suche nach Vergangenem hat noch niemanden ans Ziel gebracht,
doch an Tagen wie heute schreibt das Leben Geschichten.

Nimm es wie es kommt & stelle bitte keine Fragen, frag nie mehr warum oder wie es so weit kam.
Ich hab' die Tragödie nicht erfunden, weder noch bejaht, manche Dinge ändern sich nie, es tut doch nur jeder was er kann.

Und alles was war & das was bleibt, behalte ich doch nur in Bildern, geformt in jener kurzen Zeit.
Sie sind mein ein'zger Halt, die stummen Zeugen, denn sie könnten das Gestern niemals nie leugnen.

Stille, der Puls beginnt zu stocken, kein Lächeln mehr auf den blutarmen Lippen, Gefrierpunkt!
6. Koma (4:56)
Dreh dich um mein Freund, du wartest schon zu lange auf mich,
in diesen Stunden kannst nicht mal du mir helfen, so bin ich besser doch allein.
Irgendwie will diese Reise gar kein Ende nehmen & vielleicht komm ich nie wieder nach Haus',
denn sollte ich jemals wieder aufwachen werde ich danach doch nicht mehr derselbe sein...

"Warum?", könnte ich sagen und dich jeden Tag aufs Neue fragen, "Warum?",
denn ich hab' jene Stunden niemals noch verwunden.
Leider konnte ich nie vergessen, doch für dich ist alles anders längst,
und bin doch gestern allzu tief gefallen auch wenn du mich heut' im Roggen fängst...
7. Briefe ans Gestern (8:12)
Nun nach all den Jahren weiß ich selbst nicht mehr warum, weiß nicht mehr wirklich wer ich war,
weiß eigentlich nur es war alles ein Irrtum.
Früher fragte ich mich jeden Tag wozu soll ich mich noch plagen,
heute weiß ich wer nie die Antwort bekommt die er hören will stellt vielleicht die falschen Fragen.

Der Fetzen Mensch der ich damals war werde ich so schnell nicht wieder sein,
ich hab' mir selbst neues Leben geschenkt, so wasche es mich rein.
Bin doch selbst nach tausen Toden niemals wirklich gestorben,
und doch auch jetzt wieder aufgewacht wie an jedem vorherigen Morgen.

Momente kommen und sie gehen, auf jede Geschichte folgt die nächste,
ich will doch mehr nach vorne schauen, denn Nostalgie kostet bloß Zeit.
Ich kann den Lauf der Welt nicht ändern, doch dieses Leben ist die Wirklichkeit,
muss es doch nehmen wie es kommt, so sei's drum ich bin schon lange bereit.
...und ist der Weg noch so weit...
All diese Briefe ans Gestern die ich in Gedanken schon sooft geschrieben,
liegen nun halbvollendet vor mir & ich bemühe mich um die letzten Zeilen.
Ich versuche mich an damals zu erinnern, doch der Gedanken sind mir nicht viele geblieben.
So viele Briefe, die mich noch viel mehr prägten und nun fällt mir nichts mehr dazu ein...

Ich habe mich schon zulange aus Angst vor der Welt versteckt,
hab' doch immer nur schwarzgesehen weil ich es irgendwie so wollte.
Jede Hoffnung birgt auch Schatten, selbst die Liebe geht mit Schwermut einher,
doch dieser selbstauferlegte Weltschmerz tangiert mich schon lange nicht mehr.

Manchmal gibt es Tage, da könnte ich vor Beklemmung schreien,
doch auch diese gehen vorüber und ohne Melancholie werde ich sowieso nie sein.
Was birgt ein Weg der vorbei führt an Traumruinen und Scherben, vielleicht Wohlbehagen mit Weile,
niemals jedoch alles Glück auf Erden.

Mit diesen letzten Worten schließt sich der Kreis und was auch jetzt noch kommen mag,
wird höchstens anders, doch niemals mehr so befremdlich sein.
Ein neuer Tag bricht an, fraglich doch ich fürchte ihn nicht mehr,
ich habe dir nun endlich verziehen, lass mich los,
ich gebe dich frei...!
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