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Dauþuz - In finstrer Teufe cover art
Band
Albumpreview 

In finstrer Teufe

(2016)
TypeStudio Full-length
GenresBlack Metal
LabelsStunde des Ideals Produktionen
Album rating :  -
Votes :  0
Lyrics > D > Dauþuz Lyrics (10) >

In finstrer Teufe Lyrics

(10)
Submitted by level 시니화자
1. Feuersetzen (6:20)
Feuersetzen

Hart das Gebürg, härter als die Eisen
Stumpf wurds Gezähe, der Helm zerbrach am Auge
So schafft heran das Tenn, trocken und dürr

Es lodert der Bart, das Harz beginnt zu sieden
Ersticken all jene, die im bösen Wetter warn geblieben
Feuersetzen, jenes taten schon die Alten
Bricht den Berg mit flammenden Gewalten

Vor jenen schlechten Wettern, die das Feuer gebar
Abwetter qualmten aus der Grube immerdar
Bis weit in die Ferne, sah man jene Zeichen
Feuer ist die Kraft um Gestein zu erweichen

Nach einigen Tagen fuhren die Männer wieder ein
Hitze, Ruß und Gase, waren nun die große Pein
Hauer treiben die Eisen in die schwarzen Spalten
Stets wachsam am Firste, damit kein Sargdeckel sie bald erschlägt

Feuersetzen, jenes taten schon die Alten
Bricht den Berg mit flammenden Gewalten

Hart das Gebürg, härter als die Eisen
Stumpf wurds Gezähe, der Helm zerbrach am Auge
So schafft heran das Tenn, trocken und dürr
Stapel um Stapel, aufgefüllt mit harzgem Span
2. Grubenfall 1727 (5:01)
Grubenfall 1727

Hörst du es knacken in der Dunkelheit
Hörst du es ächzen und knarren im Gebälk
Es drückt das Gebürg mit all seiner Macht
Stollen um Stollen, nieder, Gang um Gang

Die Schlägel hauten, die Eisen sangen
Niemand hörte das Flüstern des Grubenholzes
Und Wasser tropfte aus allen rissgen Spalten
Aufgeweicht war das ganze Gebürg

Hörst du es knacken in der Dunkelheit
Hörst du es ächzen und knarren im Gebälk
Es drückt das Gebürg mit all seiner Macht
Stollen um Stollen, nieder, Gang um Gang

Im rußgen Dämmerlicht der Fettlaternen
Eimer um Eimer schöpften die Knechte
Die Jungen das Erz zur Haspel schleppten
Und niemand hörte das Flüstern

Staub und Steine fielen herab, die Grube brüllte
Das Licht erlosch, die Balken barsten
Es fiel der Berg, es fiel die Grube
Es brachen die Firste, die Stempel, das Dach

Ertzengel genannt, des Berges Fluch ungebannt
Verwahrt mit Mann und Gezähe, 32 Lachter Teufe
Vom Grabe im Berg, dem Grubenfall 1727
Zeugen die Pingen im Wald

Lyrik 19.07.2016
Dauþuz
3. Kobaltglanz (1:26)
Instrumental
4. Alter Mann (6:16)
Alter Mann

Jahrhunderte war er in der Erde verborgen
Erfüllt mit den Gedanken, dem Kummer, der alten Sorgen

Alter Mann, tiefe Hallen im Innern der Berge
Es ranken Sagen um Schätze wie Zwerge
Alter Mann, niemand weiß wer dich einst erschuf
Liegt in dir Segen oder todbringend Fluch

Längst vergangenes Werk du erzählst
Dein Name längst vergessen, dein Alter unbekannt

Alter Mann, tiefe Hallen im Innern der Berge
Es ranken Sagen um Schätze wie Zwerge
Alter Mann, niemand weiß wer dich erschuf
Liegt in dir Segen oder todbringend Fluch

Niemand wusste von jenem alten Mann
Doch plötzlich ein Durchschlag, die Einsicht gewann
Furcht und Neugier befällt die Männer zugleich
Wagt er den Schritt in das mythische Reich

Erwartet dich Silber, Knochen und Staub
Oder ist die Stätte schon längst ausgeraubt
Lauert der faule Atem des Drachen darin
Oder nichts als die Schwärze, die Schwärze umhin

Alter Mann, tiefe Hallen im Innern der Berge
Es ranken Sagen um Schätze wie Zwerge
5. Der Bergjunge (6:57)
Der Bergjunge

In seinem 9. Jahr begann die Zeit
Laut seinem Vater ward er nun bereit
„Nun trägst du bei, zum Familienheil
Im Berg verdienst du für uns deinen Teil“

Die Scheidebank war sein erster Ort
Erst am Mundloch, später in der finstren Teufe
Stund um Stund im trüben Schein
In Karren und Körbe die Erze hinein

Mit 15 wurde er des Hauers Knecht
Und mit 19 erlernte er, des Hauers Recht
Mit 30 ein Meister, die Knochen schon wund
Die Hände taub, der Rücken geschund

Nun lehrt er die Jungen noch an der Bank
Blickt sie an, mit Wehmut im Herzen
Erinnerst sich, als er wie sie war
Was für ein Leben, würde alles geben,
es anders zu leben

Ein Krüppel, ein Schatten, der Bergmann so müde
Sein Lohn hat nur selten den Hunger gestillt
Zuletzt hat die Bergsucht seine Lungen zerfressen
Ihm neimals niemand gedacht, er wurde längst vergessen
6. Der unsichtbare Tod (4:44)
Der unsichtbare Tod

Abgeteuft ward ein neuer seigerer Schacht
Am Ufer des Baches, zum waschen der Erze
Niemand ahnte, was man hier zutage brachte
„Gottes Gnade“ ward der Bau genannt

Mit jedem Tage, matter und trüber die Sinne
Man sprach schon bald von einem verfluchten bösen Ort
Übel ward dem Knecht und schwächlich seine Magd
Langsam und schleichend, alle vom Tod umgarnt
Alle vom Tod umgarnt

Die Gier der Gewerke trieb sie weiter an
Sonst wäre die Grube noch frei gefallen
Sie trieben sie an, bis in den Tod
Machten sich reich, mit Zerstörung und Not

Die Hauer und Knechte verloren ihr Haar
Die Lungen befallen, blutig schwarz erbrochen
Der Steiger, er wusste auch keinen Rat
Der Bergmeister die Grube niemals mehr betrat

Verdorrt die Ufer, Bäume blätterlos
Unsichtbar und überall, giftiger Schlamm
Verendet lag das Vieh am Grund
Die Mühle blockiert mit stinkendem Aas
7. Pechblende (1:28)
Instrumental
8. In finstrer Teufe (5:50)
In finstrer Teufe

Niemand sieht auch leiden
Niemand sieht euch sterben
Untertage zerbrach so manche heile Welt
Untertage in der Knochenmühle zerrieben

In finstrer Teufe, im Schoße der Erde
Dort wohin das Licht sich niemals verirrt
In finstrer Teufe, in den Schichten der Zeit
Dort wo siechend Werk dich zerbricht

Untertage zerbrach so manche heile Welt
Untertage in der Knochenmühle zerrieben

Aller Mühsal und Tortur zum Trotz
Wird tiefer und länger und weiter der Ort
Für Eisen, Kupfer, Kohle und Silber
Lässt der Bergmann sein Leben ziehn

Ein Reiz liegt in der Teufe
Wenn Lichtertanz in den Stollen spielt
Ein neuer Ort, ein neuer Gang
Freigeschlagen mit des Eisens Zwang

In finstrer Teufe deine Welt zerbricht
Untertage zerbrach so manche heile Welt
Untertage in der Knochenmühle zerrieben

In finstrer Teufe, im Schoße der Erde
Dort wohin das Licht sich niemals nie verirrt
In finstrer Teufe, in den Schichten der Zeit
Dort wo siechend Werk dich zerbricht
9. Böse Wetter (9:41)
Böse Wetter

Fürchterlich, zieht herauf ein Gestank
Aus der Schwärze des alten Mannes
Der Durchbruch in ein altes Reich
Bringt Leid und das Ende zugleich

Tief im Berge, lauert der Tod
Böse Wetter, Feuer, Gift und Not
Tief im Berge, lauert der Atem des Drachen
Verbrennt eure Seelen, speit Gase aus seinem Rachen

Der Steiger er schreit, löscht die Laternen
Doch der Geist umnebelt, wie wirr
Augen weiten sich, Eisen fallen zu Boden
Auf die Lungen springt das üble Tier

Der Durchbruch in ein altes Reich
Bringt Leid und das Ende zugleich

Nein, böse Wetter kriechen auf die Flamme hinzu
Stille, zittern und ängstliche Starre
Des Drachen Zunge die Laterne beleckt
Feuer und Glut verschlingen alles Leben

Fürchterlich, zieht herauf ein Gestank
Aus der Schwärze des alten Mannes

Tief im Berge, lauert der Tod
Böse Wetter, Feuer, Gift und Not
Tief im Berge, lauert der Atem des Drachen
Verbrennt eure Seelen, speit Gas aus seinem Rachen
Tief im Berge, lauert der Tod
Böse Wetter, Feuer, Gift und Not
10. Roteisenstein (1:33)
Instrumental
Info / Statistics
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